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Freitag, 28. August 2015

Was wurde aus der Tafeltüte August 2?

Es ist wieder Zeit für eine Tafelzusammenfassung! Nachdem die letzte ausgefallen ist, war ich extra fleißig und habe für viele Sachen direkt das Rezept dabei :) Wenn das mal nicht eine super Entschädigung ist *g*. Doch zuerst - was war in der Tüte?



Sonntag, 23. August 2015

Apfel-Streuselkuchen mit einem Hauch von Zimt

Ich möchte Euch heute von einem kleinen Traum erzählen den ich habe. Irgendwann hoffe ich das Geld zusammenzubekommen um mich zur lizensierten Trageberaterin ausbilden zu lassen. Ich liebe es nämlich meine Kinder zu tragen. Es ist praktisch, mit ein bißchen Übung schnell gemacht und gibt soviel - die Kinder kuscheln die ganze Zeit und man hat trotzdem die Hände frei um dem Geschwisterkind hinterherzulaufen *-* Ich weiß natürlich, dass das kein Vollzeitjob ist, aber als überzeugte Tragemami möchte ich so gern anderen Mamis mit fundiertem Wissen helfen, ebenfalls zu tragen. Da die Ausbildung allerdings knapp 900 € kostet, wird das wohl noch etwas warten müssen *seufz*. Bis dahin zeige ich befreundeten Mamis einfach so, was bei mir super funktioniert hat (mit Tuch und RingSling) und erzähle immer wieder von meinem Traum *g*. 

Letztens kam nun die eine Mama an und meinte, dass sie noch eine Gruseltrage - also eine Tragehilfe in der ein Kind AUF GAR KEINEN FALL getragen werden sollte (bestes Beispiel ist der BabyBjörn^^) - rumliegen hat. Und ob ich die nicht für meine Trageberatung in spe als abschreckendes Beispiel haben möchte. Sie würde gegen einen Apfelkuchen tauschen. Ähm ja ich backe gern, also warum nicht. Die Gruseltrage liegt nun schon seit 2 Monaten bei mir im Schrank, das mit dem Apfelkuchen habe ich aber irgendwie immer vor mir hergeschoben... Und weil das natürlich nicht geht, hab ich diese Woche die bei mir rumliegenden Äpfel zu einem schnellen Kuchen verarbeitet, damit das endlich von meiner To-Do-Liste gestrichen werden kann *g*.



Für den Boden:
200 g Butter
90 g Zucker
2 Eier
125 g Mehl
1 Packung Vanillepuddingpulver
1 TL Backpulver
1 Orange

Für den Belag:
6 Äpfel
1 Zitrone
1 Zimtstange

Für die Streusel:
125 g Mehl
50 g Zucker
90 g Butter



Freitag, 21. August 2015

Chili-Schmorgurken mit Wedges und Dip

Wenn ich eine Kochzeitschrift in die Hand bekomme, dann blättere ich sie erst einmal grob durch ohne viel zu lesen. Gefällt mir ein Bild gut, lese ich nach was das ist. Gefällt mir dann auch das Gericht von den Zutaten her, hakt sich das in meinem Unterbewusstsein fest mit "da ist noch was das du ausprobieren willst...". Warum erzähle ich Euch das? Weil es selten ist, dass ich in kürzester Zeit zwei Rezepte aus einer Zeitschrift nach koche ^^ 

Kennt Ihr die "Edeka mit Liebe"? Nachdem mich die Mai/Juni-Ausgabe bereits positiv überrascht hat (vorher kannte ich sie gar nicht), hab ich die Juli/August-Ausgabe vor etwa einer Woche gesehen und sofort mitgenommen. Die Zeitschrift ist kostenlos - gibt also nix zu verlieren :) Beim Durchblättern haben sich dann sofort die Tomaten-Shakshuka (gab es Anfang der Woche) und die Chili-Schmorgurken festgesetzt. Und noch mit dem Geschmack von Gurke und Avocado auf der Zunge setze ich  mich jetzt also ran und schreibe Euch das Rezept auf - es lohnt sich!

Für das Gemüse:
800 g große Kartoffeln
5 EL Olivenöl
1 EL Paprikapulver
Salz & Pfeffer
500 g Schmorgurken
1 1/2 Knoblauchzehen
350 g Kirschtomaten
1/4 TL Chiliflocken oder -pulver

Für den Dip:
2 reife Avocados
1 1/2 Knoblauchzehen
50 g Mandeln 
1 Zitrone
Salz & Pfeffer 



Die Kartoffeln schälen und in Spalten schneiden. In einer Schüssel mit 3 EL Olivenöl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer mischen. Eine Auflaufform oder ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Kartoffeln darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen auf 200°C für 20 Minuten backen lassen. 

Nun die Gurken schälen, halbieren und mit einem Löffel die Kerne herauslösen. Danach die Gurken in Scheiben schneiden. Den Knoblauch pellen und klein hacken, die Kirschtomaten waschen und halbieren. Alles in eine Schüssel geben, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und die Chiliflocken dazu geben und gut durchmischen. Wenn die 20 Minuten um sind, die Auflaufform aus dem Ofen holen. Die Gurken über die Kartoffeln geben, ein wenig mischen und nochmal alles zusammen weitere 15 Minuten backen. 

Für den Dip das Fruchtfleisch der Avocados mit einem Löffel herauslösen. Die Zitrone auspressen. Avocado, Knoblauch, Zitronensaft und Mandeln mit einem Mixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 



Übrigens war das meine erste Erfahrung mit Avocado. Am Anfang fand ich es ok, aber mit jedem Bissen den ich mehr verputzt habe, fand ich es geiler. Am Ende habe ich quasi Dip mit Gemüse gegessen ^^ Also wenn Ihr dieses - übrigens vegane - Gericht nachkocht, verzichtet nicht auf den Dip :)

Dienstag, 18. August 2015

Tomaten-Shakshuka

Momentan beschäftigt mich der zunehmende Fremdenhass in Deutschland sehr. Vor vielleicht drei Wochen war in einer Facebookgruppe zu Quedlinburg eine heftige Diskussion entflammt - es wird momentan die Möglichkeit diskutiert ungenutzte Räumlichkeiten in eine Flüchtlingsunterkunft umzubauen - und die Wogen gingen direkt hoch. Von arbeitsscheuen Wirtschaftsflüchtlingen, reichen Asylanten (Handy etc.) und kriminellen Ausländern musste ich lesen. Diese Leute KANN man nicht hierher lassen, weil sonst das Haus, die Umgebung und eigentlich der gesamte Ort vor die Hunde geht... Ich wusste in dem Moment nicht ob ich lachen oder weinen soll. Da wird Menschen die alles verloren haben ein Handy geneidet? Kriminalität unterstellt, nur weil die Hautfarbe und Sprache eine andere ist? Und der Hass in Sätzen versteckt die mit "Ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber..." beginnen. In diesem Moment schämte ich mich, eine Deutsche zu sein. 

Ja wir haben das Glück in einem Land zu leben ohne Krieg und mit einem guten Sozialsystem. Warum können wir dieses Glück nicht bis zu einem gewissen Punkt teilen? Einfach mal die Vorteile sehen, statt immer nur die Nachteile? Beispielsweise kulinarisch. Wieviel ärmer wäre unsere Speisekarte ohne die Einflüsse anderer Kulturen. Kein Döner, keine Pizza, keine Nudeln, keine Wok-Gerichte, keine Tajine, keine Currys ... Klar ist die deutsche regionale Küche vielfältig, aber ich finde die kulinarischen Einflüsse anderer Kulturen machen das ganze noch interessanter. Warum also nicht einfach mal kulinarische Klassiker aus anderen Teilen der Welt probieren? Aus diesem Grund möchte ich die Aktion von Conny aus der Seelenschmeichelei unterstützen - wir setzen ein Zeichen für Nächstenliebe in dem wir bunt kochen. Wir demonstrieren mit gefüllten Tellern für Weltoffenheit und Toleranz! Und deshalb gibt es bei mir heute eine Tomaten-Shakshuka!




Für 4 Personen:

1 rote Paprika
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
800 g Tomaten
2 EL Tomatenmark
1 EL Harissa
1 TL Kreuzkümmelpulver
150 ml Brühe
4 Eier
Salz & Pfeffer
1/2 Bund Rucola








Samstag, 15. August 2015

Blätterteigpizza

Wie Ihr sicherlich gemerkt habt, war hier ein paar Tage Funkstille. Auch eine Tafelzusammenfassung gab es diese Woche nicht. Was ist also los? Ganz einfach, ich habe mir ein paar Tage Urlaub gegönnt. Zuerst war ich bei bei meiner lieben Bloggerkollegin Yvonne von Experimente aus meiner Küche zu Besuch. Ich sag Euch - mit 2 Kindern jemanden besuchen zu fahren ist echt anstrengend, sowohl für den Gastgeber, als auch für den Gast XD 

Ich habe es mir übrigens nicht nehmen lassen, ein paar der Sachen die ich in der letzten Tafeltüte vorm Urlaub bekommen habe, zu ihr mitzunehmen.  Und obwohl sie zuerst ratlos war, was sie mit den mitgebrachten Sachen (u. a. Kloßteig, Zucchini, Möhren, Schupfnudeln) machen soll, hat sie die Challenge mit Bravour gemeistert und daraus eine Kloßteigpizza und eine Schupfnudelpfanne zubereitet. 


Nach der Rückkehr hatte ich einen Tag zum Wäsche waschen, aufhängen und zusammen legen, dann Tasche packen und schon ging es weiter. Nämlich aufs Grundstück der Oma meines Lebensgefährten in Polen an der Ostsee. Dort müssen wir nämlich für die Unterkunft nichts bezahlen, sind in 5 Minuten am Strand und für Verpflegung ist auch meist gesorgt. 

Letztendlich habe ich aus den Sachen die da waren und die wir mitgebracht haben gekocht. Einen Tag gab es Chili con Carne, einen Tag Gemüsepfanne mit Reis und einen Tag Nudeln mit Tomatensauce. Am Anreisetag hatten wir unterwegs gegessen, einen Tag waren wir essen und am Abreisetag brauchten wir natürlich auch nichts - die Verpflegungskosten hielten sich also durchaus in Grenzen ^^.