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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Drachenschuppen

Der Herbst ist eine wunderschöne Jahreszeit. Ich liebe nasskalte Regentage, Nebelschwaden am frühen Morgen und Bunte Blätter die langsam zu Boden fallen. Das ganze hat immer etwas magisches. Wer hat sich nicht schon einmal vorgestellt, dass die Nebelschwaden aus den Nüstern eines gerade vorbei geflogenen Drachen gepustet wurden? Dass die Blätter von kleinen Feen einzeln verfärbt werden oder das der Regen Tränen des Himmels sind - ok jetzt geht die Fantasie wohl etwas mit mir durch... Anlass für diese regen Fantasiegebilde ist das aktuelle Event vom Süßblog - es geht um zauberhafte Leckereien *-*

Wo wir schon bei Fantasie sind - stellt Euch also vor, Ihr seid unterwegs auf einem Herbstspaziergang und plötzlich leuchten Euch zwischen den bunten Blättern am Boden ein paar Drachenschuppen entgegen. Wäre das nicht genial? Vor allem wenn sie dann noch essbar wären?




Für ca. 12 - 14 Drachenschuppen (Mini-Amerikaner):

80 g Butter (zimmerwarm)
90 g Zucker
1 Pkg Vanille-Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
75 ml Milch (oder Buttermilch)
1/2 TL Natron
200 g Mehl

Außerdem
1 Zitrone
150 g Puderzucker
Lebensmittelfarben, vorzugsweise Gelfarben (Wilton)



Montag, 27. Oktober 2014

Ich backs mir - Blumenkohl-Kartoffel-Quiche

Da mein Backofen ja endlich wieder funktioniert und die "ich backs mir"-Aktion von Tastesheriff immer noch läuft, wurde es Zeit, dass ich auch mal wieder teilnehme! Das Thema diesen Monat lautet Quiche. Das ist quasi ein herzhafter Kuchen mit Mürbeteig. Passenderweise war in der Brandnooz Coolbox, die Ende letzten Monats kam, eine Packung Quiche- & Tarteteig von Tante Fanny. Zusammen mit dem Gazi Ziegenkäse aus der Box und dem Blumenkohl von der Speisekammer sollte daraus unser Abendbrot entstehen. 


Für 4 Personen

1 Blumenkohl
500 g Kartoffeln
1 Becher Schmand
4 Eier
Salz und Pfeffer
1 Packung Ziegenkäse
1 Packung Quicheteig
alternativ selbst hergestellter Mürbeteig


Gebacken wird das ganze in einer Tarte- oder Quicheform. Alternativ geht auch eine Springform. 




Samstag, 25. Oktober 2014

Blutsuppe und kaltes Händchen

In nicht mal mehr einer Woche ist es soweit und Halloween steht vor der Tür. Klar Halloween spaltet die deutsche Gesellschaft in "geil", "überflüssig" und "bitte was?". Lange Zeit gehörte ich der "überflüssig"-Fraktion an. Mittlerweile allerdings finde ich es ganz niedlich wenn die Kids durch die Gegend ziehen und versuchen etwas Süßes zu bekommen (Mini wird wohl vom Nachbarkind dieses Jahr mitgenommen ^^). Süßigkeiten wird man bei mir zwar nicht bekommen, aber ich plane wie im letzten Jahr einen Sweet Table zu bauen an dem sich die Kids - so sie denn vorbeikommen - nach Herzenslust bedienen dürfen. 

Zur Einstimmung auf die gruselige Zeit gibt es aber erst mal etwas herzhaftes. Und zwar - wie sollte es anders sein - für ein Blogevent. Daniela von Fabulous Food sucht nämlich bis zum 25.10. nach Anregungen für die schaurigen Tage. Das kommt mir gerade Recht - die heiße Suppe mit kaltem Händchen aus Fun Food 2 wollte ich nämlich schon laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange ausprobieren ^^



Für 4 Tassen: 

Für die Suppe:
1,5 kg reife Tomaten
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
250 ml Flüssigkeit (Wasser, Brühe, Weißwein...)
1 TL getrockneter Thymian
3 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer
Aceto Balsamico

Außerdem:
4 Platten TK-Blätterteig
20 Mandeln
2 Eigelb und 2 EL Sahne
2 EL Sesamsaat

100 ml Sahne 


Sonntag, 19. Oktober 2014

Foodbloggercamp Berlin Teil 2

Dies hier ist Teil 2 der "Zusammenfassung" des Foodbloggerbarcamps in Berlin. Den ersten Teil der Zusammenfassung findet ihr hier *klick*.

Tag 2 begann wunderbar - ich war entspannt und ausgeschlafen, auch wenn die Minidame in der Nacht ein paar Mal wach war. Das ist auch ok, schließlich ist es für sie (auch) ein echt heftiges Erlebnis, wenn 90 unbekannte Leute auf einem Haufen sind.

Beim Frühstück war ich am zweiten Tag etwas mutiger, ich habe mir türkisches Rührei gemacht. Aber ganz ehrlich, ich koche lieber in meiner eigenen Küche. Bis ich alle Sachen zusammen hatte - das hat wirklich gedauert... Während des Frühstücks gab es dann von Jan den Hinweis, dass der Sessionplan des ersten Tages aufgestellt wurde, zusammen mit Aufklebern. Man sollte die Sessions mit roten Punkten bekleben, die man sich noch einmal wünscht. Aus diesem Grund wurde das Messerschärfen und die Pilzpaket-Session noch einmal angeboten.

Etwas unglücklich fand ich, die Lage des Messerschärfens. Egal welche Session angekündigt wurde von Jan - irgendjemand rief immer in den Raum "aber nicht parallel zum Messer schärfen"! So wurde hin und hergeschoben und letztendlich lag das Messer schärfen dann parallel zum Foodstyling - ich hätte heulen können! Dazu aber später mehr.

Die erste Session des Tages war für mich dann auch direkt die von Ralf vom Pilzpaket angebotene Session "Edelpilze im Blumentopf züchten". Er erzählte woher die Idee kam, den Unterschied bei den Pilzen (Symbionten/Parasiten), woher er seinen Kaffeesatz bekommt und wie man aus seinem Starterpaket die Pilze dann in den Blumentopf bekommt. Wer das nachlesen will - Britta von Glasgeflüster hat quasi live mit getwittert (und sich mit der Schreibweise Seibling erst mal voll in die Nesseln gesetzt ^^).

Die nächsten Sessions waren dann teilweise als Vorbereitung für das Mittagsessen geplant (am zweiten Tag hatte der Chef des Kochateliers die Organisation größtenteils übernommen). Passend dazu wurde Peggy der Wunsch nach einer Hähnchen-Zerlege-Session erfüllt (am Vortag war das nicht möglich aufgrund des Feiertages). Genau diese Session wollte ich auch unbedingt besuchen - ich mag nunmal Geflügel :).

Zuerst zeigte uns El Cheffe wie das ganze funktioniert, danach sollten wir mit "Übungsmaterial" nach machen. Da ich - dank mauliger, müder Minidame - mal wieder zum Zuschauen verdammt war (einen Schnitt habe ich trotz lautem Geweine der Kleinen gemacht), habe ich mir alles genau angeguckt und für Zuhause versucht zu merken. Mein erster Versuch (Zuhause) sah so aus:

Zu Mittag gab es dann Nudeln mit verschiedensten Saucen, Kräuterhühnchen vom Blech und gebackene Suppe. Ja ihr lest richtig, gebackene Suppe. Das war irgendeine Anekdote wo jemand was gebackenes als Suppe serviert wurde oder so. Hab leider nicht genau zugehört und auch nicht probiert weil ich vom Hähnchen ziemlich voll war. Dem allgemeinen Konsens nach soll es aber geschmeckt haben :)

Frisch gestärkt vom Mittagessen ging es in die nächste Session. Es standen die Messer auf dem Plan UND das Foodstyling. Wegen Foodstyling wollte ich unbedingt aufs Barcamp, aber ich hatte extra mein Lieblingsmesser zum schleifen mitgebracht T_T Dementsprechend ging ich zu den Messern... Die Präsentation des Unternehmens war durchaus interessant, Viola und Arne sind sehr sympathische Menschen und dementsprechend schnell ging die Zeit rum. Als völlig unwissend hab ich mich aber geoutet - weder Wüsthoff noch Zwilling sagten mir etwas :/ Schärfen durfte ich übrigens nicht - Viola hatte Angst um die Minidame im Sling und hat das selbst erledigt - DANKE!

Als nächstes stand für mich Fleisch auf dem Plan - mit Frau Bunt. Im Raum wo das stattfinden sollte, war Lena noch am Abräumen der Foodstyling-Session. Die Möglichkeit noch die ein oder andere Frage loszuwerden, habe ich natürlich nicht verstreichen lassen. Den ein oder anderen Tipp von ihr versuche ich jetzt bereits umzusetzen - nach oben ist natürlich immer noch ne Menge Luft! 

Die Lektion Fleisch war dann wieder eine kleine Minirunde mit 4 Leuten. Wir hatten keine Lust im recht warmen Riesenraum zu sitzen und sind deshalb nach unten gewandert wo es eine kleine Terrasse gab (die Raucher wussten das, aber so als Nichtraucher...). Wir diskutierten über Fleisch im allgemeinen, wie man Rind zart bekommt, welches Fleisch gut aber trotzdem günstig ist, welchen Vorteil "verkanntes Fleisch" z. B. Ochsenbacke, Beinscheibe, Ochsenschwanz hat, welche Innereien wir bereits probiert haben und schwärmten allgemein einfach über Fleisch. Ich finde das muss auch mal sein, schließlich koche ich gern mal mit Fleisch. 

Als letztes wollte ich gern die Tisch-Deck-Session von Villeroy & Boch mitnehmen. Mich interessierte worauf ich achten muss, wenn ich einen Tisch schön decken möchte. Als Treffpunkt war die Küche Südtirol ausgeschrieben. Hier waren Herr & Frau Bentoesser noch mit den selbst gemachten Getränken beschäftigt. Ich hab mich als Probetrinkerin zur Verfügung gestellt und muss sagen, der Mangolassie war wirklich gut ^^ Der Schoko-Minz-Shake war nicht so meins, die Limonade habe ich irgendwie nicht probiert... 

Mitten im schönsten Gespräch mit den beiden fiel mir plötzlich die Ansammlung am anderen Ende des Raumes auf, die Traube hatte sich um die Villeroy & Boch-Dame gebildet. Schnell lief ich hin und wurde bitter enttäuscht. Diese Session stellte sich nämlich als schnöde Verkaufsveranstaltung heraus... Hier tolles Porzellan, da bekommt mans her, dies und das ... Zwischendurch hab ich echt abgeschaltet und lieber zugeschaut wie Caro mit der Minidame gespielt hat (so süß *-*). 

Irgendwann war dann der langweilige Teil vorbei und es ging ans Tisch decken. Ich hab mit Katha zusammen ein wenig dekoriert (war bestimmt witzig uns zuzugucken, weil wir ziemlich unterschiedliche Vorstellungen hatten^^). Dann haben alle noch Fotos gemacht und Ende der Session. Im Nachhinein habe ich mich unglaublich geärgert, dass ich diese Session besucht habe, dadurch habe ich nämlich die "Essen im Comic"-Runde von Arne verpasst :/ 

Das war dann auch schon die letzte Session. Nun folgte die Lagerräumung des hauseigenen Rewe, sprich jeder durfte sich einpacken was er mitnehmen und verarbeiten konnte. Bei mir ist viel frisches Gemüse in den Tüten gelandet ;) 

Dann stand noch die Tellerverwichtelung an (ich hatte am Ende irgendwie für meine 2 mitgebrachten Teller 5 in der Tasche, weil die Bentoesser und Björn von Herzfutter mir ihre erwichtelten Teller auch noch zugesteckt haben, es war wohl keine Liebe bei ihnen^^). 
Samstag, 18. Oktober 2014

Foodbloggercamp Berlin

Am ersten Oktoberwochenende fand in Berlin das Foodbloggercamp organisiert von Jan und Melanie statt. Ich wollte hin! Auch wenn mir zu dem Zeitpunkt gar nicht so wirklich bewusst war, was ein Barcamp ist (wems auch so geht, kann hier nachlesen), hat mich allein schon die Tatsache gereizt unter Gleichgesinnten zu sein und bereits bekannte Bloggerkollegen wiederzutreffen (Franzi und Liv z.B.). 

Der ein oder andere weiß ja, dass ich Familie habe. Nach langem Hin- und Herüberlegen, ein paar getauschten Nachrichten mit Jan und längerer Diskussion mit meinem Partner stand fest, dass ich fahren werde - mit der Minimaus (8 Monate) und ohne Sohnemann (3 Jahre). Seit seiner Geburt haben wir noch keine Nacht an unterschiedlichen Orten verbracht - es war daher in vielerlei Hinsicht ein Experiment. 

Die Unterkunft war gesichert, das Navi bereit, alles abgeklärt und ich unterwegs. Ohne großen Stau und pünktlich landete ich in Berlin und dann auch kurze Zeit später im Bett um ausgeruht in den nächsten Tag zu starten. Allerdings hatte ich keine gute Nacht T_T. Ich hatte nämlich ein kleines Milchüberproduktionsproblem und daraus folgend einen Milchstau und heftige Schmerzen. An Schlaf war kaum zu denken, dementsprechend müde fuhr ich am nächsten Tag zum Kochatelier - dem Veranstaltungsort (glücklicherweise nur 6 Minuten mit dem Auto weg). 


Trotz Schmerzen war ich voller Vorfreude auf Franzi und Liv - die ich aber nicht entdeckte. Mindestens zweimal bin ich alle Räume abgelaufen, fühlte mich extrem beobachtet und meine Laune sank. Ich bin zwar ein relativ offener und kommunikativer Mensch, nach dieser Nacht wollte ich aber einfach nur lieb gewonnene Menschen in die Arme schließen und mich ein wenig ausweinen :/ Als nach 10 Minuten immer noch keiner von beiden da war, gab ich auf, setzte mich irgendwo an irgendeinen Tisch und holte mir eine Banane und ne Tasse Milch. Es gab zwar Müsli, Brötchen und und und - aber irgendwie war mir das zuviel Sucherei und zu viele fremde Menschen, deshalb die Flucht ins einfache Frühstück. 

Ich teilte mir also mit Minimaus eine Banane, betrieb ein wenig Smalltalk mit der unglaublich sympathischen Vertreterin von Sonnentor und dann ENDLICH setzte sich Liv an den Tisch. (Franzis Morgen war übrigens geprägt von Pleiten, Pech und Pannen - sie kam erst etwa eine Stunde später :/). 

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Rapsölution - Hack-Wirsing-Kuchen

Ich muss ehrlich zugeben, dass - obwohl ich immer Rapsöl in der Küche stehen habe - ich mich noch nie wirklich damit auseinander gesetzt habe. So habe ich gerade erfahren, dass mein raffiniertes Rapsöl genauso mild schmeckt wie kalt gepresstes Rapskernöl. Kalt gepresstes Rapsöl hat ein leicht herbes/nussiges Aroma. Ich bezweifel zwar, dass es regionale Produkte gibt, aber zumindest nach Bioqualität kann ich ja beim nächsten Einkaufen mal schauen. 

Bis dahin habe ich allerdings nur mein mildes Öl und einen Wirsing der dringend verarbeitet werden muss! Vorhang auf für mein zweites Rezept zur Rapsölution:

Für 4 Portionen:


250 g Mehl
10 g frische Hefe
120 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Salz
1 EL Rapsöl

1/4 Kopf Wirsing
1 Zwiebel
500 g Hack
4 gekochte Kartoffeln
Salz & Pfeffer
2 Eier
200 g Schmand
100 g Gouda (gerieben)



Dienstag, 14. Oktober 2014

Rapsölution - Gemüsemuffins

Die Rapsölution hat begonnen (bzw. ist eigentlich schon so gut wie vorbei)! Peggy von multikulinarisches ruft dazu auf mit Rapsöl zu kochen, backen, frittieren ... Mit Tabus brechen, lustig zu experimentieren und einfach zu zeigen das Rapsöl eigentlich was ganz tolles ist. 

Rapsöl hat bei mir ja durchaus einen guten Ruf. Seit meine Schwester mal meinte "warum hast du denn kein Rapsöl im Haus, das ist doch so gut" habe ich immer welches da. Allerdings RapsKERNöl. Das es einen Unterschied gibt, war mir nie wirklich bewusst. Da sich das Event von Peggy dem Ende entgegen neigt - ich habs mal wieder erst kurz vor Schluss mitbekommen - bin ich also gestern los gestiefelt und habe extra Rapsöl gekauft fürs Abendbrot. Ich finde allerdings das es keinen wirklich großen Unterschied zwischen Rapsöl und Rapskernöl gibt :) 

Aus dem Gemüse was ich noch Zuhause rumliegen hatte, wurden dann mit ein zwei anderen Zutaten und natürlich dem Öl leckere Gemüsemuffins. 



Für 16 Muffins

600 g Gemüse (z. B. Möhren, Kartoffeln, Kohlrabi...)
250 g Mehl
1/2 TL Salz
nach Geschmack Pfeffer
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Ei
125 ml Rapsöl
300 g griechischer Joghurt 
nach Belieben Paprika & Kräuter

Das Gemüse waschen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Gemüsewürfel anbraten. Den Deckel drauf legen und etwa 5-10 Minuten bei mittlerer Temperatur dünsten. 

Zwischenzeitlich das Ei aufschlagen, das Öl nach und nach zugeben. Dann den Joghurt unterrühren (hier kann alternativ auch ein magerer Joghurt verwendet werden!). Das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron vermengen und zur Öl-Joghurt-Ei-Mischung geben. Abschließend das gedünstete Gemüse vorsichtig unterheben. 

Eine Muffinform fetten oder mit Förmchen auslegen. Den Teig in die Mulden geben und dann im vorgeheizten Ofen bei 180°C für 25-30 Minuten backen. 



Das Gemüse für die Muffins kann beliebig ausgetauscht werden. Ich hatte Kohlrabi, Möhren, Porree, Wurzelpetersilie und Mairübchen drin. Bei weichem Gemüse wie z. B. Paprika, Mais und Erbsen fällt das andünsten übrigens weg, sie können direkt in den Teig gegeben werden.  

Diese Muffins schmecken übrigens warm und kalt sehr gut (meiner Meinung nach). Mein Freund hat sich eher an den Wirsing-Hack-Kuchen gehalten, so wirklich anfreunden kann er sich mit herzhaftem Gebäck aber wohl nicht ^^. 



Schokoladen-Guiness-Kuchen

Ich liebe es wirklich auf anderen Blogs zu stöbern. All diese Anregungen und Ideen sind unglaublich. Manches setzt sich so im Kopf fest, dass man es definitiv "irgendwann" nachbacken-/kochen will. Leider speichere ich mir relativ wenig ab, bzw. finde die Sachen dann einfach nicht wieder. Theoretisch habe ich dafür Pinterest, theopraktisch ist das aber sone Sache :P Wie auch immer. Der Schokoladen-Guiness-Kuchen ist mir bereits ein paar Mal über den Weg gelaufen und glücklicherweise ist der auf mehreren Blogs zu finden. Ich habe mich für die Version vom kleinen Kuriositätenladen entschieden.                                                  

Zutaten für eine 22 cm - Springform:

250 ml Guiness-Bier (oder ein anderes Stout) 
250 g Butter
80 g Kakaopulver
350 g Rohrohrzucker
1 TL Vanilleextrakt
2 Eier
140 ml saure Sahne (alternativ Buttermilch)
280 g Mehl
1/2 TL Salz
2 TL Natron
1/2 TL Weinsteinbackpulver

Für das Frosting:

50 g zimmerwarme Butter
150 g Puderzucker
125 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)


Montag, 13. Oktober 2014

Weiße Schokomuffins

Meine Schwester hatte Geburtstag und wollte ihren Kollegen anlässlich dieses Tages eine kleine Freude machen. Da sie sich das Backen nur mit Backmischungen zutraut - daran werden wir in Zukunft noch arbeiten! - kam sie zu mir mit der Bitte gemeinsam einfache Muffins zu backen. Den Vorschlag Schokomuffins mit weißer Schokolade zu backen, begeisterte mein Schwesterherz, die sollten es also sein. 



Für etwa 12 - 16 Stück (je nach Größe der Muffinmulden können es ein paar mehr sein)

200 g weiße Schokolade
1 Ei
125 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
80 Butter (zimmerwarm)
250 g Joghurt 
250 g Mehl 
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron

evtl. weiße Kuvertüre und Zuckerstreusel zum verzieren
Donnerstag, 9. Oktober 2014

Honig-Senf-Dressing

Mittlerweile hat sich bei uns am Brötchen-Dienstag etabliert, dass es immer einen Salat dazu gibt. Der besteht aus unterschiedlichen Zutaten, zumeist grüner Salat (Römersalat, Eisbergsalat, Kopfsalat...), Tomaten, Gurke, Zwiebel, Paprika, Mozarella, Feta ... Natürlich ist so ein Salat nur mit Dressing wirklich lecker. Und jetzt kommt das große Problem - ich hasse Essig-Öl-Plörre :/ Genau aus diesem Grund bin ich immer auf der Suche nach leckeren Dressings. Ganz oben spielt z. B. dieses Dressing mit Johannisbeergelee mit. Aber immer dasselbe ist auf Dauer ja auch langweilig, deshalb gibt es mal etwas ganz anderes!


Für Salatschüssel mit Dressing für 4 Personen:

250 g Joghurt oder Créme Fraîche

1 EL Zitronensaft

1 EL mittelscharfer Senf
1 EL flüssiger Honig
jeweils 1 Prise Salz und Pfeffer
10 grüne Pfefferkörner
1 TL getrockneter Dill
1 TL Thymian
etwas Basilikum

1 Eisbergsalat
2 Paprika
4 Tomaten 
1 Gurke

Den Joghurt in einer Schüssel glatt rühren, Zitronensaft, Senf, Honig, Salz und Pfeffer unterrühren. Die Pfefferkörner in einem Mörser zerstoßen und zusammen mit den Kräutern zu der Joghurt-Creme geben. Alles gut verrühren, ca. 10 Minuten ziehen lassen und evtl. nochmal abschmecken.

Die Zutaten für den Salat säubern, klein schneiden und vermischen. Das Dressing extra dazu reichen. 

Das Dressing ist wirklich lecker, nicht zu süß, nicht zu scharf - toll! Ich kann es mir auch super als Dip vorstellen z. B. zu Garnelen, Brot, Gemüse etc. Ich werde dieses Dressing bestimmt wieder machen, bis dahin bin ich aber weiter auf der Suche nach dem ultimativen Dressing *g*. 



Mittwoch, 8. Oktober 2014

Pizzaschnecken, Petra und das passende Gewürz

Die liebe Petra von Obers trifft Sahne hat im September ein Blogevent ausgerufen zum Thema Gewürze. Da der September gefühlt nur eine Woche lang war, habe ich sie gebeten, dass Event noch ein wenig zu verlängern, damit ich meinen Beitrag auch noch fertig schreiben kann. Netterweise hat sie das tatsächlich gemacht - und ich bin nicht die einzige Nachzüglerin (GottseiDank!). 

Mit dem Thema Gewürze habe ich mich lange Zeit gar nicht auseinander gesetzt. Ich wusste es gibt mehr als Salz und Pfeffer, aber braucht man nicht wirklich. Dann fing ich an zu kochen. Erst mit frischen Zutaten und M...-Fix, dann vermehrt ohne Fixzeug irgendwelcher Firmen - und irgendwann reichte Salz und Pfeffer zum würzen einfach nicht mehr aus. 


Mein Gewürzregal
Es begann die Erkundung von Majoran, Thymian, Oregano, Paprika, Zimt, Kurkuma und vielen vielen mehr. Aktuell stecke ich im zweiten "Wandel". Bisher habe ich meine Gewürze meist im Supermarkt um die Ecke gekauft - deshalb sind die Verpackungen so einheitlich - ich stelle jetzt aber nach und nach auf Bio-Gewürze um. Sonnentor, Herbaria und Gewürzkampagne habe ich für mich entdeckt und bin begeistert vom Geschmack, vom Geruch, von den Farben und überhaupt - diese Gewürze lassen sich so gar nicht mit dem faden Supermarktzeug vergleichen. 

Aktuell habe ich einige Gewürzmischungen zuhause, die geradezu danach schreien neue Rezepte auszuprobieren, z. B. die Mischung Chaiküsschen von Sonnentor - sie schmeckt süß, nach Zimt, nach Fernweh, macht sich unglaublich gut auf Obst (Banane/Birne/Mango/Apfel...) und wartet darauf eingesetzt zu werden (ein Obstkuchen vielleicht?). 

Montag, 6. Oktober 2014

Sommer, Sonne, Erntezeit! - Round-Up und Gewinnerbekanntgabe

Es ist unglaublich wie die Zeit rennt. Mein Blogevent ist doch gerade erst gestartet oder? Jetzt ist es bereits schon wieder vorbei und die Gewinner sind ausgelost... 

Aber was da nicht alles tolles zusammengekommen ist. Einiges habe ich bereits ausprobiert, anderes steht auf meiner Nachkochliste und über jeden einzelnen Beitrag habe ich mich unglaublich gefreut! Ich hoffe auch für Euch sind einige Inspirationen dabei: 


Der erste Beitrag kam von Ilseblogt. Sie hat im Garten eine dicke rote Rübe geerntet und servierte diese als Carpaccio in Kombination mit Ziegenkäse und Walnüssen. Obwohl ich kein Fan von roter Beete bin, bringt sie mich mit dieser Kombination in Versuchung!