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Mittwoch, 27. April 2016

Tilapia mit Zitronen-Petersilien-Sauce

Momentan habe ich ein bißchen das Gefühl ich schreibe nur noch Tafel- und Rettungsbeiträge. Ich muss das unbedingt wieder ändern und wieder etwas aktiver werden *g*. Ich hoffe Ihr seht es mir also nach, dass heute wieder ein Rettungsbeitrag erscheint ;) Ich finde das Thema nämlich immer noch (und auch weiterhin) super wichtig! Dieses Mal werden Saucen gerettet. Warme, pikante Saucen sollten es sein. Saucen... Die Supermärkte sind voll davon. Zum Einrühren oder sogar komplett fertig und nur noch zum Aufwärmen. 

Richtig schade finde ich zum Beispiel, dass heute eigentlich kaum noch jemand den Geschmack einer originalen Sauce Hollandaise kennt, weil selbst in vielen Restaurants nur noch Fertigzeug serviert wird. Ja eine Sauce Hollandaise macht etwas Aufwand, man muss Eigelb im Wasserbad andicken, geschmolzene Butter tröpfchenweise zugeben und dann noch selber würzen - ABER es schmeckt so gut, nicht vergleichbar mit der gekauften Fertigpampe. Da ich die Sauce Hollandaise aber schon einmal verbloggt habe, wollte ich für die Rettungsaktion etwas anderes zubereiten.  

Ganz gerufen kam da, dass ich noch Fisch im Tiefkühlfach hatte, den sich mein Freund schon seit Wochen wünscht. Dazu sollte es Reis und eine schnelle Sauce auf Mehlschwitzenbasis geben. Die Sauce dauert letztlich kaum wirklich länger als eine Einrührtüte - aber man weiß was drin ist und kann direkt nach Geschmack würzen ;)


Für 4 Personen:

Für den Fisch:
750 g Tilapiafilet (alternativ Pangasius)
Saft von 1/2 Zitrone
50 g Butter
Pfeffer n. B. 
Parmesan (optional)

Für die Sauce:

2 EL Butter
3 EL Mehl
500 ml Milch
Saft von 1/2 Zitrone
1/2 Bund Petersilie
Salz

Außerdem:
Basmatireis n. B. 


Freitag, 22. April 2016

Was wurde aus der Tafeltuete April 1?

So endlich hab ich alle Technikprobleme einigermaßen im Griff und es kann losgehen mit der aktuellen Tafelzusammenfassung. Die letzte Tüte war wirklich sehr voll:



Sonntag, 10. April 2016

Grießbreipfannkuchen

Standet Ihr schon einmal vor dem "Problem" das Grießbrei übergeblieben ist? Wegen zu optimistischer Planung oder spontanem Sättigungsgefühl bei den Mitessern? Oder mögt Ihr schlicht die Konsistenz von Grießbrei nicht? Dann habe ich heute ein Idee für Euch, die LeckerEcke-geprüft ist ^^ Denn bei uns kommen alle Faktoren zusammen! Mit übrig gebliebenem Grießbrei habe ich nämlich einfach mal Pfannkuchen gemacht. 


Für 4 Personen:

500 g fertigen Grießbrei
2 Eier
100 g Zucker
500 g Mehl T 550
1 1/2 TL Backpulver
300 ml Milch

nach Bedarf:
Puderzucker
Apfelmus
Marmelade 

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Den Grießbrei und die Milch unterrühren und alles gut vermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und portionsweise zugeben und gut verrühren. Der Teig sollte eine rührteigähnliche Konsistenz haben, d. h. noch vom Löffel fließen, aber doch fest sein. Falls er zu fest ist, noch etwas Milch unterrühren. 

Öl (oder Butter) in einer Pfanne erhitzen und die Taler portionsweise darin ausbacken. Ich hatte etwa einen 3/4 EL Teig pro Taler, in eine Pfanne passten 3-4 auf einmal. Unbedingt dabei bleiben und keine zu große Hitze einstellen. Die Taler verbrennen recht schnell, wenn man nicht aufpasst. Die fertigen Pfannkuchentaler im Backofen warm halten. 

Mit Apfelmus, Marmelade oder einfach Puderzucker bestreichen/bestreuen und genießen.



Bei mir wurden das wirklich eine Menge Pfannkuchentaler. Zum Essen direkt haben wir gar nicht alle geschafft. Aber wie das immer bei uns so ist, der Teller bliebt auf dem Tisch stehen und nach und nach verschwanden den Tag über alle übrig gebliebenen Taler ^^ Die schmecken nämlich auch kalt noch gut. 
Freitag, 8. April 2016

Was wurde aus der Tafeltüte März 2?

Hallo Ihr Lieben! Eigentlich sollte ja bereits letzte Woche die Zusammenfassung erscheinen. Aber wie das mit dem Wörtchen "eigentlich" so ist.... Dann kommt Krankheit, Unwohlsein, Haushalt, Feiertage und so vieles mehr zusammen und es sind einfach andere Dinge wichtiger. Ich kann mich also nur entschuldigen und hoffe, Ihr habt die Tafelzusammenfassung nicht zu sehr vermisst ;-)




Mittwoch, 6. April 2016

Spaghetti in Fenchel-Sahne-Sauce

Heute habe ich ein Rezept für die schnelle Feierabendküche für Euch. Das Nudeln in allen Variationen bei uns ein echter Dauerbrenner sind, habt Ihr sicherlich schon mitbekommen. Erst letztens habe ich auf die Frage "Was soll ich zum Abendessen machen?" von allen Seiten "NUDELN!!" zurück bekommen. Weil ich aber keine Lust auf eine aufwändige Sauce hatte - und auch keine Lust auf unsere Notfallreserven-gekaufte-Tomatensauce - habe ich für mich allein eine extra Sauce gemacht. Spontan mit Fenchel, weil ich Bock drauf hatte :)


Für 2 Personen:


1 Fenchelknolle
1 Becher Schlagsahne
2 EL Butter
Salz, Pfeffer, Muskat
Cayennepfeffer
Parmesan (optional)

400 g Spaghetti






Den Fenchel waschen, putzen, erst in Spalten und dann quer in feine Streifen schneiden. Das Fenchelgrün hacken und beiseite stellen. 

1 EL Butter schmelzen, den Fenchel darin etwa 1-2 Minuten andünsten. Dann die Sahne angießen, den zweiten EL Butter zugeben und alles zum Kochen bringen. Die Sauce auf mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren 2-3 Minuten einkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Sauce mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Muskatnuss würzen. Evtl. 1 EL Parmesan unterrühren. 

Zeitgleich die Spaghetti in Salzwasser garen, abgießen und etwa 2-3 EL Kochwasser auffangen. Die Spaghetti mit der Sauce mischen, das aufgefangene Kochwasser untermischen, noch einmal abschmecken, mit dem Fenchelgrün bestreuen und servieren. 



Ok für die schlanke Linie ist dieses Gericht eher nichts, aber welches Gericht mit Sahnesauce ist das schon ^^ Dafür schmeckt es wirklich gut. Ich weiß gar nicht, warum ich Fenchel so lange auf meiner schwarzen Liste hatte - der hat mit Fencheltee maximal den Geruch gemeinsam. Also traut Euch und gebt - falls Ihr so denkt wie ich früher - dem Fenchel eine Chance!