Recent Posts

Donnerstag, 31. Januar 2013

Eierkuchen

Ich liebe meine Schwester und meine Schwester liebt meine Eierkuchen - also gab es heute einfach mal so ihr Lieblingsgericht ^^ Na gut ich gebe zu, dass war nicht so ganz uneigennützig - ich liebe Eierkuchen auch total! Da verbinde ich Erinnerungen an meine Großmutter mit, sie hat mir oft welche gemacht wenn ich bei ihr war - und so oft habe ich sie nicht gesehen. Witzigerweise hat meine Mutter Eierkuchen nach demselben Rezept gemacht, aber bei Oma haben sie immer irgendwie besser geschmeckt. Ich frage mich bis heute, woran das gelegen hat...



4 Eier
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
400 ml Milch
100 ml Mineralwasser
400 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver








Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Milch und das Mineralwasser zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und 1 Prise Salz mischen und löffelweise unterrühren. 

Den Teig portionsweise in Fett ausbacken. 

Ich verstehe bei diesem Gericht übrigens nicht, warum es dafür Fix-Produkte gibt. Klar es geht noch ein klein wenig schneller wenn man nur Milch in eine Flasche gibt und schüttelt, aber eigentlich ist es nicht wirklich viel mehr Aufwand den Teig selber anzurühren. Das Fix-Zeug habe ich deshalb noch nie probiert - meine selbstgemachten Eierkuchen schmecken eh besser ;) . 

Das tolle an Pfannkuchen ist ja aber, wie unterschiedlich man sie essen kann. Mit Marmelade ist meine liebste Variante, weil wir sonst eher wenig Marmelade essen. Da ich aber relativ viele Früchte so verarbeite... Ihr seht mein Problem? 

Zum Beispiel mit  Mango-Maracuja-Marmelade und Mangostückchen: 



Oder mit Mandarinen-Vanille-Marmelade, Orangenfilets und viel Puderzucker:




Oder mit Schokoaufstrich und Banane:



Und Pfannkuchen gehen natürlich auch herzhaft. Ein Rezept für Blini - die osteuropäische Version von Pfannkuchen mit Hefe im Teig - findet Ihr hier *klick*. 


Spinat und Ei

Ich weiß noch ganz genau wie ich damals im Kindergarten angeschaut wurde, als ich auf die Frage "Was ist dein Lieblingsgericht?" mit Spinat und Ei antwortete ^^ Offensichtlich ist es nicht normal als Kind Spinat zu mögen. Meine Mama hat den Spinat aber immer so zubereitet, dass er unglaublich lecker schmeckt! Wenn die anderen Kinder das gewusst hätten - ich glaube ja bis heute, dass bei denen nur aufgetauter TK-Spinat ohne extra-Würzung auf den Tisch kam. Da hätte ich mich auch geweigert *g*.


Für 4 Portionen:

750 g Rahm-Spinat (TK)
2 kleine Zwiebeln
etwas Flüssigkeit (Brühe, Wasser, Weißwein) 
200 ml süße Sahne
Salz 
Zucker
Mehlschwitze 


Kartoffeln (alternativ Nudeln)
Eier (p. P. etwa 2) 






Dienstag, 29. Januar 2013

Blaubeer-Buttermilch-Muffins

Da es ja beim ersten Versuch mit der lila Farbe überhaupt nicht geklappt hat, habe ich heute den zweiten Versuch gestartet um lila Muffins zu fabrizieren. Diesmal hat es auf jeden Fall viel besser funktioniert. Ganz zufrieden bin ich zwar trotzdem nicht, aber gut Ding will Weile haben :) Ich werde am Wochenende dann nochmal was anderes ausprobieren und schauen was ich dann letztendlich am lilansten finde *g* 


Für etwa 12 Stück:


240 g Heidelbeeren (Blaubeeren), TK oder frisch
310 g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Zucker
2 Eier
220 g Buttermilch
50 g weiche Butter
40 g Öl
1/2 EL Vanilleessenz




Käsesuppe

In letzter Zeit habe ich so oft gehört "mach doch mal wieder Käsesuppe", dass es nun endlich so weit war. Ein super einfaches Rezept, was wirklich JEDEM gelingt. Ich hatte gestern bereits mit einer Freundin die Diskussion warum es dafür ein Fix-Zeug gibt? Das ist doch wirklich überhaupt nicht nötig!! Aber überzeugt euch selbst wie leicht dieses Essen ist:


Originalrezept von meiner Mama:

30 g Butter
200 g Hack
1 Ltr. Brühe
1 Stange Porree
300 g Kräuterschmelzkäse
150 g Sahneschmelzkäse
evtl. ein Glas Spargel
evtl. eine Dose Pilze

Das Hack in der Butter krümelig anbraten, danach den in Ringe geschnittenen Porree zugeben und kurz mitdünsten. Mit der Brühe ablöschen und kochen lassen bis der Porree gar ist. Danach den Schmelzkäse einrühren und köcheln lassen, bis er komplett aufgelöst ist - dabei immer wieder umrühren. 

Soviel zum Original ^^ Ich mache grundsätzlich mehr Hack dazu, gestern hatte ich auf 1 Ltr. Brühe 1 kg Hack und 2 Stangen Porree - das war aber etwas viel wie ich zugeben muss. Leider hatte ich mich für den falschen Topf entschieden und umfüllen wollte ich nicht. In meinen haben halt keine 2 Liter Brühe gepasst. 

Nichtsdestotrotz hat es super geschmeckt. Spargel und Pilze muss ich nicht unbedingt haben, deshalb lasse ich das immer weg. Aber wenn man es mag, dann einfach das abgetropfte Gemüse unterrühren und gut ist. Wie gesagt ich verstehe einfach nicht, warum es für so ein Essen Fix-Zeug gibt - dieses Gericht ist so unglaublich einfach!
Montag, 28. Januar 2013

Gemüse-Nudel-Pfanne

Es ist schrecklich Sonntag nach was zu Essen zu suchen und man findet... nix :/ Alle Geschäfte haben zu, für jede Kleinigkeit muss man sich in die Küche stellen, weil das Brot verschimmelt ist, das Obst und die Süßigkeiten aufgegessen und im Kühlschrank nur noch Senf und Licht ist. Zum Mittag hat sich mein Freund aufgerafft und für sich (und Sohni) Kartoffelbrei mit brauner Fertigsauce gemacht, ich habe mir ca. 10 min später Instant-Grießbrei von K Classic gemacht (dazu gabs ein Glas Pflaumen was ich noch im Schrank stehen hatte). Nichtsdestotrotz wollten wir noch etwas "richtiges" Essen. Eine kurze Inventur ergab, dass ich noch Reis, Nudeln und diverse Gemüsereste hatte - hier also mein Rezept für "In-den-Wok-werfen-und-hoffen" :)




Für ca. 4 Personen:

400 g Bandnudeln
500g Brokkoli
250 g Zuckerschoten
2 Paprika
1 Chilischote
4 Möhren

(oder jegliches anderes Gemüse in unterschiedlichsten Zusammenstellungen ^^ )

Brühpulver
Salz, Zucker, Pfeffer und Sojasauce zum Abschmecken






Freitag, 25. Januar 2013

Buttermilchkartoffeln

Mein Bauch tut ein wenig weh... Das könnte daran liegen, dass ich mich hemmungslos überfressen habe ^^ Es gab heute eines meiner absoluten Lieblingsgerichte - gleichzeitig ein altes (pommersches) Familienrezept : Buttermilchkartoffeln! Ich liebe es!! Ein Rezept niederzuschreiben ist allerdings gar nicht so einfach, ich koche es eigentlich immer frei Schnauze und nicht nach Rezept. 



Man braucht:

Kartoffeln
Salz
Zwiebeln (nach Geschmack)
Butter
2 Eier pro Person 
1 L Buttermilch pro Person




Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen (ruhig gut salzen, die Buttermilch nimmt später einiges an Salz auf!). Kurz bevor die Kartoffeln gar sind, Butter in einer Pfanne heiß werden lassen und die Spiegeleier braten.

Die Kartoffeln abgießen, die gewürfelten Zwiebeln und die Butter dazu und dann alles stampfen. Soviel Butter nehmen, bis die Konsistenz einem gefällt. Zum Servieren den Kartoffelstampf auf einen tiefen Teller geben, ein Ei drauf, mit Buttermilch übergießen und genießen :)



Das Zusammenspiel von warm und kalt ist der Knackpunkt bei diesem Gericht. Ein Verrühren auf dem Teller ist nicht nötig - wer es allerdings gerne möchte der soll es tun ^^ Meine Oma beispielsweise hat die Buttermilch immer aus einer Tasse dazu getrunken, mein Freund wiederum mag überhaupt keine Buttermilch, weshalb er immer nur den Kartoffelstampf isst. 

Naja wie auch immer - ich überfresse mich jedes Mal bei diesem Gericht :) Probiert es unbedingt aus!



Mittwoch, 23. Januar 2013

Grünes Durcheinander

Ich weiß nicht wie ich das heutige Essen nennen soll ^^ Heute wollte ich "was grünes" kochen. Spontan fiel mir dazu Brokkoli, Romanesco, Zuckerschoten, Erbsen und grüne Nudeln ein. Da ich es im Rahmen halten wollte preislich, habe ich jeweils einen Beutel Brokkoli und Zuckerschoten gekauft - und natürlich grüne Nudeln :) Hier nun das Ergebnis:




Zutaten:

250 g grüne Nudeln
500 g TK-Brokkoli
250 g TK-Zuckerschoten
250 g Erbsen
1 Becher Sahne
1 Kräuterschmelzkäse
Salz, Pfeffer, Muskat zum abschmecken
Gouda (oder jeden anderen Käse) zum überbacken









Dienstag, 22. Januar 2013

Kartoffel-Möhren-Suppe

Meine Mutter erzählt gern die Geschichte, wie ich täglich (angeblich) Möhrensuppe im Kindergarten zu essen bekam. Natürlich war das nicht so, aber daraus kann man vielleicht meine Abneigung gegen diese Suppe herauslesen. Erst im fast-Erwachsenen-Alter habe ich der Möhrensuppe wieder eine Chance gegeben und selbst das war mehr aus Versehen (meine Mutter hatte uns erzählt, es wäre Kürbissuppe ...). Seit ich ausgezogen bin, ist die Möhrensuppe nun nicht mehr aus meiner Küche wegzudenken. 


Für 1-2 Personen:

350 g Gemüse (1/2 Möhren + 1/2 Kartoffeln)
1 Zwiebel
500 ml Gemüsebrühe
Salz, Zucker und Pfeffer zum abschmecken
optional Creme Fraîche
optional Würstchen

Das Gemüse schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel abziehen und würfeln, in Butter glasig anschwitzen. Das vorbereitete Gemüse zugeben und kurz mitdünsten, dann mit Brühe ablöschen, zum Kochen bringen und ca. 20 min. gar kochen lassen. Danach mit einem Pürierstab pürieren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Mit Creme Fraîche servieren (falls gewünscht).  

Optional: klein geschnittene Würstchen als Einlage dazugeben. 


Dieses Grundrezept habe ich aus dem Buch "Studentenfutter" aus dem Dr. Oetker Verlag, welches ich mal von meiner Mutter geschenkt bekommen haben. Dieses Rezept ist letztendlich extrem variabel - sowohl was das Gemüse als auch was die Einlage angeht. Am besten einfach mal ein wenig herum probieren. 

Ach ja - ich mache eigentlich immer die dreifache Menge, einfach so, weils gut schmeckt ^^ Lieber ein wenig was über lassen, als das am Ende jemand hungrig vom Tisch geht :)



Wie gerne ich tatsächlich mittlerweile Möhrensuppe esse, erkennt man wohl daran, dass ich diverse Varianten im Blog habe, nämlich eine Möhren-Erdnuss-Suppe, Möhren-Kokos-Suppe und eine Möhren-Ingwer-Suppe. Jede Einzelne einfach nur lecker!


Bauernsalat

Das Wochenende war arg kalorienreich (abgesehen vom russischen Zupfkuchen und dem Chili gab es am Sonntag bei Mutti noch Hackbraten mit Buttermöhrchen - lecker!!). Aus diesem Grund haben wir uns am gestrigen Abend entschlossen nur einen Salat zu essen. Einfachem Blattsalat mit 0815-Dressing kann ich nur leider so gar nichts abgewinnen, deshalb gab es meinen heißgeliebten Bauernsalat *herzchenaugen*

Man braucht:

1 Gurke
4 Tomaten oder
1 Packung Kirschtomaten
2 Paprika
1 Packung Fetakäse
Salz, Pfeffer und Zucker
1 EL neutrales Öl

Die Gurke schälen und in Würfel schneiden, mit Salz bestreuen. Die Tomaten waschen und würfeln, die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls würfeln. Alles zu den Gurken geben, dann den Fetakäse "zerrupfen" (schneiden ist unnötig) und mit untermischen. Das Öl zugeben und anschließend mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. 

Sonntag, 20. Januar 2013

Russischer Zupfkuchen

Ich versuche mich ja in letzter Zeit auch immer öfter im backen. Mit dem angesagten Besuch hatte ich also die perfekte Motivation wieder etwas neues auszuprobieren. Zur Auswahl standen ein Kirsch-Pavlova (Baisertorte mit Joghurt) und - als komplettes Gegenteil - russischer Zupfkuchen. Der Besuch entschied sich zu Gunsten des Zupfkuchens und hier kommen Foto und Rezept: 


Für den Teig:

200 g Mehl
50 g Speisestärke
120 g Puderzucker
140 g Butter
1 großes Ei
50 g Schokolade, mind. 80 % Kakao
1 Prise Salz
2 gestrichene TL Backpulver

Für die Füllung:

150 g Puderzucker 
3 große Eier
500 g Quark
175 ml Sahne, geschlagen
1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
60 g Butter, zerlassen
20 g Speisestärke
1 Prise Salz


Das Mehl mit der Stärke und dem Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Den Puderzucker und die fein geriebene Schokolade dazugeben. Butter in Würfeln, Eier und Salz dazugeben und schnell mit kühlen Händen zu einem Teig verkneten. Kalt stellen. Nach der Ruhephase Boden und Rand (3/4 hoch) einer 26er Springform mit dem Teig auskleiden. 1/4 vom gesamten Teig vorher abnehmen und aufheben, um ihn später auf die Quarkmasse, in Stücke zerzupft, zu verteilen. 

Für die Füllung Zucker und Eier leicht anschlagen, die Masse soll leicht cremig sein. Den Quark auf die Eimasse geben, das Vanillemark und das  Salz dazugeben, mit der Stärke bestäuben. Verrühren, dann die zerlassene Butter einarbeiten und zum Schluss die geschlagene Sahne unterziehen. 

Die Masse auf den Teig geben. Den restlichen Teig zerzupfen und auf der Quarkmasse verteilen. Alternativ kann man den restlichen Teig auch ausrollen und Muster ausstechen, z. B. Sterne in der Weihnachtszeit oder Schmetterlinge im Frühling (siehe Bilder unten).

Auf der 2 Schiene von unten bei 150°C Umluft ca. 60 min. backen

Der Kuchen ist natürlich kein Leichtgewicht, ich habe mit echter Butter und Vollfettquark gebacken, aber es lohnt sich. Vielleicht eine große Runde einplanen, damit man selbst nicht soviel abbekommt? ^^ 

Die Schokolade hat mich ehrlicherweise vor ein Problem gestellt, bei Kuvertüre ist der höchste Kakao-Anteil bei 50 %. Letztendlich habe ich eine 85%ige Schokolade von Zetti gekauft und kleingerieben, außerdem hab ich noch einen Esslöffel reinen Kakao dazugetan. 



Chili con Carne

Gestern hatten wir Besuch und zur Feier des Tages habe ich für uns zum Abendbrot Chili con Carne vorbereitet. Ich hatte es bereits am Freitag gekocht, denn aufgewärmt schmeckt es besser :) Ein Rezept in dem Sinne gibt es dazu nicht, weil ich immer unterschiedlich viel Zutaten nehme - je nachdem was ich da habe. Ihr bekommt also einen groben Leitfaden von mir, das Chili verzeiht viel - mehr Gemüse, mehr Fleisch, mehr Wein. Ihr müsst am Ende nur entsprechend würzen.





1 kg Hack
1 kg Möhren
500g Zwiebeln (gern auch mehr)
1 Chilischote
2 Dosen Pizzatomaten
1 Dose Mais
3 Dosen Kidneybohnen
3 EL Tomatenmark
Brühe nach Bedarf
Salz, Pfeffer, Pizzagewürz, Zucker
50 ml Rotwein 

Das Hack in Öl krümelig anbraten, dann die klein geschnittenen Zwiebeln mit dazu und glasig andünsten. Die klein geschnittenen Möhren und die Chilischote zugeben und kurz mit dünsten, dann mit den Pizzatomaten ablöschen. Den Rotwein und das Tomatenmark unterrühren. Mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen, sollte zu wenig Flüssigkeit vorhanden sein noch etwas Brühe angießen. Aufkochen und dann auf niedriger Stufe ca. 2 Stunden köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Bohnen und den Mais in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Dazugeben und warm werden lassen, noch einmal abschmecken. 




Beim Aufwärmen ist es wichtig dabei zu bleiben, ich habe mir schon oft super Chili versaut, weil ich weggegangen bin und es dann angebrannt ist. Am besten die ganze Zeit rühren. Beim servieren hatte ich noch extra Chayennepfeffer und Chilipulver auf den Tisch gestellt zum nachwürzen. 

Unvergessen bleibt auch immer die MadDog ChiliSauce die wir einen sehr guten Freund zum Geburtstag geschenkt haben - bei Überdosierung ist heulen angesagt ^^ Wer sie nicht kennt, hier ist ein Link: http://www.pfefferhaus.de/de/CHILI-NEWS/ONLINE-SHOP/Hot-Sauce/Mad-Dog-357.html

Dazu passt am besten Brot oder Baguette, es soll aber auch Leute geben die Reis dazu favorisieren ;). Das ist ganz Euch überlassen!
Samstag, 19. Januar 2013

Gebratener Reis aus dem Wok

Heute habe ich endlich  mal wieder was neues ausprobiert. Am Anfang war ich etwas verwirrt von der Kombination Hack + Reis. Als ich 6 Jahre alt war hat mein Vater mir mal Bockwurst mit Reis vorgesetzt - das hat mich nachhaltig negativ geprägt in Bezug auf seltsame Kombinationen mit Reis ^^ Nichts desto trotz klang das Essen lecker und ich habe mich getraut es zu testen - kann ich euch auch nur empfehlen!





Für 2 Portionen:


200 g Hackfleisch
1 TL Sojasauce
1 1/2 EL Sherry
1 TL Ingwer (frisch, gerieben)
1 Zehe Knoblauch, gepresst
1 EL Chilisauce
100 g Reis (Basmati- oder Jasminreis)
1 TL Sesamöl
1 Zwiebel, fein gehackt
1 EL Speisestärke (mit 1/2 Tasse Wasser)
Salz und Pfeffer zum abschmecken


Hackfleisch, Sojasauce, Sherry, Ingwer, Knoblauch und Chilisauce in einer Schüssel vermengen und für 10 min. beiseite stellen. 

Währenddessen Reis nach Packungsangabe kochen. Abtropfen lassen und mit Sesamöl vermischen. 

Öl in einem Wok (oder einer beschichteten Pfanne) bei hoher Hitze erhitzen. Hackfleisch und Zwiebel hinzugeben und für ca. 5 min. scharf anbraten bis alles gut gebräunt ist. 

Stärkemehl-Mixtur hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für 2 min. aufkochen. Reis hinzugeben und erneut erhitzen. 

Laut Rezept soll man noch 3 EL frischen Koriander am Ende unterheben - aber ich kann frischem Koriander überhaupt nichts abgewinnen. Wenn überhaupt kommt er in getrockneter/gemahlener Form ans Essen, das ist aber auch schon das höchste der Gefühle!

Sherry habe ich nicht im Haus gehabt, eine kurze Google-Suche ergab, das es sich bei Sherry um einen Likörwein aus Weißwein handelt - kurzerhand habe ich einen Schluck Weißwein dazu gegeben. Ich denke nicht, dass der Unterschied so gravierend ist ^^ 

Noch eine kleine Sache zum Schluß: Weil meine Schwester und mein Vater zum Abendessen da waren, habe ich natürlich die doppelte Menge gekocht. Die Chilisauce habe ich jedoch nicht verdoppelt und das Essen war trotzdem noch ordentlich scharf! Also aufpassen mit der Sauce :)





Freitag, 18. Januar 2013

Bauernpfanne

Letztendlich ist das heutige Gericht nix anderes als aufgepeppte Bratkartoffeln. Ich hatte es schon einmal gekocht, was aber schon eine ganze Weile her ist. Also - um mich selbst zu überzeugen das mich die Erinnerung an ein leckeres Essen nicht trügt - Rezept raus, eingekauft und losgekocht!






Für 4 Portionen:


800 g Kartoffeln
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
2 Stück Paprika (rot)
2 Stück Paprika (grün)
1 Zwiebel
100 g Schinkenwürfel
4 Eier
1 Prise Paprikapulver
1 Glas Gewürzgurken

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffelwürfel zugeben, salzen und pfeffern. Danach mit Deckel ca. 20 min. unter gelegentlichem Rühren dünsten. 

Paprika waschen und entkernen. Zwiebel schälen und mit Paprika grob würfeln. Gemüse mit Schinkenwürfeln zu den Kartoffeln geben und weitere ca. 10 min. braten. 


Eier mit Paprikapulver verrühren und über das Kartoffelgemüse gießen. Unter Rühren stocken lassen. Bauernpfanne mit Salz und Paprikapulver abschmecken und mit Gewürzgurken servieren. 



Da es sich hier um ein WW-Rezept handelt ist natürlich die Würzung ziemlich eingeschränkt ^^ Ich habe ehrlicherweise ordentlich Salz und Pfeffer dran gemacht - und es hat nicht geschadet. Da mein Lebensgefährte keine Schinkenwürfel isst, habe ich sie durch klein gewürfelte Salami ersetzt. 

Es gibt im Kaufland eine ganz tolle Truthahnsalami mit Pflanzenfett von Pieper, die schmeckt pur zum kotzen, auf Brot ganz gut und zum Kochen finde ich sie einfach nur fantastisch (auch auf überbackenen Toasts etc.). 

Eine Idee noch zu den Gewürzgurken: Ich habe mich im Netto mal vergriffen und statt normaler Gewürzgurken Chiligurken gekauft. Die geben eine richtig leckere Note dazu, weil scharf ist von der Sache her im Essen ja nicht drin. Ich kann sie eindeutig nur empfehlen :)







Papageien-Muffins


Mein Schwesterchen war letztens zu Besuch bei uns. Nach einigem hin und her fragte sie mich, ob ich eventuell noch Kuchen da hätte. Meine Schwester macht aktuell den praktischen Teil ihrer Ausbildung zur PTA in einem sehr herzlichen Apothekenteam in Hadmersleben. Dort ist es Brauch, dass immer abwechselnd jemand Kuchen für die Kaffeezeit mitbringt. Nun wollte meine Schwester also diejenige sein und da sie selber nicht bäckt, gab es nur die Möglichkeiten

a) beim Bäcker einkaufen gehen oder 
b) die backerfahrenere große Schwester fragen ^^ 

Glücklicherweise hatte ich noch (fast) alles für ein paar Papageien-Muffins da.





Für etwa 14 Muffins:

350 g Mehl
250 g Zucker
250 g Margarine
4 Eier
1 TL Natron
1 Becher saure Sahne
1 Pck. Rote Grütze 
1 EL Kakaopulver
evtl. etwas Milch










Donnerstag, 17. Januar 2013

Bunter Nudel-Salami-Topf

Mein Freund hat das Rezeptblatt wiedergefunden!! Es ist unter die Couch gerutscht :) Somit kann ich nun endlich noch das Rezept nachreichen *g*

Für 4 Portionen:

500 g Nudeln (Spirelli)
400 g Paprika (Tomatenpaprika oder frisch)
400 g Mais
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 eingelegte Peperoni
eine halbe Salami (z.B. Pieper Truthahnsalami)
800 g Tomaten (Konserve)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Zucker


Mittwoch, 16. Januar 2013

Klassischer Wintereintopf

Auf der Suche nach einem möglichen Abendbrot und dem großen Gedanken "ICH WILL FLEISCH" im Hinterkopf blätterte ich durch meinen WeightWatchers-Rezepte-Ordner. Bei diesem Gericht musste ich inne halten und genauer lesen. Das Bild war zwar nicht so ansprechend, aber der Verheißung "Gulasch und Gemüse" konnte ich nicht widerstehen. Also Einkaufszettelchen fertig gemacht, shoppen gewesen und dann direkt losgekocht:







Für 4 Personen:


500 g Gulasch 
1 Zwiebel
2 Möhren
2 Stangen Porree
4 TL Brühe ( Rind) gelöst in 700 ml Wasser
400 g Kartoffeln
2 EL Erbsen
2 EL Petersilie
Salz und Pfeffer zum abschmecken








Dienstag, 15. Januar 2013

Hähnchen süß-sauer

Dieses Gericht hatte sich mein Lebensgefährte ausdrücklich gewünscht. Normalerweise nehme ich für süß-sauer einfach eine x-beliebige Chinasauce ausm Supermarkt, das schmeckt kombiniert mit Gemüse, Fleisch und Reis eigentlich immer gut. Doch da in einer gekauften Sauce natürlich auch viele Dinge stecken, die man normal nicht verarbeiten würde (Konversvierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe...), habe ich mich auf die Suche nach einem guten Rezept gemacht und bin in meinem WeightWatchers-Rezepte-Ordner fündig geworden. 


Für 2 Portionen

240 g Putenbrust
3 EL Sojasauce
2 EL Speisestärke
1/2 Chinakohl 
2 Paprika
1 Dose Ananas, abgetropft
1 Zehe Knoblauch
100 ml Ananassaft
4 TL Honig
2 EL Tomatenmark
1 TL Sambal Oelek
250 g Nudeln oder Reis
1 EL Essig 



Montag, 14. Januar 2013

Spaghetti Bolognese

Wie oft ich dieses Rezept bereits gekocht habe, kann ich schon gar nicht mehr zählen. Nudelsauce kann man zwar fertig in jedem Supermarkt kaufen, aber mal ehrlich - nix geht über selbstgemachte Sauce! Nach einigen Fehlversuchen habe ich in dem kleinen book von "Meine Familie und ich" Köstliches Italien (Ausgabe 6/2011) ein fantastisches Nudelsaucenrezept gefunden. Viel Spaß beim Nachkochen :)


Für (angeblich) 4 Portionen:

je 2 Zwiebeln und Knoblauchzehen
3-4 Möhren 
1 kleines Stück Knollensellerie (optional)
50 g Speck (es geht auch ohne)
500 g Hack
2 TL italienische Kräuter 
1 Dose Pizzatomaten
3 EL Tomatenmark
100 ml Fleischbrühe
50 ml Rotwein
500 g Spaghetti
Salz, Pfeffer, Zucker zum abschmecken
Parmesan



Zwiebeln und Knoblauch abziehen, die Möhren schälen und alles würfeln (Sellerie an dieser Stelle ebenfalls geschält und gewürfelt zugeben und mitbraten). Speck würfeln und mit dem Hackfleisch in heißem Fett anbraten. Gemüse und Kräuter dazugeben und mit schmoren. 

Pizzatomaten, Tomatenmark, Brühe und Rowein dazugeben, alles bei mittlerer Hitze mindestens 60 Minuten köcheln (besser 2 Stunden) lassen. Spaghetti nach Packungsangabe in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen, abgießen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Spaghetti direkt in die Sauce geben, umrühren und servieren. Den Käse kann jeder nach Belieben selber aufstreuen. 


Zum Thema "italienische Kräuter" noch ein Tipp: Früher habe ich das Pizzagewürz von Ostmann verwendet. Mittlerweile mische ich mir aus Oregano, Basilikum, Rosmarin, (optional Bohnenkraut) und Thymian selbst.

Diese Sauce ist bei uns so beliebt, dass ich es einfach nicht schaffe "Vorrat" zu kochen. Egal wieviel ich vorbereite, spätestens am 2. Tag ist alles weg. Und noch während das ganze köchelt, ist mein Freund schon ständig am probieren ^^. 





Anmerkung: Die obigen Bilder sind aus meiner Bloganfangszeit und repräsentieren deutlich meine fotografische Entwicklung :) Deshalb dürfen sie auch drin bleiben - als Ansporn für mich und andere.