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Freitag, 17. März 2017

Bärlauchpesto und Monkeybread zum Geburtstag

"Happy Birthday to you, happy Birthday to you, happy Birthday liebe Rettungstruppe, happy Birthday to you! "



Gut, das mit dem Singen sollte ich wahrscheinlich besser lassen. Allerdings freue ich mich so sehr mit Sina und Susi, dass ihr "Baby" - die Rettungstruppe - heute 3 Jahre alt wird! Seit 2014 zeigen die beiden zusammen mit anderen engagierten Bloggern, dass selbstgemachtes meist viel besser schmeckt als Industrieprodukte und der Aufwand zum "nur warm machen" sich in Grenzen hält. 

Und weil ein Geburtstag nun einmal gefeiert werden muss, haben wir einen virtuellen Brunch vorbereitet. Mit Brunch ist natürlich nicht der bekannte Frischkäse gemeint, sondern ein ausgiebiges spätes Frühstück mit kalten und warmen Elementen. Bei einem Brunch ist erlaubt was gefällt - von Brötchen, über Marmelade, Brotaufstriche, Rührei und Kuchen kann man sich da frei austoben. Und wenn man es drauf anlegt, könnte dieser Brunch komplett im nächsten Supermarkt gekauft werden. Fertige Salate, Aufbackbrötchen, fertige Kuchen aus der Plastik-Aroma-Verpackung, Kekse die "nur noch" fertig gebacken werden müssen, sogar fertig hart-gekochte Eier kann man im Laden kaufen...

Aber ist es nicht total traurig, wenn man einen festlichen Anlass wie einen Geburtstag hat und dann seinen Gästen nur Fertigzeug hinstellt? Deshalb gibt es heute von mir eine 2-in-1-Idee für einen Brunch im Frühling. Und bei meinen Mitrettern noch jede Menge andere Vorschläge zum Thema (die Links findet Ihr ganz unten).




Zurück zu meiner 2-in-1-Idee. Ich habe Euch heute ein Bärlauchpesto mitgebracht. Das kann man entweder einfach so hinstellen, es passt nämlich super als Brotaufstrich, schmeckt aber beispielsweise auch gut zu Rührei. Oder man verarbeitet es noch zu einem herzhaften Monkeybread weiter - und das solltet Ihr wirklich ausprobieren!

Zuerst wird das Pesto hergestellt:

50 g frische Bärlauchblätter
1/2 TL Salz
150 ml Olivenöl
50 g Cashewnüsse
50 g Parmesan 

Den frischen Bärlauch gut waschen, das ist vor allem bei selbst gesammeltem Bärlauch sehr wichtig. 

Die Blätter etwas klein schneiden und dann mit dem Salz und dem Olivenöl fein pürieren. Die Nüsse und den Käse zugeben und ebenfalls klein pürieren (stückiger oder feiner, je nach Belieben). 

Das fertige Pesto in ein sauberes, verschließbares Glas umfüllen, mit einer dünnen Schicht Olivenöl begießen und in den Kühlschrank stellen. 

Dieses Rezept für Bärlauchpesto ist recht wandelbar. Möchte man ein veganes Pesto, dann ersetzt man den Käse einfach durch Haferflocken, soll es vegetarisch sein, dann bietet sich zum Beispiel Ziegenkäse an. Auch bei den Nüssen ist erlaubt was schmeckt. Ich bin ein Riesenfan von Cashewnüssen, allerdings passen hier sicherlich auch Pinienkerne, Sonnenblumenkerne oder Walnüsse. 



Aber nun weiter zu meiner versprochenen zweiten Idee - dem Monkeybread. Ich habe dafür Pizzateig angesetzt mit 1 Kilo Mehl und die Hälfte hierfür verwendet. Die andere Hälfte kann man zum Beispiel in Würstchentornados oder Pizzaschnecken verarbeiten, die kommen sicherlich auch super auf einem Buffet. 

Für den Pizzateig:

1 kg Mehl (hier T 550)
10 g frische Hefe
600 ml kaltes Wasser
16 g Salz

Für das Monkeybread:

2 EL Bärlauchpesto evtl. etwas mehr
1/2 Kugel Mozzarella

Die Hefe im Wasser auflösen, das Mehl mit dem Salz mischen und dann die Hefelösung dazu gießen. Per Hand oder mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Luftdicht verschließen und für etwa 1 1/2 Stunden gehen lassen. 

Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und halbieren. Eine Hälfte anderweitig verarbeiten oder in einem großen, verschließbaren Gefäß in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag verarbeiten. 

Eine Kastenform fetten. Das Pesto in eine Schüssel füllen und den Mozzarella fein würfeln. Vom Pizzateig jetzt kleine etwa 1-2 cm große Stückchen abreißen und zu kleinen Kugeln formen, diese Kugeln müssen NICHT gleichmäßig sein! Die Kugeln jetzt im Pesto rollen, sodass sie rundherum bedeckt sind und dann in die gefettete Form werfen. Sobald der Boden nahezu bedeckt ist mit Kugeln, wird der Mozzarella darauf verteilt. Danach den restlichen Teig zu pestobedeckten Kugeln verarbeiten und auf dem Mozzarella verteilen. Die Form sollte jetzt ungefähr zur Hälfte gefüllt sein. 

Das vorbereitete Monkeybread noch einmal eine Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und dann für 30-35 Minuten backen lassen. Kurz auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen, solange der Mozzarella noch geschmolzen ist. Sobald das Monkeybread zu sehr ausgekühlt ist, bekommt man ihn kaum noch aus der Form (ist mir passiert *g*). Es schmeckte aber auch direkt aus der Form ;).




Ich habe das Bärlauchpesto-Monkeybread für unsere Krabbelgruppe gebacken und es wurde mir quasi aus den Händen gerissen. Von der ganzen Kastenform habe ich 1 kleines Bällchen abbekommen. Das zweite Bällchen was ich mir genommen hatte, musste ich an die 10 Monate alte kleine M. abtreten. Sie hat so süß geschaut, danach gegriffen und es hingebungsvoll aufgemampft... *seufz*. Dieses Rezept ist also krabbelgruppengetestet und wirklich empfehlenswert für ein Buffet - es macht nämlich sowohl warm als auch kalt eine gute Figur. 

Und hier wie versprochen noch jede Menge weitere Brunchideen:






Sonntag, 12. März 2017

Schweineohren

Ich hatte vor einiger Zeit eine Offenbarung. Seit meiner Kindheit liebe ich Schweineohren bzw. Schweineöhrchen. Das sind kleine Kekse aus Blätterteig mit viel Zucker der leicht karamellisiert ist. Für mich waren diese Leckereien immer etwas besonderes. Und ich machte mir nie Gedanken darüber, wie man diese wohl selbst machen könnte. Doch zurück zu meiner Offenbarung - eines Tages stolperte ich in einer Facebookgruppe über einen Kekse-Thread. Unter anderem hatte die Threaderstellerin Schweineöhrchen gebacken und das "Rezept" dazu verraten. Ich staunte nicht schlecht, denn diese Lieblingskekse aus meiner Kindheit sind mit 2 Zutaten und wenig Aufwand in Windeseile selbst gemacht. 

Das musste ich sofort ausprobieren:


Und weil es wirklich wunderbar geklappt hat, unglaublich schnell gemacht ist und sie einfach super lecker sind, teile ich heute das Rezept mit Euch.

Für etwa 20 Kekse:

1 Packung Blätterteig
Zucker nach Bedarf 
Wasser zum Bestreichen

Den Blätterteig ausrollen (TK-Blätterteig vorher auftauen). Den Blätterteig dünn mit Wasser bepinseln und dick mit Zucker bestreuen. Die Mitte des Blätterteigs markieren und dann von der Seite hin zur Mitte aufrollen - erst von der einen Seite, dann von der anderen Seite. 

Die Blätterteigrolle außen ebenfalls dünn mit Wasser bestreichen und dick mit Zucker bestreuen. Für etwa 10 Minuten ins Tiefkühlfach packen. 

Den Backofen vorheizen auf 180°C. Die Blätterteigrolle aus dem Tiefkühlfach nehmen und in etwa 1/2 cm dicke Streifen schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 10 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. 

Dies hier ist ein einfaches Grundrezept. Mögliche Varianten: den Blätterteig mit Nuss-Nougat-Creme oder Zimt-Zucker bestreuen und wie oben angegeben weiter verarbeiten. Oder die fertigen Schweineohren in flüssige Kuvertüre tauchen. 

Tatsächlich wurde das Rezept bereits nachgemacht, bevor ich es verbloggt habe. Die Schweineohren sind nämlich auf Instagram schon richtig gut angekommen. Aber da Instagram ziemlich vergänglich ist, gibt es jetzt die Version im Blog zum immer wieder nachgucken *g*. 

PS: Ich hatte die Schweineöhrchen übrigens zur Krabbelgruppe mitgenommen und wurde mehrmals gefragt, ob die gekauft sind. Erst als ich das Bild vom vor dem Backen gezeigt habe, wurde mir zögerlich geglaubt hihi.
Freitag, 10. März 2017

Was wurde aus der Tafeltüte März 1?

Ich muss zugeben, jedes Mal, wenn ich die Tafelzusammenfassung schreibe, schaue ich nach wie die letzte Zusammenfassung hieß. Und jedes Mal erschrecke ich mich, das schon wieder soviel Zeit vergangen ist. Ja wir haben tatsächlich schon März. Also klar, ich hab die Kalenderblätter auch umgedreht, theoretisch weiß ich also, dass dieses Jahr schon wieder fast 3 Monate alt ist. Aber es so schwarz auf weiß zu lesen ist irgendwie nochmal was ganz anderes. Geht es Euch auch so? 

Weil die letzten Wochen wieder so geflogen sind, habe ich auch gar nicht soviel gemacht aus der Tafeltüte. Ich muss schon etwas tricksen, damit ich überhaupt etwas zeigen kann ehrlicherweise. Denn das erste Wochenende war sehr fleischdominiert und das zweite Wochenende war ich bei meiner Freundin Franzi zum Geburtstag feiern. Und wirklich viel Gemüse war diesmal sowieso nicht in der Tüte. 



Erst einmal ist vieles weggegangen. Die Coconut Kiss, die Dominosteine, die Kokosmakronen-Backmischung und eigentlich fast alles vom Süßkram. Die grünen Bohnen und den gekühlten (Eier?-)Salat hab ich auch abgegeben. Die Rügenwalder Rügenwürmer haben Sohnemann und ich uns geteilt (ich steh auf die, leider sind sie ziemlich teuer...). Die Aoste Salami liegt noch im Kühlschrank. Der Eisbergsalat und die Paprika sind im täglichen Salat für meinen Freund verschwunden. Viel bleibt da also gar nicht mehr über. 

Die Erdbeeren und Weintrauben habe ich direkt verlesen, da war schon ein bißchen was schimmlig. Das was noch gut war, stand dann in einer Schüssel in der Küche und wurde von den Kids komplett vernichtet. Meine Tochter steht total auf Erdbeeren und mein Sohn liebt Weintrauben... 



Aus den Brötchen und den Tomaten habe ich wieder Abendbrot gemacht. Mit Mozzarella, Feldsalat und Balsamicocreme. Außerdem hatte ich noch welche mit Wurst und der Mango-Curry-Sauce gemacht. Die waren aber nicht ganz so gut leider. 

An diesem Wochenende hatte ich wie gesagt ziemlich fleischlastig gekocht. Natürlich mit Fleisch aus dem Hofladen... Mein Freund hatte sich Szegediner Gulasch gewünscht und dazu Böhmische Knödel. Erinnert Ihr Euch an die ganze Hefe die ich vor 4 Wochen bekommen habe? Die habe ich eingefroren und für die Knödel wurde jetzt das erste Päckchen angebrochen. Das klappte wunderbar mit der tiefgekühlten Hefe. Die Knödel waren so lecker wie mit frischer Hefe!


Die Bananen die am Montag Abend noch da waren, habe ich zu Schokoladen-Bananen-Kuchen verarbeitet. Zusätzlich habe ich statt Schokostreusel zerkrümelte Daim-Weihnachtsmänner verbacken. Lecker und eine absolut geniale Weihnachtsschokoladenverwertung.

Und weil ich eigentlich am Mittwoch morgen Besuch erwartete, habe ich mit der Schokoladenverwertung gleich weiter gemacht. Schokomuffins mit flüssigem Kern hatte ich nämlich viel zu lange nicht mehr. Leider kam mein Besuch dann doch nicht und ich hab 5 von 6 Muffins allein aufessen dürfen müssen. Den letzten wollt ich dann eigentlich noch fotografieren, aber irgendwie hat der sich in Luft aufgelöst. Ihr kennt das sicher... :)




Den Weißkohl habe ich in diesem Reste-Reistopf verarbeitet. Außerdem drin gelandet sind Hackfleisch und Fetakäse (hat der Mann im Haus drauf bestanden), Dosentomaten und Möhren. Alles in allem sehr lecker. Wirklich schade, dass solche Eintopf-Sachen immer so unfotogen sind.

Wo wir schon bei unfotogen sind - diese Gnocchi mit Salami, Möhre und Pilze mit Crème Fraîche wird auch nur durch die drüber gestreuten Frühlingszwiebeln gerettet. Da hilft es auch nix, dass es deutlich besser schmeckte als es aussah *g*. Also mir zumindest. Alle anderen hier mögen Salami wohl lieber im Rohzustand, gebraten mögen sie sie nicht. 







Ein Teil der Eier und der Großteil der Milch sind dann in Eierkuchen gelandet. Meine Schwester war zu Besuch und Sohnemann fragt sowieso regelmäßig, wann wir denn "endlich mal wieder" Pfannkuchen essen können. Die gibt es ja auch so selten bei uns :P 

Durch die Instagramchallenge 7 Tage 7 Kuchen habe ich mir selbst total Bock auf den Mandel-Butter-Kuchen gemacht. Die Mandeln musste ich zwar kaufen, aber alles andere hatte ich noch im Haus. Und die Eier aus der Tafeltüte waren dadurch auch aufgebraucht :)



Und zum Schluss habe ich endlich die Drillinge aus der letzten Tafeltüte verarbeitet. Die hatten teilweise zwar schon unglaublich lange Keime, aber geschmeckt haben sie dennoch sehr gut. Ganz klassisch dazu hatten wir Butter und Salz bzw. Quark (und für die Optik etwas Feldsalat). 



Das war es auch schon wieder mit der ersten Märztüte. Ich hoffe, dass ich die nächsten zwei Wochen wieder etwas kreativer unterwegs bin.

Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

Mittwoch, 8. März 2017

Kartoffel-Knoblauch-Suppe

Meine Kochbuchsammlung wächst und gedeiht immer weiter. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Bücher vielleicht heimlich neue Bücher machen... Anders kann ich mir den immer weiter wachsenden Stapel an Rezensionsexemplaren gar nicht erklären *g* Ich habe mir sogar ein absolutes Kochbuch-Kaufverbot auferlegt. Und dann bringt Franzi Schädel von "Wo gehts zum Gemüseregal?" ein neues Buch heraus, ich sehe, dass sie Exemplare abgeben darf und mein Gehirn setzt aus... 

Nun habe ich also mein ganz persönliches Exemplar von "Biokiste vegan*" hier liegen und finde es wundervoll! Das erste Rezept habe ich bereits nachgekocht und es war so überzeugend, dass ich es auch mit Euch teilen möchte! Eine ausführliche Rezension wird kommen, wenn ich noch 2-3 andere Sachen ausprobiert habe. 



Für 4 Personen: 

600 g Kartoffeln
8 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
1200 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne 
2 EL weißer Balsamicoessig
Salz und Pfeffer
evtl. Petersilie 

Die Kartoffeln schälen, waschen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen und Zwiebeln schälen und fein würfeln. 

Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln, den Knoblauch und eine Prise Zucker zugeben und auf niedriger Stufe anschwitzen (bei zu hoher Temperatur verbrennt der Knoblauch und wird bitter!). Die Kartoffeln zugeben und ebenfalls kurz anschwitzen. Dann die Gemüsebrühe angießen und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. 

Den Topf von der Platte nehmen, die Sahne zugeben und alles fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Balsamicoessig abschmecken. Wer mag kann die Suppe noch mit Petersilie bestreuen. 




Hach diese Suppe war ein Traum! Genau das richtige bei nasskaltem Wetter, wenn man eigentlich auf die ersten Frühlingstage wartet... Letztlich habe ich die Menge übrigens an zwei Tagen nahezu allein aufgegessen. Meine Suppenkasper wollten wieder mal nicht. Wenn die wüssten, was sie da leckeres verpasst haben ;)



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Freitag, 3. März 2017

Salatdressings

Ich bin diese Woche sehr stiefmütterlich zu meinem Blog, normalerweise nehme ich mir vor mindesten 2-3 Beiträge in einer Woche zu veröffentlichen. Dann lohnt es immer mal vorbei zu schauen und das "neue" zu lesen :) Diese Woche allerdings zieht es mich regelmäßig raus - die Sonne scheint, die Temperaturen sind teilweise im zweistelligen Bereich, kurz es fühlt sich so nach Frühling an! Ich war sogar schon nach dem Bärlauch gucken (der ist aber noch so winzig und im Werden, dass es Frevel wäre die jungen zarten Triebe zu pflücken). 

Damit der Blog diese Woche aber nicht komplett "nackig" bleibt, nutze ich die Frühlingsgefühle und verblogge den täglichen Salat, den ich für meinen Freund mache.


In den Salat kommt alles mögliche, je nachdem was gerade verfügbar ist und passt. Im Moment gibt es immer Feldsalat und Mozzarella. Gern kombiniere ich mit Champignons, Nudeln und den Sachen aus der Tafeltüte, z. B. Paprika, Gurke, Tomate und Eisbergsalat. Na gut und manchmal geht mein Freund sich Tomaten und Gurken kaufen, weil er mein aktuelles nicht-kaufen dieser Produkte nicht unterstützt. Sommergemüse im Winter muss meiner Meinung nach nicht sein, aber wenn er sie will und bezahlt, dann schnippel ich sie ihm auch in den Salat :)

Nun ist ein Salat ja nur halb so gut ohne Dressing. Ich mag fertige Dressings durchaus, kaufe sie aber maximal aus der MHD-reduziert-Kiste. Da gab es in letzter Zeit einige Schnäppchen (zum Beispiel Blockhouse-Dressings für gerade mal 11 Cent). 

Aber für den Fall, dass keine Fertig-Dressings, Anrührmischungen oder sonstwas dressingähnliches im Haus ist, bekommt Ihr jetzt 3 fixe Ideen für ebensolche. Gleich vorweg - die Grundlage sind immer Milchprodukte!

Joghurtdressing


250 g Joghurt
1/2 Packung TK-Kräuter-Mischung nach Geschmack
2 EL Öl (hier Rapsöl)
1 EL Essig (hier Balsamicoessig weiß)
1 TL Zucker
Salz und Pfeffer

Den Joghurt mit den Kräutern, dem Öl, Zucker und Essig verrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Crème Fraîche Dressing


1 kleiner Becher Crème Fraîche (150 g)
Milch n. B. ca. 6-8 EL
1 Tl Zitronensaft
1/4 TL Zucker
Salz und Pfeffer
1 EL Schnittlauch (hier tiefgekühlt)

Die Crème Fraîche mit der Milch glatt rühren. Da es ein Dressing ist, sollte es recht flüssig sein am Ende - für einen Dip weniger Milch nehmen. Zucker, Zitronensaft und Schnittlauch unterrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Saure-Sahne-Dressing


1 Becher saure Sahne (200 g)
50 ml Orangensaft (hier frisch gepresst)
1 EL Petersilie (hier tiefgekühlt)
Salz und Pfeffer
1/4 TL Zucker 

Die saure Sahne mit dem Orangensaft glatt rühren, falls die Konsistenz noch nicht flüssig genug ist etwas Milch zugeben. Die Petersilie und den Zucker unterrühren und abschließend mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. 

Natürlich kann da auch nach Herzenslust ausgetauscht werden bei Kräutern, Essig und Co. Aber als Anregung ein paar direkte Kombinationen sind doch nicht schlecht, ne? 

Positiv finde ich, dass ich auf diese Art mal alle möglichen Milchprodukte verarbeiten kann, die sich durch die Tafel so bei uns sammeln. Glücklicherweise sind Milchprodukte teilweise noch ewig nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verwendbar, ich hatte schon 3 Monate abgelaufene Sachen die absolut in Ordnung waren. Gerade Joghurt sammelt sich deshalb gern mal bei uns im Kühlschrank *g*.

Übrigens alle Dressings sind mindestens 3-5 Tage im Kühlschrank haltbar. Allerdings kann sich durchaus etwas Flüssigkeit absetzen, die dann einfach unterrühren.