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Sonntag, 31. August 2014

Das beste Eis im Harz!

Der Küchenatlas-Blog ruft zur monatlichen Blogparade, diesen Monat zum Thema Eis. Ganz ehrlich ich liebe Eis, aber ich konzentriere mich lieber auf den Genuss von Eis und überlasse die Herstellung Leuten die Ahnung davon haben. Eine liebe Freundin hat mir vor ca. 2 Monaten den besten Eisladen in unserer Gegend gezeigt - seitdem bin ich dort Stammgast, mindestens einmal pro Woche vor Ort und immer wieder begeistert. Jeden der nur geringstes Interesse an Eis zeigt, wird von mir zu dem Laden geschleppt (Lebensgefährte, Schwiegermutter & Co.) und die Meinungen sind ebenfalls durchweg positiv! 

Im Rahmen der Blogparade möchte ich Euch nun also den - meiner Meinung nach - besten Eisladen im Harzvorland (und wahrscheinlich auch darüber hinaus) vorstellen. 



Hier in der Nähe vom Quedlinburger Marktplatz ist der Weg zum Glück. Zwischen Ständerbau und Wordspeicher ist das winzige Schildchen was verheißungsvoll "Eis" verkündet. 



Vorm Eingang verkünden diese Tafeln das tägliche Angebot. Allerdings wenn man um diese Ecke geht, dürfte man kurz verwirrt sein. Denn:


Wo ist hier bitte ein Eisladen?? Für diejenigen die es nicht lesen können - da steht Quedlinburger Stiftsgarten - Sämereien. Als ich das erste Mal in dieser Auffahrt stand, habe ich meine Freundin verständnislos angeguckt. Was zum Teufel will sie mit mir in einer Gärtnerei?? Ich dachte wir wollten ein Eis essen gehen... Keine Sorge, alles ist richtig. Versteckt hinter dieser Aufmachung ist tatsächlich eine Eisdiele. 



Damit ich allerdings auch mit etwas Hintergrundwissen aufwarten kann, wollte ich vorab einige Fragen geklärt haben. Die Eisfeen vor Ort verwiesen mich an den Chef Herrn Petrich. Telefonisch wurde ein Termin ausgemacht und heute trafen wir uns im Laden. 

Der Chef war mir sofort sympatisch. Mit seiner offenen Art konnte er auf jeden Fall punkten. Wir haben uns fast 2 Stunden unterhalten und ich habe eine Menge erfahren. Im Folgenden werde ich versuchen alles ein wenig zusammenzufassen. 

Der Name des Geschäfts ist in Anlehnung an das Quedlinburger (Dom-)Stift und seine Bedeutung in der geschichtlichen Entwicklung der Saatzucht entstanden. Im vorderen Bereich des Geschäfts werden Samen, Pflanzzwiebeln und anderes Saatgut verkauft. Vor etwa einem Jahr entstand dann die Idee das Gewerbe auszubauen. Über "eine Kleinigkeit im Garten essen" kam dann der Gedanke an ein kleines Café. In Quedlinburg gibt es zwar an jeder Ecke guten Kuchen, gutes und hochwertiges (Kugel-)Eis allerdings sucht man vergeblich. So kam eins zum anderen und der Plan "Eisdiele" wurde konkret. 

Mit einer kleinen familiengeführten Eismanufaktur aus Bernburg wurden die Verträge geschlossen, das entsprechende technische Equipment wurde besorgt (wusstet Ihr, dass Eiskühltheke und Eislagerschrank spezielle Temperaturschwankungen eingebaut haben, damit das Eis cremig bleibt?) und innerhalb von 4 Wochen der hintere Bereich des Ladens entsprechend umgebaut. Neben Kühltheke und Lagerschrank fanden auch zwei kleine Tische ihren Platz, die zum Verweilen einladen.



Am 01.08.2013 öffnete der Laden. Geöffnet ist täglich ab 10:00 Uhr - und das von März bis Dezember. Pro Saison werden hier mehrere 10.000 Kugeln Eis verkauft. Trotz der relativ versteckten Location! Dafür sorgen einerseits Mundpropaganda von Stammgästen, andererseits die Nähe zum - bei Touristen beliebten - Ständerbau im Word und nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit dem Quedlinburger Tourismusverband (jeder Hotelgast muss Kurtaxe zahlen und bekommt als Ausgleich ein Couponheft - der Quedlinburger Stiftsgarten ist darin vertreten). 



Was aber lockt Stammgäste wie mich teilweise zweimal pro Woche in diesen Laden? Einerseits natürlich die Qualität des Eises. Frei von Ei/Eipulver, Aromastoffen und von Hand hergestellt ist dieses Eis mit nichts zu vergleichen was man beispielsweise im Supermarkt kaufen kann. Andererseits ist das wechselnde Tagesangebot einfach zu verlockend. Täglich gibt es mindestens 24 verschiedene Sorten. Es gibt normale Sachen wie Vanille, Joghurt, Schokolade, Himbeere, exotische Sorten wie beispielsweise Sanddorn, Chili-Kirsche, Stachelbeere und ganz abgedrehte Sachen wie Gurke, Tomate-Basilikum, Whiskey, Schwarzbier, Rote Beete und Kürbis. Wer nun aber glaubt, dass letztere Ladenhüter sind, der irrt gewaltig. Gerade diese besonderen Sorten werden gerne gekauft, weil sie nichts alltägliches sind. 

Die beliebtesten Sorten sind - neben Schokolade, Vanille und Erdbeer - geschlechtsabhängig wie mir Frau Petrich berichtet. Junge Frauen bevorzugen beispielsweise Joghurt, junge Männer ihrer Beobachtung nach Milchreis. Ja ihr lest richtig - MILCHREIS. Mit extra Zimt und Zucker oben drauf. Schmeckt himmlisch - nach Geborgenheit und Mutti. Zumindest kann man sich so vielleicht diese Vorliebe erklären. 

Aktuell gibt es eine Auswahl von mindestens 45 verschiedenen Sorten die regelmäßig verkauft werden. Allerdings kommt immer mal wieder ein neuer Vorschlag dazu. Frau Petrich hält als Herz des Ladens immer die Ohren offen - sagt ihr eine Idee zu, gibt sie diese an die Manufaktur weiter und dort wird dann experimentiert wie diese Idee umgesetzt werden kann. In diesem Zusammenhang habe ich direkt erst mal grüner Apfel, Käsekuchen, Mojito und Kürbiskernöl vorgeschlagen ^^. 

Ein besonderes Highlight für Hundebesitzer ist übrigens das - kugelweise einzeln eingefrorene und extra gelagerte - Eis für Hunde. Es gibt zwar nur eine Sorte (Joghurt-Banane-Leberwurst-Petersilie) aber die Tierchen sind ja auch nicht so wählerisch wie ihre Besitzer ne?

Abschließend sprachen wir noch ein wenig über die Zukunft des Ladens. Oft nachgefragt werden veganes, glutenfreies, lactosefreies Eis und Eisbecher. Sämtliche Fruchtsorbets sind ohne Milch hergestellt, dementsprechend sollten Lactoseintolerante  zu diesen Sorten greifen^^. Glutenfrei und vegan sind die meisten Sorten ebenfalls, im Zweifelsfrei ist es am Sinnvollsten die Damen vor Ort zu fragen. Die wissen nämlich was sie verkaufen und können zur Not auch in die Liste mit Zusatzstoffen schauen (das dürfen übrigens alle die Interesse daran haben!). 

 Die Eisbecher sind das größte Problem. Der Laden ist relativ klein und die große Resonanz kam durchaus überraschend. Aktuell gibt es nur 2 Tische, da fehlt letztlich der Platz um in Ruhe einen Eisbecher zu genießen. Ganz abgesehen davon, dass frische Früchte auch kühl gelagert werden wollen. Ein  Kompromiss ist die Ausgabe von Eis mit Erdbeer-/Himbeersauce. 




Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Petrich der mir so geduldig sämtliche Fragen beantwortet hat!



















Nach der Arbeit kam dann auch noch das Vergnügen - wenn ich schon im Eisladen bin, mag ich auch ein Eis haben! Ihr seht hier die Sorten Sanddorn, Himbeere und Mango. Diese Farben, der Geschmack - ich könnte Euch stundenlang davon vorschwärmen *-* Übrigens seht Ihr hier "halbe Kugeln". Das ist eine Ausnahme fürs Foto gewesen. Normalerweise muss man immer eine ganze Kugel - besteht aus 2 kleinen Kugeln - kaufen. Der Vorteil von diesen halben Kugeln ist, dass man mehr Sorten probieren kann! Und wer jetzt denkt, dass dieses leckere, hochwertige, geniale Eis unbezahlbar sein muss, den kann ich beruhigen:


Ich freue mich schon jetzt auf Mittwoch, wenn ich wie fast jede Woche mit meinen Mädels aus der Krabbelgruppe noch einen Abstecher in den Stiftsgarten mache und die Sorten des Tages ausprobiere. Vielleicht gehen wir auch direkt Montag nach dem Sport. Oder vielleicht Sonntag ganz spontan ...



Wer den Laden übrigens genauso toll findet wie ich, darf ihm auf Facebook gern einen Like geben. Einfach hier klicken :) Und wer direkt hingehen möchte findet den Laden in der Blaasistraße 5 (Vordereingang Sämereien) bzw. in der Wordstraße (Hintereingang) in 06484 Quedlinburg. 


Freitag, 29. August 2014

Möhren-Kokos-Suppe

Bei Melinas süßes Leben läuft aktuell (noch) ein Blogevent zum Thema Kokos. Ehrlicherweise bin ich etwas zwigespalten was die Kokosnuss angeht, ich liebe die Kokosmilch aber ich hasse die Flocken... Diverse Gerichte mit Kokosnussmilch sind deshalb bereits auf meinem Blog zu finden unter anderem Currys, (Kokos)-Milchreis und Suppen. Meine Lieblingssuppe allerdings hat es noch nicht auf den Blog geschafft und ich finde in Verbindung mit Melinas Event kann ich das jetzt durchaus mal nachholen.



Für 4 Personen: 

3 Zwiebeln
1 kg Möhren
500 g Kartoffeln
1 L Gemüsebrühe
2 Dosen Kokosmilch
Salz, Pfeffer

evtl. Würstchen




Mittwoch, 27. August 2014

Blaubeermuffins mit Zimtstreuseln

Bei der Tafel gab es wieder Blaubeeren. 3 Schalen voll! Und mein Vater und ich sind die Einzigen die diese leckeren Dinger essen. Also wollte ich sie verbacken, bevor sie am Ende im Müll landen. Nach dem ersten Sortieren hatte ich immer noch gut 2 1/2 Schalen voll über und der Wunsch nach Muffins wächst bei mir ja stetig. Am Mittwochmorgen war ich dann um 6 Uhr morgens wach. Das passte gut, weil ich den Teig vorbereiten wollte und dann rüber watscheln in die Küche von meinem Vater und dort den Herd mißbrauchen - meiner funktioniert ja leider immer noch nicht und die Klärung der Reparatur habe ich mittlerweile einem Anwalt übergeben. 



Für die Muffins: 

100 g Butter
3 Eier
200 g Zucker
200 ml Milch
330 g Mehl
1 EL Backpulver
1/2 TL Salz
1 Biozitrone
250 g Blaubeeren

Für die Streusel:

150 g Zucker
60 g Mehl
85 g Butter
2 - 4 g Zimt (nach Geschmack)



Donnerstag, 21. August 2014

Bitte alsbald verzehren - die Speisekammer und das Pilz-Möhren-Ragout

Wie die meisten regelmäßigen Leser hier mittlerweile wissen, ist Dienstag unser Speisekammer-Tag. Jede Woche rette ich also Lebensmittel vor der Tonne, leider gibt es dabei aber auch Schattenseiten über die ich euch heute ein wenig erzählen möchte. 

Sämtliche Lebensmittel die ausgegeben werden, sind zum alsbaldigen Verzehr bestimmt. Das wird auch durch aushängende Zettel vor Ort nochmals betont! Gefeit ist man allerdings nicht davor, dass doch mal etwas schlecht ist. Am Montag hatte ich einen Joghurt essen wollen. Nach dem ersten Löffel war mir direkt klar, dass dieser nicht mehr gut war - rückblickend bin ich einfach nur froh, dass ich selbst den essen wollte und ihn nicht meinem Sohn gegeben habe... 

Ein weiteres Problem der kurzen Haltbarkeit sind die Gärfliegen. Die habe ich zwar sowieso jedes Jahr, aber aktuell sind das wirklich extrem viele! Und sie kreisen grundsätzlich um die Speisekammer-Sachen. Was mich zum letzten negativen Punkt führt - was da ist, muss verarbeitet werden! Allein diese Woche gab es an Obst und Gemüse alles was auf diesem Bild zu sehen ist: 



Mittwoch, 20. August 2014

Blumenkohl-Brokkoli-Curry

Ihr wisst ja bestimmt, dass aktuell bei mir ein Event läuft. Es haben mich auch bereits tolle Beiträge erreicht unter anderem dieses selbstgemachte Suppengrün von Jankes Soulfood. Gleichzeitig hat Janke mich darauf aufmerksam gemacht, dass sie ebenfalls aktuell ein Blogevent ausrichtet. Sie sucht Gerichte mit Würze bei Spice Up Your Life. Ganz kurzentschlossen und auf den letzten Drücker habe ich dafür heute noch etwas gekocht.



Für 4 Personen:

1 Blumenkohl
1 Romanesco
1 Brokkoli
2 Zwiebeln
1 Dose Kokosmilch
200 ml Brühe
Salz, Curry, Cayennepfeffer

Reis n. B. 





Freitag, 15. August 2014

Brandnooz Box Juli

Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass die Brandnooz Box Juni nicht von mir vorgestellt wurde. Ich habe sie natürlich erhalten, ausgepackt und Fotos gemacht, allerdings haben mir ein Mini-Weinkind und unser Sommerurlaub einen Strich durch die Vorstellung gemacht. Zeit hatte ich dann erst Ende des Monats und da stand die neue Box schon in den Startlöchern... Kurz - die Junibox gibt es hier nicht, dafür aber jetzt den Juli :)

Bevor ich Euch jetzt zeige was in der Julibox enthalten war, muss ich einfach noch ein wenig Frust ablassen. Ich hab das Gefühl das bei Brandnooz aktuell ein wenig der Wurm drin ist. Es erscheinen monatlich neue Sonderboxen (die ich auch bisher alle zusätzlich noch bestellt hatte), bei der letzten Italia-Box hatte dann ein Produkt gefehlt, es kam zu Nachverpackungen und schließlich ist die normale Box später gepackt worden. Die Julibox ist also erst im August hier gewesen. Das finde ich wirklich schade. Ich würde mir wünschen, das sie sich auf die normale Abobox wieder etwas mehr konzentrieren, als auf Teufel komm raus monatlich eine Extrabox rauszubringen. 

Außerdem scheint durch die verzögerte Verpackung einiges schief gelaufen zu sein bei den normalen Boxen. Ein Beispiel gefällig? Leute ohne Goodnooz-Abo (kostet 1 Euro mehr der gespendet wird, dafür bekommt man ein zusätzliches Produkt) bekommen plötzlich das Extraprodukt. Oder manche haben statt 1 von 4 Produkten 3 enthalten. Ich weiß nicht was bei Brandnooz aktuell abläuft, aber das geht so gar nicht! Da kommt nur Neid auf, wenn einer mehr Produkte enthalten hat, als der andere. Und die Brandnooz-Fans reden ja durchaus miteinander....

Nun aber genug der kritischen Worte, ich hoffe einfach, das Brandnooz das in den nächsten Monaten besser geregelt bekommt. Jetzt gehts erst mal um die Juli-Box. 


 Oettinger Fassbrause Mango

Oettinger hat bei mir in der Gegend (im Osten) einen schlechten Ruf. Es ist das bevorzugte Bier - neben Sternburger - zum Vorglühen. Es ist billig, aber nicht aufgrund schlechter Qualität, sondern weil sie auf große Werbeaktionen verzichten und dieses Gesparte an den Konsumenten weiter geben. Näheres dazu kann man hier nachlesen *klick*. Ich bin allerdings ein Fan von Oettinger - sie produzieren nämlich mein Lieblingsmalzbier! Die Fassbrause habe ich bisher nur kalt gestellt und freue mich drauf sie zu probieren!


6 Flaschen á  0,33 l für 2,49 €


Donnerstag, 7. August 2014

Milchreis mit Dreierlei Kompott

Ich hatte ja schon ein paarmal erzählt, dass ich aktuell sehr viel Obst und Gemüse durch die Speisekammer bekomme (die Erntezeit lebe hoch!!). Allerdings ist gerade das Obst teilweise bereits angegangen mit Druckstellen oder schimmligen Früchten. Deshalb muss ich am Dienstag immer sofort sortieren, sonst kann ich alles weg werfen. 

Es bleibt allerdings die Tatsache, dass es sehr viel Obst ist, das schnellstmöglich weg muss. Eine tolle Idee für solche Früchte ist meiner Meinung nach Kompott. 

Das Grundrezept für Kompott ist relativ einfach: 

400 g Früchte, gewaschen, evtl. halbiert/geviertelt - abhängig von der Größe
50 g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
300 ml Wein oder Fruchtsaft
Gewürze nach Geschmack

Montag, 4. August 2014

Affiliatelinks

Affiliate ist englisch und heißt Partner, Affiliateprogramme sind also nichts anderes als Partnerprogramme. Wenn Ihr jetzt einen Affiliatelink - die alle mit Sternchen gekennzeichnet werden bei mir - findet, bedeutet dass, das ich mit dem Unternehmen wohin verlinkt wird, zusammen arbeite. 

Aktuell betrifft das Amazon und Gewürzkampagne. Klickt Ihr einen solchen Link an, kauft Ihr quasi über meinen Account ein und mir wird ein kleiner Teil gut geschrieben. Es wird dadurch NICHT TEURER für Euch. 

Letztlich unterstützt Ihr mich sehr, wenn Ihr meine Affiliatelinks nutzt. Dadurch kann ich mir vielleicht irgendwann das ein oder andere Buch bzw. Küchenutensil besorgen, was dann wiederum meinem Blog zu Gute kommt. 

Also keine Angst vor Affiliatelinks - die beißen nicht :)
Samstag, 2. August 2014

Blumenkohlcurry mit Zucchini und Möhren

Wie gestern bereits versprochen folgt nun die Aufklärung, was denn nun mit dem Blumenkohl geschehen ist. Ich hatte nämlich überhaupt keine Ahnung was ich mit dem ganzen Gemüse machen sollte, das hier noch herumliegt. Allerdings habe ich am 01.08.2014 ein tolles Paket bekommen von Gewürzkampagne*. Unter anderem war Curry in diesem Päckchen enthalten. Curry, Blumenkohl und Möhren? Ganz klar, das schreit ja nach einem Gemüsecurry. Das Rezept ist übrigens aus meinem Trend-Kochbuch Currys* vom ZS-Verlag. 

Für 4 Personen:

1 mittlerer Blumenkohl
8 Möhren
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 mittlere Zucchini
1 rote Chilischote
4 TL Curry
1 Dose Kokosmilch
Saft von 1/2 Zitrone

Reis nach Bedarf

Freitag, 1. August 2014

Gebratenes Bohnengemüse

Meine Freundin weist mich regelmäßig darauf hin, dass schon länger kein Speisekammer-Bericht mehr dabei war ^^. Das ist durchaus richtig. Zwar mache ich fast jede Woche ein Foto von meiner "Beute", allerdings möchte ich auch nicht langweilen und immer dasselbe zeigen. Aber diese Woche soll sie ihren Bericht bekommen:

Bei uns ist es so, dass die Volksolidarität - der Träger der Speisekammer - mit der Öseg (ökologische Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft) zusammen arbeitet. Die Öseg bewirtschaftet - nach Absprache mit den Verpächtern - mit Ein-Euro-Jobbern brachliegende Kleingärten im Umkreis. Dadurch enthalten die Beutel aktuell sehr viel Obst und Gemüse - es ist schließlich Erntesaison!



Die meisten Sachen passen auch super in unseren Speiseplan, auch wenn es ab und zu Gemotze gibt, weil etwas Gewünschtes nicht sofort umgesetzt wird. Es muss halt erst mal weg, was zuerst verderben würde... Dieses Mal allerdings hatte ich Bohnen in meiner Tüte. Gute 500 g Wachsbrechbohnen - was sollt ich damit nur anfangen? Zur Erklärung ich esse keine grünen und keine gelben Bohnen. Ausschließlich Kidneybohnen, die allerdings sehr sehr gern. 

Ich suchte also im Internet nach irgendeiner Möglichkeit die Bohnen zu verarbeiten. Der Plan war, dass meine Familie die Bohnen isst und ich mir irgendwas anderes mache. Alternativ hatte ich Stulle für mich eingeplant. Dann stolperte ich allerdings über dieses Rezept bei meine Kochlust. Das sollte es also für die Familie sein. 


Für 2 Personen:

700 g Bohnen
1 Dose Mais
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Limette
1 Chilischote
Salz

evtl. Koriander oder Basilikum (frisch)

Sommer, Sonne, Erntezeit

Ich habe einen Garten. Also eigentlich hat meine Mutti einen Garten, aber aufgrund privater Umstände kümmere ich mich seit 2011 um ihn. Wäre dieser Garten ein Mensch hätte er wahrscheinlich schwerste Depressionen aufgrund akuter Vernachlässigung. 



















Unkraut jäten hat für mich etwas meditatives, allerdings ist es alles andere als entspannend, wenn wahlweise ein Säugling oder Kleinkind ankommt und kuschelt/nuckelt/Aufmerksamkeit will. Da kommt man zu nichts - und deshalb bekommen wir auch regelmäßig Post vom Gartenverein, dass der Garten aussieht wie Sau. Jedes Jahr gelobe ich Besserung und dann kommt eben doch wieder der innere Schweinehund und sagt "Du schaffst doch eh nix mit den Kindern". Tja und so verkrautet wieder alles.