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Mittwoch, 26. Oktober 2016

One-Pan-Pasta (Werbung)

Ich verrate Euch jetzt mal ein Geheimnis: Wir lieben Nudeln! Die ganze Familie! Pur, mit Sauce, im Auflauf, in der Suppe... Nudeln gehen einfach immer :) .  Na gut, das war jetzt sicherlich keine Überraschung für Euch, mit dieser Leidenschaft gehe ich ja eigentlich ganz offen um. Ein Blick in mein Instagramprofil reicht dafür schon... 




Sonntag, 23. Oktober 2016

Einfach Brot - Foodbloggercamp 2016

Am Wochenende fand das bereits dritte Foodbloggercamp in Berlin statt. Und zum dritten Mal war ich dabei! Wie bereits die letzten beiden Barcamps war es ein riesiges Fest für mich, so viele liebe Menschen (wiederzu)sehen - alte Bekanntschaften zu erneuern, Zeit mit lieb gewonnenen Freunden zu verbringen und natürlich neue Leute kennenzulernen. Zwar habe ich mir dieses Mal nicht soviel Input mitgenommen wie bei den letzten beiden Camps, aber das lag einfach daran, dass ich mega Bock auf kochen und Praxis hatte und ich deshalb kaum in den theoretischen Sessions unterwegs war (wobei ich mich bzgl. Pinterest und SEO wirklich etwas weiterbilden sollte *seufz*). 

Freitag, 21. Oktober 2016

Was wurde aus der Tafeltüte Oktober 2?

Ich hatte gedacht, dies wird eine kurze Tafelzusammenfassung. Schließlich war ich letzte Woche 5 Tage außer Haus und hatte im Anschluss noch gefühlt 2 Tage "Kater" - und damit keine Kraft mich in die Küche zu stellen. Mein Partner hat in der Zeit die Kids eher mit Brot, Nudeln und Co. versorgt (alle sind wohlauf, keine Sorge). Und so sieht mein Kühlschrank momentan leider auch aus - proppenvoll bis oben hin. Als ich dann allerdings die Fotos durchgeschaut habe, stellte ich fest, dass ich doch in Vorbereitung meiner Abwesenheit schon fleißig verarbeitet hatte. Übrig sind eigentlich nur noch ein paar Kühlschranksachen und Äpfel. Ich muss also dringend mal wieder Apfelmus (ein-)kochen und den Kühlschrank aufräumen. Alles also kein Problem *g*.



Dienstag, 11. Oktober 2016

Ofengemüse

Heute gibt es mal einen Post weil mir ein Foto so gut gefallen hat. Normalerweise bin ich ja eher so der Typ "Boah hat das gut geschmeckt, das MUSS in den Blog. Foto ist zwar so lala, aber es geht schließlich um den Geschmack und falls ich das nochmal kochen will, weiß ich nachher nimmer wie es ging!". Diesmal ist es andersherum. Klar es hat mega gut geschmeckt, aber das Foto ist auch so gelungen, dass ich ein einfaches, selbsterklärendes Rezept hier poste *g*. 

Es geht um das Ofengemüse. Entstanden aus der Frage heraus: Was mache ich mit den "Gemüseresten" von der Tafel, wenn am nächsten Tag Tafeltag ist und am besten alles weg muss? Und man keine Lust auf Suppe hat? Diese Frage stellte ich Franzi und ihre Antwort war ganz eindeutig OFENGEMÜSE!! Also landeten Kürbis, Karotten, Paprika, Tomaten und Lauchzwiebeln auf dem Blech und 25 Minuten später war ich im Himmel...

Für 3-4 Personen:

1 Hokkaidokürbis
3-4 Paprikaschoten
6 Möhren
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Packung Kirschtomaten
8 EL Olivenöl
1 TL getr. Oregano
1 TL getr. Thymian
1 TL Paprikapulver
1 TL Salz
Pfeffer n. B. 

Als Beilage Reis oder Kräuterquark

Freitag, 7. Oktober 2016

Was wurde aus der Tafeltüte Oktober 1?

Die Zeit rast weiter... Vor wenigen Wochen habe ich erst "offiziell" verkündet, dass da nochmal Nachwuchs ins Haus steht und mittlerweile trage ich ordentlich Murmel durch die Gegend... Aber positiv ist, dass diese Schwangerschaft sehr entspannt ist. Bis auf gelegentliche heftige Trittaktionen, abendliches erträgliches Sodbrennen und das "wunderbare" Walrossstadiumgefühl ist alles schick. Da habe ich bei den anderen beiden mehr gelitten ^^. Von seltsamen Gelüsten wurde ich auch verschont (na gut, bis auf die Tatsache, dass ich ordentlich zugegriffen habe, als mein Lieblingseis im Angebot war - aber das zählt eigentlich nicht, ne?). Das ist natürlich super, weil ich dadurch die Sachen die ich koche verbloggen kann, ich glaube bei Auflauf aus Nudeln, Nutella, Käse und Chilisauce würde niemand ein Rezept haben wollen *g*. Aber genug gelabert, Ihr seid ja hier um die Tafeltüte zu sehen....



Mittwoch, 5. Oktober 2016

Böhmische Knödel

Ich beginne diesen Beitrag mit einem Geständnis: Ich liebe böhmische Knödel. Schon immer! Und noch ein zweites Geständnis hinterher: Bisher habe ich sie immer gekauft. Die kosten ja nur 1,40 € oder so pro Packung und eine reicht ja für die Familie. Und das ist bestimmt voll aufwändig das selber zu machen und so... Nun sollte es am Wochenende Szegediner Gulasch aus dem Slowcooker geben und was passt besser dazu als meine heißgeliebten böhmischen Knödel? Nur hatte ich die vergessen zu kaufen. Also hatte ich die Möglichkeit a) Kartoffeln dazu machen und ein bißchen weinen oder b) endlich mal den Arsch hochkriegen und die Dinger selber machen, so schwer kann das ja wohl nicht sein!!

Was soll ich sagen, ich war überrascht, WIE einfach die letztlich sind. Es ist einfach nur ein Hefeteig der statt gebacken gekocht wird. Der einzige Unterschied den ich feststellen konnte, war, dass meiner nicht so formschön wie der gekaufte aussah. Geschmack, Aufwand und Co. dagegen wogen das mehr als auf. Die Zutaten für die selbstgemachten böhmischen Knödel habe ich sogar immer im Haus. Also wenn Ihr mal nix im Haus habt, empfehle ich Euch als Beilage selbstgemachte böhmische Knödel!


Für 2 Knödel:

500 g Mehl (siehe Info unten)
1/2 TL Zucker
1/2 Würfel Hefe oder
1 Päckchen Trockenhefe
150 ml lauwarmes Wasser
1 Ei
1 TL Salz



Die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen und kurz arbeiten lassen. Das Mehl mit dem Ei und dem Salz in eine Schüssel geben. Die Hefelösung dazugießen und alles gut verkneten. 


Der Teig sollte nicht zu wässrig oder zu trocken sein. Er sollte nicht kleben und schön glatt aussehen. Im Zweifelsfall noch etwas Mehl oder Wasser zugeben. Nun zugedeckt etwa eine Stunde gehen lassen, bis der Teig sich etwa verdoppelt hat. 

Wasser in einem großen (!!!) Topf erhitzen. Die Knödel gehen nochmal gut auf, es sollte also genügend Platz im Topf sein. Die Knödel schwimmen oben, deshalb muss der Topf nicht komplett mit Wasser gefüllt sein. Das Wasser salzen und aufkochen. Herunter schalten auf mittlere Hitze. 

Den Teig auf eine leicht bemehlte Fläche geben und in 2 Teile teilen. Die Knödel formen und in das heiße Wasser geben. Für 20-25 Minuten kochen, dabei nach der Hälfte der Zeit die Knödel wenden. 

Aus dem Wasser nehmen und in Scheiben schneiden. Es bietet sich an, die Knödel mit einem Bindfaden zu teilen - leider hatten wir keinen im Haus :( Am Messer kleben die Knödel doch ein bißchen ;). 


Zum Thema Mehl: ich hatte mir verschiedene Rezepte angeschaut und in einem wurden alte Semmeln verarbeitet, in anderen Hartweizengrieß und im einfachsten einfach nur Mehl. Ich hab noch eine Packung Spätzlemehl, also 50:50 Weizenmehl und fein geriebener Hartweizengrieß, und dachte mir die kann ich da bestimmt drin verarbeiten. Sicherheitshalber habe ich 250 g Spätzlemehl und 250 g Weizenmehl T 550 benutzt. Ich schätze deshalb habe ich auch etwas mehr Wasser nehmen müssen. Ich denke, die Knödel funktionieren mit ganz normalem 405er Mehl genauso gut, aber Vorräte aufbrauchen ist ja auch was gutes ;).


So sah übrigens mein Teig aus und ich glaube, der war noch etwas zu trocken. Beim nächsten Mal werde ich  noch etwas mehr Wasser unterkneten. Damit er wirklich glatt aussieht.

Szegediner Gulasch passt super zu den Knödeln
Was wir übrigens sehr mögen ist, die Scheiben noch anzubraten. Ist zwar dann eine unglaublich krasse Kalorienbombe, aber es schmeckt nochmal so gut. Mit ein paar angerösteten Zwiebeln dazu - ein Gedicht sag ich Euch! Probiert es am besten aus. 

PS: Ich habe mir den Spaß gemacht, mal auszurechnen, was diese selbstgemachten Knödel etwa kosten. Ich bin bei ungefähr 0,75 € gelandet - mit Biomehl und Freilandeiern. Ich glaube nicht, dass in dem gekauften so gute Zutaten drin lassen. Ein Grund mehr sie selbst zuzubereiten ne?