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Freitag, 25. September 2015

Was wurde aus der Tafeltüte September 2?

Die letzten zwei Wochen waren wieder sehr stressig, ich habe kaum etwas geschafft zu Bloggen und frage mich immer wieder, wie andere das so regelmäßig schaffen ^^ Gereicht hat es gerade einmal für einen Wutausbruch und ein vor Ewigkeiten per Instagram angekündigtes Rezept... Wenn sich hier alles eingespielt hat - momentan stecken wir in der Kita-Eingewöhnung - und das frühe Aufstehen nicht mehr so schlaucht - 6:30 Uhr momentan statt normalerweise zwischen 8:00 und 9:00 Uhr - hoffe ich darauf, dass ich wieder mehr als einmal die Woche poste *g*.


Dienstag, 22. September 2015

Blumenkohl-Eier-Ragout

Letztens hatte ich von der Tafel eine Menge Eier bekommen. Keine frischen sondern diese gefärbten bunten Eier. Ich bin nun leider überhaupt kein Fan von hartgekochten Eiern, deshalb habe ich die in Eiersalat versteckt und die Kids haben auch einige davon gegessen. Am Ende war aber immer noch eine Packung da und ich wusste nicht wohin. Etwa zeitgleich habe ich mal wieder das "Low-Carb-Minuten-Kochbuch"* vom Trias-Verlag durchgeblättert (das hier noch auf eine Rezension wartet *hust*) und bin über das Rezept für Eier-Blumenkohl-Ragout gestolpert. Wie es der Zufall so wollte, hatte ich tatsächlich auch noch Blumenkohl im Kühlschrank liegen. 

Für 2 Portionen:

1 kleiner Blumenkohl
1 Stange Lauch
2 Möhren
1 Zwiebel
1/2 Bund Petersilie
4 gekochte Eier
2 EL Créme Fraîche
Salz und Pfeffer 



Freitag, 18. September 2015

Von Hoffnung und geplatzten Träumen...

Seit 2 Tagen schiebe ich Frust und den muss und möchte ich mir jetzt von der Seele schreiben. Im letzten Jahr wurde von einem recht großen Medienkonzern ein Award für Foodblogger ins Leben gerufen - dabei sind sehr geile Sponsoren und ich habe mich ohne große Überzeugung für das beste Vegan-Gericht beworben. Es war von vornherein klar, dass ich keine Chance habe, aber hey wer nicht wagt der nicht gewinnt. 

Seit letztem Jahr hat sich nun einiges auf meinem Blog getan. Das Tafel-Thema habe ich weiter ausgebaut, ich beschäftige mich intensiver mit Verwertung von Lebensmitteln (Stichwort MHD etc.) und versuche so, meine Leser zum Thema Lebensmittelverschwendung zu sensiblisieren. Um so erfreuter war ich dann, als ich dieses Jahr die neue Kategorie "Nachhaltigkeit" sah - also genau mein Thema. Ich bewarb mich euphorisch. Und war tatsächlich dumm genug zu glauben eine Chance zu haben. Ich war so aufgeregt an dem Tag als die Finalisten informiert wurden - aber mein Telefon blieb still. Ich bin nicht dabei. 

Donnerstag, 10. September 2015

Was wurde aus der Tafeltüte September 1?

Die meisten haben es wahrscheinlich schon mitbekommen - die letzte Woche war sehr hart für mich. Am 03.09.2015 ist nämlich meine beste Freundin überraschend verstorben. Sie war diejenige mit der ich das erste Mal zur Tafel (damals noch Speisekammer in ASL) gegangen bin. Sie war meine längste und treueste Blogleserin. Sie war immer mit Rat zur Stelle wenn ich bei einem Blogbeitrag Hilfe und Anregung brauchte. Sie war ein wunderbarer Mensch, eine tolle Mutter und sie hinterlässt ein großes Loch! Heute steht uns ein schwerer Gang bevor, denn sie wird zur letzten Ruhe gebettet. Ich habe deshalb lange überlegt, ob es heute eine Tafelzusammenfassung geben wird. Allerdings war sie diejenige die mich immer dazu motiviert hat, die schon Beiträge dazu lesen wollte, lange bevor ich sie regelmäßig geschrieben habe. Also widme ich die heutige Zusammenfassung meiner Freundin <3 



Dienstag, 8. September 2015

Weizenmischbrot aus dem Topf

Heute morgen habe ich wieder ein Brot gebacken. Das "Rezept" dafür ist bisher nicht auf meinem Blog zu finden, aus einem ganz einfach Grund - es ist so einfach, dass ich die Zutaten aus dem Kopf heraus wiedergeben kann ^^ Allerdings wird es auf Dauer doch anstrengend jedem die Zutaten und Zubereitung zu schreiben, deshalb kommt es jetzt auf den Blog und in die "Zum Nachlesen" Rubrik, damit man es schnell wieder findet :) 

Tipps und weitere Hinweise kommen nach dem allgemeinen Rezept.


Für ein mittleres Brot:

750 g Mehl
10 g Frischhefe
15 g Salz
450 g Wasser

Die Zutaten in eine Rührschüssel abwiegen und (am besten von der Küchenmaschine) etwa 10 Minuten gut verkneten. Der Teig sollte sich gut vom Schüsselrand lösen. Nun in eine Schüssel geben und für 10 Stunden - am besten über Nacht - im Kühlschrank stehen lassen. 

Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank holen und in ein gut gemehltes Gärkörbchen geben. Darin sollte der Teigling etwa 2 Stunden liegen - eine Stunde zum warm werden und eine Stunde zum gehen. 

Nach der ersten Stunde wird der Topf in den 230°C heißen Ofen geschoben, damit er aufheizen kann. Nach 2 Stunden kommt dann der Teigling in den heißen (!!!) Topf, einschneiden, Deckel drauf und für 30 Minuten backen. Dann den Deckel abnehmen und nochmal 5-7 Minuten backen bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. 




Zuerst einmal zu den "Werkzeugen". Der Topf den ich gekauft habe, ist nicht der gewesen, den ich eigentlich haben wollte. Allerdings hat mir dieser Notkauf schon zig tolle Brote gebacken und deshalb empfehle ich ihn Euch auch weiter. Hier findet Ihr meinen Topf *klick*. Ein Gärkörbchen würde ich Euch auch ans Herz legen. Es ist nicht teuer, dafür aber sehr langlebig. Im Vorfeld habe ich mich mit den einzelnen Materialen auseinander gesetzt und mich gegen Peddigrohr entschieden, weil man den Teig dort wohl nicht so einfach herausbekommt. Deshalb hab ich mir eines aus Holzschliff gekauft und bin seit fast 1 1/2 Jahren glücklich damit. Das Körbchen findet Ihr hier *klick*. Mit dem Körbchen bekommt man übrigens das schöne Muster hin, auf das ich schon ein paar Mal angesprochen wurde bei Instagram. 

Wem ein 750 g Brot zuviel ist, der kann auch ein kleineres Brot backen. Dafür dann 500 g Mehl, 7 g Frischhefe, 10 g Salz und 300 g Wasser verwenden. Die weitere Zubereitung ist gleich, die Backzeit verringert sich auf 20 Minuten + 5 Minuten ohne Deckel.

Beim Mehl variiere ich gern ein wenig. Hauptsächlich nutze ich T550 Mehl, aber etwa 150 g sind meist andere Mehlsorten. Ich habe bereits Weizenvollkorn, Roggenvollkorn und Weizen T1050 benutzt - es hat alles wunderbar geklappt. 

Natürlich kann das Grundrezept auch mit Körnern und ähnlichem abgewandelt werden. Leinsamen müssten vorher eingeweicht werden, alle anderen Saaten und Körner können direkt zugegeben werden, z. B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Nüsse und Co. 

Übrigens der Vorteil vom im Topf gebackenen Brot ist die tolle Krume! Das Klima im Topf ist nämlich dasselbe wie in einem Bäckerofen, das Wasser welches beim Backen verdampft kann nämlich nirgendwo hin und bildet quasi die so wichtigen Schwaden ;)