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Mittwoch, 7. Dezember 2016

Das virtuelle Wochenbett - Kartoffel-Baguette

HalliHallo, ich bin die Steffi vom Blog KochTrotz.de. Bei mir im Blog dreht sich alles um den Genuss trotz Einschränkungen in der Ernährung. Aber soviel nur am Rande.

Erst einmal meine herzlichen Glückwünsche zum Nachwuchs und alles erdenklich Gute für Euch alle und natürlich ganz speziell für Mami und Baby. Genießt diese ersten Wochen ganz dolle ja? J

Ich freue mich sehr, dass ich hier dabei bin und habe überlegt, welches Rezept wohl am besten passt. Überleg, überleg, überleg ... ein Rezept soll es sein, das schnell geht, einfach ist, allen schmeckt, nicht so teuer ist und auch ein wenig wandelbar. Klar war für mich direkt, es soll ein Rezept sein, das auch eines meiner Lieblingsrezepte ist. Meine Wahl fiel auf mein RuckZuck Rezept für das Kartoffel-Baguette. Das wird mit Backpulver gebacken, hält sich trotzdem einige Zeit frisch, ist locker, saftig und hat eine nicht zu harte Kruste. Du sparst Dir hier ganz viel Zeit, da der Teig nicht gehen muss. Dieses Rezept kannst Du als Brot, Brötchen oder Brötchenbrot backen. Alles ist möglich und zudem ist es eine tolle Resteverwertung für übriggebliebene Kartoffeln. Hier lieben das Rezept alle und ich hoffe ihr bald auch J



Ich wünsche euch ganz viel Freude mit meinem Rezept und Dir Henriette eine ganz großartige Zeit.
  

300 g Kartoffeln geschält, gekocht und abgekühlt
150 g Joghurt 3,5% (laktosefrei)
150 g Quark Magerstufe (lakosefrei)
500 g Dinkelmehl Typ 630 oder
          Weizenmehl Typ 405 / 550
2 TL Salz
1,5 Pkg Backpulver oder Weinsteinbackpulver
2 EL Apfelessig

außerdem:
etwas Mehl für die Arbeitsfläche
Baguetteblech

optional: 

½ TL Brotgewürz (Anis, Fenchel, Kreuzkümmel)
1 Sesam oder andere Samen, Kreuzkümmel, etc. zum Bestreuen



1.    Kartoffeln mit Quark und Joghurt in eine Schüssel geben und mit der Gabel oder Kartoffelstampfer zu einer Masse mit möglichst wenig Stücken verarbeiten. Bitte nicht mit dem Pürierstab arbeiten, die Masse wird zäh.

2.    Alle weiteren Zutaten zur Kartoffelmasse geben und zu einem festen Teig verkneten. Der Teig hat die richtige Konsistenz, wenn er nicht mehr vom Löffel fällt, eventuell etwas Mehl nachgeben.

3.    Backofen auf auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.
4.    Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen. Den Teig in 3 gleich große Teile teilen. Den ersten Teil mit Mehl bestreuen und sanft rollen, so dass ein Baguette entsteht.

5.    Das Baguette in das Baguetteblech geben oder auf ein Backpapier legen. Mit dem Messer noch 5 – 6 schräge und circa 1 cm tiefe Schnitte in den Baguetteteig schneiden. Genauso mit den beiden anderen Teigteilen verfahren.

6.    Die Baguettes können noch nach Lust und Laune noch mit Sesam oder anderen Samen bestreut werden.


7.    Bei 200°C Ober-Unterhitze für 25 Minuten goldbraun backen. Ab Minute 20 kontrollieren, da jeder Backofen anders backt. 

Zubereitungszeit:    
Zubereitung:            10 Minuten
Backzeit:                   25 Minuten
Menge:                      3 Baguettes 


Liebe Steffi, vielen Dank für die Unterstützung damit mein Blog nicht leer bleibt in dieser doch sehr trubelhaften Zeit! Die Baguettes sehen wirklich super aus, die nächsten übrig gebliebenen Kartoffeln sind direkt dafür reserviert (manchmal dauert Hefeteig einfach viel zu lange ^^). 

Sonntag, 4. Dezember 2016

Das virtuelle Wochenbett - Brombeerkringel

Hallo ihr Lieben!

Ich bin heute zu Gast bei der lieben Henriette, die sich gerade hoffentlich ganz, ganz viel Ruhe gönnt und die ersten Wochen mit dem Baby so richtig genießt. Und sich dabei ganz viel leckeres Essen ans Bett bringen lässt! So gehört sich das nämlich im Wochenbett.

Währenddessen versorge ich euch hier mit einem Rezept für fruchtige Brombeer-Kringel! Macht es euch gemütlich, während der Hefeteig aufgeht und der Ofen die Kringel für euch goldbraun bäckt.

Ich blogge normalerweise unter dem Decknamen „Das Kocherl“ süße und vor allem herzhafte Gerichte. Angefangen habe ich damit im August 2014, weil mein Mann und ich es beide leid waren, dass besonders leckere Gerichte nur ein einziges Mal auf unserem Tisch landeten – denn ich bin eine „Impro-Köchin“ und koche nur äußerst selten nach Rezept. Somit war mein Standardsatz: „Genieß es, das gibt’s nur einmal!!“ Glücklicherweise sind diese Rezepte ja jetzt für mich und alle anderen auf meinem Blog konserviert. Somit kann ich auch wann immer ich möchte, auf mein Grundrezept für Hefeteig zugreifen. Nach diesem Rezept gehe ich immer vor, wenn es um Hefeteiggebäck geht und es gelingt einfach immer (in diesem Fall sollte man sich aber ans Rezept halten, Hefe mag keine Experimente!).

Brombeer-Kringel

Für den Teig:

1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Zucker
60 ml heißes Wasser
180 ml Milch
55 g Zucker
1 Ei
50 g geschmolzene Butter
480 g Mehl
1 EL Pflanzenöl

Für die Füllung:

12 EL Brombeer-Marmelade (oder jede andere)

Für die Glasur:

150 g Brombeer-Marmelade
150 g Puderzucker
3 EL Wasser


Zuerst nehmt ihr euch einen tiefen Teller und mischt den Zucker mit dem heißen Wasser (das Wasser darf nicht kochen, sonst funktioniert es nicht) und streut die Hefe darüber. Das lasst ihr 10 Minuten stehen.

In der Zwischenzeit mischt ihr Milch, Ei,  geschmolzene Butter und Zucker miteinander.
Nach Ablauf der 10 Minuten gebt ihr die Hälfte des Mehls (240g) sowie die Hefe-Wasser-Mischung dazu. Nach und nach rührt ihr dann das restliche Mehl unter.

Bevor der Teig dann 1-2 Stunden an einem warmen Ort gehen muss, knetet ihr ihn noch mal ordentlich ein paar Minuten lang mit der Hand durch und ölt ihn ein, bevor ihr ihn in einer Schüssel zudeckt.

Zum Ausrollen bemehlt ihr die Arbeitsfläche eurer Küche gut und zieht den Teig dann in eine Rechteckform und rollt ihn mit dem Nudelholz glatt aus. Nun bestreicht ihr die untere Hälfte mit der Marmelade. Dann klappt ihr ihn einmal zusammen und schneidet ihn mit einem Pizzaschneider entlang der langen Seite in 2cm breite Streifen. Diese zwirbelt ihr so fein ihr das mögt und legt die entstandene Schlange in einen Kringel. Die Enden legt ihr bloß übereinander, beim Backen verbinden sie sich von alleine.

Den Ofen heizt ihr jetzt auf 200 Grad Ober- Unterhitze vor und lasst die Kringel auf einem Backblech zugedeckt außerhalb des Ofens nochmal 30 Minuten aufgehen.

Nun backt ihr die Kringel goldbraun (15-20 Minuten). Während sie abkühlen, bereitet ihr die Glasur vor.

Dafür verflüssigt ihr die Marmelade auf dem Herd. In die flüssige Marmelade taucht ihr dann sofort die Kringel kopfüber ein und lasst sie trocknen. Für den Zuckerguss mischt ihr Puderzucker und Wasser miteinander und verteilt die Glasur auf den getrockneten Kringeln mit einem Pinsel oder einem Löffel.


Ich genieße gerade den letzten Kringel während ich diese Zeilen tippe, mhhhh... Solltet ihr unbedingt mal ausprobieren, echt unglaublich lecker.  Funktioniert natürlich mit jeder beliebigen Marmeladensorte!

Viel Spaß beim Ausprobieren wünsche ich euch!
Eure Julia

Liebe Julia, dieses Rezept ist ja der Wahnsinn. Endlich habe ich eine weitere Möglichkeit meine Marmelade zu verwenden die ich fleißig einkoche und kaum jemand isst (außer zu Eierkuchen). Vielen vielen Dank für Deinen Beitrag!




Mittwoch, 30. November 2016

Das virtuelle Wochenbett - Kräuterbrot aus dem Topf

Hallo ihr Lieben, 

der ein oder andere kennt mich vielleicht schon. Ich heiße Jasmin und blogge eigentlich auf meiner Seite www.WasDuNichtKennst.de . Als Henriette jedoch vor einiger Zeit fragte, ob jemand Lust hätte, ihr während der Zeit nach der Geburt mit einem Rezept unter die Arme zu greifen, war ich sofort dabei. Deshalb zunächst einmal: herzlichen Glückwunsch zum Baby, Henriette! 

Unsere zwei Seiten verbindet wohl die Liebe zum „selber machen“. Wir sind beide keine Freunde von industriell verarbeiteten Lebensmitteln, wir tüfteln und probieren lieber ein wenig in der Küche aus und machen es letzlich einfach selbst. Und: selbstgemacht schmeckt doch auch immer noch am besten, meint ihr nicht auch? 

Ich habe einige Zeit überlegt, welches Rezept ich wohl für die Wochenbettzeit beisteuern möchte. Letztlich bin ich bei etwas relativ simplem, aber nicht minder leckerem gelandet: ein Kräuterbrot. Das Brot ist wirklich schnell zubereitet, es kommt ohne Sauerteig aus, ist auf Weißbrotbasis und eignet sich ideal als Mitbringsel für Partys. Aufgrund des doch schon forgeschrittenen Jahres hatte ich im Speziellen Silvester im Auge :-) Egal ob pur oder mit einem Dip bestrichen oder zum Raclette dazu (wenn ich den Gedanken gerade fortspinne könnte ich mir auch sehr gut den Raclettekäse direkt auf dem Brot vorstellen), das Brot passt wirklich immer. Bei der Wahl der Kräuter seid ihr natürlich frei – ihr müsst auch nicht zwangsläufig frische Kräuter nutzen, getrocknete eignen sich ebenso. 

Für einen Laib mit etwa 900g benötigt ihr folgende Zutaten: 

-  ½ Würfel Frischhefe
-  750g Weizenmehl Type 405
- 3 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 450ml Milch
- 2 TL gemahlener, schwarzer Pfeffer
- ein Bund Petersilie
- ½ Bund Koriander
- 3 Zweige Rosmarin
- 3 getrocknete Chilischoten




Zubereitet wird das Brot folgendermaßen:

1. Gebt das Mehl in eine ausreichend große Schüssel (der Teig wird sich beim Gehen im Volumen etwa verdoppeln). Formt mit der Hand eine kleine Kuhle in das Mehl, bröselt dort die Hefe hinein, gebt den Zucker darüber und füllt diese Kuhle mit warmer Milch auf. Deckt die Schüssel für etwa 10-15 Minuten ab.

2. Nach 10-15 Minuten solltet ihr ein erstes Ergebnis sehen, die Hefe arbeitet, es blubbert und die Milch/Hefe Mischung ist etwas aufgegangen. Gebt nun die restliche warme Milch hinzu, das Salz, den Pfeffer und die Kräuter. Die Kräuter sollten dabei fein gehackt werden, auch der Rosmarin und die Chilischoten.


3. Verknetet alles für etwa 10 Minuten miteinander. Der Teig sollte am Schluss nicht mehr kleben. Formt ihn zu einer Kugel, legt diese in die Schüssel und deckt sie mit einem Küchentuch ab. Nun muss der Teig an einem warmen, zugfreien Ort für etwa eine Stunde gehen.


4. Nach der Stunde sollte der Teig sich im Volumen etwa verdoppelt haben. Ihr könnt den Teig nun entweder in ein Gärkörbchen geben oder mit der Hand einen Laib formen und diesen auf ein Backblech geben. Erneut abdecken und für weitere 30-45 Minuten ruhen lassen.


5. Heizt den Backofen auf 220 Grad auf. Ich backe solche Brote ausschließlich im gusseisernen Topf. Gebt den Topf in den Ofen und lasst ihn darin etwa 45 Minuten aufheizen. Holt den Topf mit einem Topflappen raus, gebt den Laib Brot hinein und legt den Deckel drauf. Lasst das Brot dann bei 220° C Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten mit Deckel backen. Nehmt dann den Deckel ab und backt es noch 10 Minuten weiter. Rausholen, abkühlen lassen und genießen.



Hab ich zu viel versprochen? Ein wirklich schnell zubereitetes Brot – und auch ohne großartige Zutaten. Wie bereits erwähnt seid ihr in der Wahl der Zutaten frei. Den Rosmarin schmeckt man nach dem Backen nur leicht raus – obwohl relativ viel davon enthalten ist. Scheut euch also nicht, auch zum Rosmarin zu greifen! Ich persönlich habe die erste Scheibe noch warm mit etwas Butter gegessen. Einfach köstlich! 

Ich bedanke mich herzlich bei Jette dafür, dass ich heute mit meinem Brot zu Gast sein durfte. 

Liebe Jasmin - mich hattest Du ja ehrlicherweise schon bei "Brot". Als ich dann noch gesehen habe, dass es ein Brot aus dem Topf ist, kannte meine Begeisterung keine Grenzen mehr. Vielen vielen Dank für das schöne Rezept, es wird von mir sicherlich demnächst ausprobiert!



Sonntag, 27. November 2016

Das virtuelle Wochenbett - Gedeckter Apfelkuchen

Die liebe Henriette ist ja im Moment anderweitig beschäftigt, wozu ich ihr von Herzen alles Gute wünsche und dem neuen Erdenbürger kann man eh nur gratulieren zu so einer Mama, oder?

Damit aber lanisleckerecke nicht ohne neue Posts über die Babyzeit kommen muss, hat sie lauter liebe (so denke ich) Bloggerfreunde um sich geschart, die Beiträge posten.

Von mir gibt’s was Klassisches, etwas dass man das ganze Jahr über backen kann, im Herbst und frühen Winter aber besonders, da es frische Äpfel gibt. Die, die ich hier verarbeitet habe, sind aus meinem eigenen Garten, wenn die aus sind, düsen wir immer in die Steiermark und holen uns bei unserem Apfelbauern Nachschub, da gibt’s 20!!! Sorten Äpfel und die Bäuerin erzählt über jeden Apfel was,..die müsste eigentlich ein Apfelbuch mal schreiben.

Aber hier kommt das Rezept, ein bissa
l Vorbereitungszeit benötigt es, aber es zahlt sich aus!



























Gedeckter Apfelkuchen

Zutaten für eine Tortenform von 26 cm

Tortenform mit flüssiger Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben.

Teig:

300 g glattes Mehl
200 g weiche Butter
100 g Zucker
1 ganzes Ei
1 Tl. Selbstgemachter Vanillezucker

(klassischer 3 2 1 Mürbteig, ihr könnt aber jedes andere verwenden, je nach Vorliebe und Vorratsstand)

Alle Zutaten auf der Arbeitsfläche gut verkneten und in einer Schüssel für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Fülle:

1 kg säuerliche Äpfel
Zucker nach Geschmack und Bedarf
Zimt nach Geschmack
Abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
wer mag eine Handvoll Rosinen (hier ist aber ein rosinenloser Haushalt)

Zubereitung:


Die Äpfel vierteln, schälen und entkernen und in grobe Scheibchen schneiden.

Mit dem Zucker, Zimt und der Zitronenschale gut vermischen. Jetzt wäre der Zeitpunkt um auch die Rosinen dazuzugeben,..aber siehe oben.

Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.

Jetzt darf der Teig wieder aus dem Kühlschrank, dreiviertel davon abnehmen und rund mit dem Nudelholz ausrollen, größer wie die Tortenform, weil auch der Boden aus diesem Stück sein soll.

Den Teig in die Form legen und an den Rändern hochziehen.

Jetzt kommt die Apfelfülle auf den Boden.

Aus dem restlichen Teig nochmal eine runde Platte ausrollen, die soll diesmal so groß wie die Form sein, das wird der Deckel.

Mit einer Gabel ein paar Löcher rein stechen und bei 180° Ober/Unterhitze ca 1 Stunde backen, das 
kann je nach Ofen etwas variieren, aber das Obere sollte schon schön knusprig sein :-)



Am besten dann sooofoooort anschneiden. Als ich den gebacken habe, war mein Mann zufällig mal tagsüber daheim, und dem hab ich so ein heißes Stückchen vorgesetzt, Er war mehr als begeistert und ich auch!

Ich hoffe das Rezept gefällt Euch und ihr backt das sogar mal nach, und ich freu mich wenn die Henriette wieder bloggt :-)

Liebe Grüße an alle, Eure Giftigeblonde

Liebe Sina, vielen vielen Dank, dass Du heute bei mir zu Gast warst und diesen wunderbaren Kuchen dabei hattest. Was würde ich jetzt dafür geben, ein Stück davon essen zu können!! Ich habe ihn auf jeden Fall auf der Nachbackliste.

Mittwoch, 23. November 2016

Das virtuelle Wochenbett - Saltimbocca

Hallo, ihr Lieben,

ich bin Marsha vom Blog „Eine PriseLecker“ und freue mich sehr, die liebe Henriette ein bisschen unterstützen zu dürfen. Der Deal ist, dass ich dafür Babybilder bekomme.

Ganz im Vertrauen, ich denke, die hätte ich auch so aus ihr herauskitzeln können. Aber ich helfe wirklich gern aus, sodass die dann gewachsene Familie sich in Ruhe beschnuppern und das neue Menschlein in Ruhe ankommen kann. Habt ihr schon mal an Neugeborenen gerochen? Es gibt nichts besseres, ab.so.lut. nicht! So frisch und herrlich. Lasst eure frisch geborenen Babies bloß nicht waschen! Euch würde was entgehen! Muss das Fruchtwasser sein. Selbst mein Rezept von heute kommt nicht an diesen genialen Geruch heran :-)

Ich habe für euch heute eine Mischung aus Saltimbocca und Cordon Bleu kreiert, die ganz leicht und ohne großen Aufwand im Ofen vor sich hin schmurgelt, während ihr die Beilagen zubereitet oder auch einfach ausruht. 

Die Bilder erklären die einzelnen Schritte ganz gut und zeigen auch, dass der Aufwand wirklich nicht gewaltig ist :-) Wir haben einen großen Salat dazu gegessen, aber natürlich passen auch Reis, Nudeln oder Kartoffeln in allen erdenklichen Formen. Bei uns wurde nur die Hälfte des Fleisches mit Salbei belegt, da die Kinder den nicht mögen. Das ist halt das Schöne an der Sache, man kann einzelne Zutaten ohne Probleme weglassen und jedem so SEIN Hähnchen zubereiten. Mehr Käse für den einen, ohne Schinken für den nächsten. Vielleicht testet ihr weitere Zutaten und Gewürze aus?



Zutaten:

600 g Hähnchenbrustfilet, in Schnitzelchen geschnitten
ca. 75 g gekochter Schinken - oder nach Bedarf (hier liegt eine halbe Scheibe auf den Schnitzelchen)
ca. 150 g Mozzarella, in dünne Scheiben geschnitten (wer mag kann auch Gouda o.ä. nehmen)
Salbei nach Bedarf (wer es mag, ein Blättchen je Fleischstück)
ca. 50 g Paniermehl
Salz, Pfeffer
etwas Butter für die Form


Zubereitung:

Zuerst wird der Backofen auf 180° Umluft vorgeheizt und dann die Auflaufform dünn mit Butter eingestrichen.

Nun wird das Fleisch nach Bedarf mit Salz und Pfeffer gewürzt und nebeneinander in die Form gelegt.

Jetzt legt ihr nacheinander Salbei, Schinken und Käse auf das Hähnchen und streut am Ende Paniermehl über alle Schnitzelchen.  

Nun einfach für ca. 15-18 Minuten im Ofen backen, bis das Fleisch gar, aber noch zart ist. Zur Not müsst ihr ein Schnitzel aufschneiden und nachsehen - so mache ich das immer. 










Ich wünsche euch einen guten Appetit und der lieben Jette alles, alles Gute und eine tolle Zeit!

Liebste Marsha, ich bedanke mich recht herzlich für diesen tollen Beitrag. Das Rezept lacht mich schon an, seit Du es mir geschickt hast! Ich denke, das wird es auf jeden Fall mal bei uns geben (mein Freund wird sich sicherlich freuen *g*). 

Sonntag, 20. November 2016

Mein Sodastream und ich oder was lange währt wird endlich gut (Werbung)

Heute möchte ich Euch von einem Küchengerät erzählen, ohne dass ich wirklich sehr aufgeschmissen wäre - die Überschrift verrät es ja schon, es geht um meinen heiß geliebten Trinkwassersprudler von Sodastream. Schon als Kind hatten wir einen Wassermaxx, der wurde eine Zeit lang regelmäßig benutzt und verstaubte dann hinter der Tür. Erst Jahre später - ich wohnte zu der Zeit in Berlin - wurde ein Trinkwassersprudler für mich wieder interessant. 

Ich trank zu der Zeit damals schon fast ausschließlich gesprudeltes Wasser, zuerst aus Plastikflaschen und dann zunehmend aus Glasflaschen. Mein Freund war allerdings wenig begeistert die schweren Kästen zu schleppen. Ich lief also offene Türen ein, als ich im Supermarkt den Sodastream im Angebot sah und vorschlug den mitzunehmen. So zog ein roter Sodastream mit den dazu gehörenden Plastikflaschen bei uns ein, der mir jahrelang treue Dienste leistete. Er wurde täglich benutzt und ist sogar zweimal mit uns umgezogen. 

Aber eine Sache störte mich massiv - die Plastikflaschen! 1. Sind diese Flaschen nicht geschirrspülfest und müssen daher per Hand gesäubert werden. Zwar gibt es mittlerweile auch geschirrspülfeste Plastikflaschen, aber diese sind deutlich höherpreisig als die normalen und meinen zweiten Kritikpunkt an den Plastikflaschen können sie auch nicht beseitigen, denn 2. Das Problem mit dem Sprudel - vom Gefühl her waren die PET-Flaschen nicht dicht. Ich mag gern viel (also richtig viel!) Kohlensäure in meinem Wasser. Und wenn die Flaschen dann eine gewisse Zeit standen, schmeckte das Wasser irgendwie abgestanden. Ich steckte also in einem Dilemma und wusste nicht, wie das zu lösen ist.

Doch dann kam die Offenbarung! Über den Blogartikel von Feedmeupbeforeyougogo stolperte ich darüber, dass es einen neuen Sodastream gibt. Mit Glasflaschen!! Geschirrspülmaschinenfest und so!!!!!!!!!!!! Hallo? Den brauchte ich U N B E D I N G T! Leider war er mit knapp 140 € viel zu teuer... Beim Gewinnspiel hatte ich auch kein Glück, es blieb ein Traum. Den ich zwar der ganzen Familie mitteilte, aber nicht damit rechnete, ihn irgendwann zu erfüllen. Deshalb machte ich ihn mir selbst madig - braucht man nicht, ich hab doch einen, in die Flaschen passen ja nur 0,6 L statt 1 L... Tja und zu meinem Geburtstag ein halbes Jahr später dann die Überraschung - meine Schwester und meine Mutter hatten zusammen geworfen und mir den Sodastream Crystal gekauft *-*. Nun hatte ich mir also ein halbes Jahr eingeredet, dass ich den nicht brauche und da stand er vor mir - die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Das wird mir heute übrigens noch "vorgeworfen"... Aber was soll ich sagen - es war halt dann Liebe auf den zweiten Blick. 

Die Glasflaschen haben natürlich auch ihre Nachteile. Beispielsweise weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es nicht empfehlenswert ist, die Flaschen mit dem Hals aufs Heizungsrohr knallen zu lassen *seufz*. Und wenn man sie unsanft fallen lässt, dann platzt auch gern an der Schrauböffnung was ab, das hindert mich allerdings nicht daran sie weiter zu benutzen.  Grundsätzlich überwiegen die Vorteile nämlich einfach - sie halten die Kohlensäure, können in den Geschirrspüler und sind viel viel schöner anzusehen als die ollen Plastikflaschen! Das Wasser schmeckt gefühlt auch besser als aus der PET-Flasche, keine Ahnung ob das nur Einbildung ist. Also hergeben würde ich meinen Crystal NIEMALS! 


Mittlerweile habe ich nur noch das Problem, dass es meinem Partner oft zu langweilig ist, nur gesprudeltes Wasser zu trinken. Deshalb habe ich mich mal an Sirup ausprobiert. Ich war auf dem Wochenmarkt um mich inspirieren zu lassen und es lachten mich wundervolle Zitronen und Saftorangen an. Perfekt dachte ich mir - jetzt zum Beginn der Erkältungszeit sind ein paar Extra-Vitamine durch Zitrusfrüchte doch durchaus passend. Also ab damit ins Körbchen und ran an den Kochtopf. 

Zuerst habe ich den Zitronensirup gemacht:

3 Zitronen
500 g Zucker
500 g Wasser

Die Zitronen waschen und dünn mit einem Sparschäler das gelbe abschälen. Dann die Früchte auspressen. 

Die Schalen und den Saft mit dem Zucker und dem Wasser in einen großen Topf geben. Alles Aufkochen und bei reduzierter Hitze etwa 10 Minuten offen köcheln lassen. 

Den Topf vom Herd nehmen, zudecken und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag durch ein feines Sieb geben und nochmal aufkochen. Bei reduzierter Hitze dann 5 Minuten simmern lassen. 

Noch heiß in sterilisierte Flaschen abfüllen und verschließen. 


Und direkt im Anschluss noch den Orangensirup:

2-3 Saftorangen
200 g Zucker

Die Orangen auspressen und 250 ml abmessen. Den Saft mit dem Zucker in einen Topf geben, aufkochen und bei reduzierter Hitze etwa 10 Minuten einköcheln lassen. Noch heiß in sterilisierte Flaschen abfüllen. 

Beide Sirupsorten würde ich nach Anbruch im Kühlschrank aufbewahren. Zur Haltbarkeit an sich kann ich aber leider nichts sagen, die wurden hier quasi weg inhaliert...

Und zum Abschluss habe ich noch einen kleinen Tipp für Euch. Denn natürlich bietet Sodastream direkt auch Sirup an. Die Klassiker Orange, Cola und Co. kennt man, aber recht neu für mich war das Sortiment an Bio-Sirup. In den Geschmacksrichtungen Rhabarber, Holunderblüte, Limette und Cassis. Vor allem von Holunderblüte bin ich ein riesiger Fan!


So und jetzt Schluss mit meiner Begeisterung ^^ Wie sieht das bei Euch aus - sprudelt Ihr auch? :) 


Freitag, 18. November 2016

Was wurde aus der Tafeltüte November 2?

Nun ist es also soweit - die letzte Tafelzusammenfassung bevor das neue Familienmitglied das Licht der Welt erblickt. Ich muss zugeben, ich war faul in den letzten 2 Wochen. Mit Kochen, Fotos machen, bloggen, Aktivität zeigen... Ich denke aber, dass die meisten das durchaus nachvollziehen können und mir und meinem Blog dennoch treu bleiben (zumindest ist das meine Hoffnung *g*). 


Wie man sieht, ist die Qualität des Tafeltütenbildes diesmal so semi-gut. Erst hat mein Freund die Tüten im Auto vergessen, dann war erstmal Laternenumzug und schließlich hab ich das Bild abends bei gelber Küchenbeleuchtung gemacht. Gut, dass man dennoch gut erkennen kann, was es so alles gab. 

Natürlich habe ich auch dieses Mal wieder einiges abgegeben - zum Beispiel den Kaffee an meine Schwester und meinen Vater (ich trinke ja keinen). Weichspüler, Wurst, Kartoffelsalat, Fleisch, Salatmischung, Butter, Fertigsuppen, Backmischung, Bananen, ein paar der Mandarinen und Äpfel und die Sucuk habe ich wieder an meine "Stammabholer" weiter gegeben. Die Snickers hat sich mein Freund geschnappt mit der Aussage "Bevor du wieder einen Kuchen daraus backst!!", dabei war der Bananen-Snickers-Kuchen doch echt lecker hihi. 

Die Kinder haben sich sofort die Kekse geschnappt, den Frischkäse hab ich mir aufs Brot geschmiert und die kompletten Gurken, die Salatherzen sowie ein Großteil der Paprika und Tomaten sind in frischen Salaten für meinen Freund gelandet. Die habe ich allerdings nicht fotografiert, weil 1. das Licht morgens so mies ist und 2. sieht es doch eh immer relativ gleich aus. Man stelle sich ein Bild vor mit ein paar Broten und einer verschließbaren Schüssel mit Salat - fertig ^^. 


Was mich direkt angegrinst hat aus der Tafeltüte, seht Ihr hier. Ich schimpfe immer mit Kind und Mann, wenn sie sich vorm Foto an den Sachen bedienen wollen - es soll ja schließlich alles aufs Bild. Allerdings hat mein Hunger über die Vernunft gesiegt und ich habe mir diese fertigen Sandwiches und Wraps mitgenommen. Ich meine die sind gar nicht so günstig im Einkauf, aber geschmacklich durchaus ausbaufähig... Das Sandwich hab ich zB. gar nicht aufgegessen, ich hab es einfach nicht herunter bekommen. Die Kombination Schinken, Frischkäse und MINZE fand ich einfach zu strange. Die anderen beiden waren ok.

Zum Start des Wochenendes war ich dann wieder im Lieblingshofladen und habe Hackfleisch geholt. Für meinen Freund zum Frühstück und die Reste sind in dieser Hack-Reis-Pfanne gelandet. Außerdem ein Großteil der liebevoll angesammelten und ordentlich angetrockneten Frühlingszwiebeln (ich hab jede Woche welche drin, verarbeite sie aber zu selten) und ein paar Tomaten. Das genaue Rezept steht leider noch aus und wird nachgereicht. 

Die Packung Blattspinat habe ich zu Kartoffel-Spinat-Gratin verarbeitet. Für mich ganz allein, weil sonst keiner wollte. Wirklich total schade, das schmeckt nämlich mega gut. So musste ich mich leider völlig überfressen - was tut man nicht so alles.


Für die Spielgruppe am Dienstag habe ich mich an herzhaftem Zwiebelkuchen versucht. In vegetarisch nach dem Rezept von Springlane. Und er war sooo lecker. Drin gelandet sind übrigens 4 von den Eiern (und die TK-Kräuter hab ich auch vor ewig mal in einer Tüte gehabt). Probiert den unbedingt aus - ich habe übrigens den Kerbel weggelassen und Hefe- statt Mürbeteig genommen. 

Von dem vergessenen Rosenkohl habe ich Euch direkt im Blogbeitrag zum Rosenkohl-Nudel-Gratin erzählt. Ich bin immer noch fasziniert von der Tatsache, dass sich der ohne Probleme 3 Wochen im Gemüsefach gehalten hat. Merke - ein Gemüsefach im Kühlschrank ist genial!


Der Blumenkohl aus der Tafeltüte hat ein rühmliches Ende in Blumenkohlsuppe gefunden. Getoppt mit Käsecroutons - also einem klein geschnittenen, angebratenem Brötchen, zu dem ich dann noch klein geschnittenen Gouda gegeben habe. Eine schlichte aber wirklich gute Resteverwertung übrigens für alte Brötchen ;) Ich liebe Blumenkohlsuppe ja total und hatte mir vorgestellt, wie ich die Reste dann einfriere und irgendwann glücklich im Wochenbett wegmampfe. Da hatte ich die Rechnung allerdings ohne meine Tochter gemacht. Die wollte nämlich auch "Reis" oO und hat dann trotz Richtigstellung, dass das Blumenkohl ist 2 Kinderteller Suppe weggemampft. Tjoa nix mehr da zum Einfrieren. Kommt wohl ganz nach Mama *g*.


Den Sack Möhren habe ich übrigens bis fast kurz vor "Schluss" ignoriert - bis mich die unbändige Lust auf Möhrensuppe packte. Also Möhren geschält und losgekocht. Mit Zwiebeln und etwas süßer Sahne einfach eine mega gute Kombination. 

Allerdings habe ich nicht alle Möhren in die Suppe geworfen. Ein paar habe ich für die Resteverwertung abends aufgehoben. Da gab es nämlich Ofengemüse mit allem was so da war - unter anderem Hokkaidokürbis, Zucchini, Lauch, Frühlingszwiebeln, Paprika, Kartoffeln und Möhre natürlich. Wobei davon nicht mehr viele da waren, irgendwie fanden meine Kids fertig geschälte Möhren im Kühlschrank plötzlich spannender als Milchschnitte oO


Der dazu passende Kräuterquark entstand übrigens aus der Exquisa Quarkcreme.

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