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Freitag, 23. September 2016

Was wurde aus der Tafeltüte September 2?

Ich muss zugeben, dass mir für das Schreiben der September 2-Zusammenfassung etwas die Motivation gefehlt hat. Das liegt aber nicht daran, dass ich keine Lust mehr darauf habe oder nix zum Zeigen da wäre - nein, es liegt schlichtweg an dem Wochenende was vor mir liegt und das so pickepackevoll ist (Kindergeburtstag + Vorbereitung + Familienabendessen + Kita-Kuchen), dass ich am liebsten den Kopf in den Sand stecken möchte und erst am Dienstag wieder auftauchen *g*. Jeder mit Kindern kennt dieses "Problem" sicherlich - und mit 8-Monats-Kugel macht das halt noch weniger Spaß ... Aber dank der lieben Worte auf Facebook habe ich natürlich trotzdem genug Motivation zusammengekratzt um Euch zu zeigen, was in den letzten zwei Wochen so aus der Tafeltüte entstanden ist ;) (Vielen Dank nochmal dafür!).



Zuerst wie immer die Tüte, denn ohne "Grundlage" kein Essen *g*. Abgegeben habe ich diesmal die grünen Bohnen (eine der wenigen Sachen die ich wirklich überhaupt gar nicht esse), die Hähnchenschenkel, die im Hintergrund recht schlecht zu erkennende Backmischung, die Wurst und natürlich die Fix-Tüten *g*. 

Die Baguettes gab es aus Faulheit einfach so zwischendurch, sie waren ok, aber ich musste ständig teilen... Die Waffelröllchen haben wir uns mal mitgenommen zum Spielplatz (waren durchaus lecker), die Mini-Salamis hat sich Sohnemann an einem Tag nahezu komplett reingehauen, die Chips haben zu einem regelrechten Krieg hier geführt, wer noch welche abbekommt (eindeutig zu wenig drin!) und Melone und Weintrauben wurden auch einfach so weggenascht. 

In der großen Dose ganz hinten sind übrigens keine 10 Liter Majonaise, sondern die war etwa zu 1/3 mit Nudelsuppe gefüllt. Ich schätze, dass es die Suppe am Vortag im Restaurant mit Herz gab und die Reste dann einfach in die Ausgabe gingen. Finde ich durchaus sinnvoll und geschmeckt hat die Suppe auch gut. 


Die Ananas von der Tafel hat dazu geführt, dass wir den Männernudelsalat gemacht haben. Dafür hatten wir nämlich noch alles außer Schinken da. Aber auch die vegetarische Variante ist sehr lecker - und mit frischer Ananas ist das ganze fast noch besser als mit der aus der Dose.

Die Paprika lachten mich schon die ganze Zeit an. Weil wir sehr viel Nudeln hatten die Tage, wollte ich endlich wieder Kartoffeln. Also habe ich eine Kartoffelpfanne mit gelber Paprika, Fetakäse und Frühlingszwiebeln gemacht. Dazu gab es einen spontanen Quarkdip, weil mir das ganze dann doch etwas zu trocken gewesen ist (und ich hatte noch überlegt, ob ich mehr Paprika rein mache^^). 




Bei diesem Bild fange ich quasi direkt wieder an zu sabbern. Es ist zwar nicht so schön, aber das Essen war so megalecker! Ein Salat mit Tomate und Zwiebel und echt geile Gemüserösti aus Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und einem kleinen Rest Kürbis (den der Liebste so gar nicht gemerkt hat ^^). Die Reste hab ich am nächsten Tag kalt gegessen... Wisster Bescheid ne?

Auch bei diesem Gericht hätte man bestimmt schönere Fotos machen können. Aber auch das Gratin mit Hühnerbrustwürfeln, Kartoffeln, gelber Paprika und Käse war leckerer als man denkt. Übrigens war dieses Gericht quasi ein "Resteessen", ich hatte nämlich ein ganzes Huhn gekauft für Frikassee, die Brust ist aber zu Schade dafür. 


Hier nun endlich das von mir heißersehnte Frikassee. Ich hab bereits auf Instagram alle kirre damit gemacht, weil ich mich so drauf freute (gab es ewig nicht und ich mag es wirklich gern). Allerdings habe ich es ein bißchen anders zubereitet als in meinem bereits verfassten Rezept im Blog: Ich habe das Hühnchen mit Suppengrün und ein paar Extra-Möhren und Zwiebeln für 2 Stunden auf niedriger Stufe köcheln lassen. Dann habe ich das Huhn rausgenommen und abkühlen lassen, die Brühe durch ein Sieb gegeben und frisches Gemüse (Möhre, Porree, Erbsen) in die Brühe gegeben. Das Hühnchen habe ich abgepult und das Fleisch dazu gegeben. Mehlschwitze und etwas Sahne dazu - lecker! Es war etwas viel und deshalb hatten wir 2 Tage Frikassee - einen Tag mit Kartoffeln (so kenne ich es von klein auf) und einmal mit Reis (das scheint bei den meisten die bekanntere Variante zu sein). Interessant finde ich das, weil ich Hühnerfrikassee durchaus als deutsche Küche/gutbürgerlich einstufe und "typisch Deutsch" sind doch Kartoffeln. Aber natürlich schmeckt Frikassee auch mit Reis super ;).


Ja die Laugenbrötchensonne kennt Ihr wahrscheinlich schon. Mein herzhafter Beitrag zur neuen Dienstags-Krabbelgruppe. Aber das Augenmerk möchte ich jetzt auf die Frühlingszwiebelbutter lenken. Denn die Frühlingszwiebeln sind von der Tafel gewesen. Sorry, aber bei mir werden die Sachen von der Tafel ganz normal eingearbeitet und ich habe kein schlechtes Gewissen Freunden und Familie das vorzusetzen. Bisher hat sich auch noch nie jemand beschwert.

Ein absolutes Highlight hatten wir übrigens noch zum Ende der Woche. Etwas uninspiriert fragte ich meine liebe Franzi was ich aus Kürbis, Möhre, Paprika, Tomaten und Frühlingszwiebeln machen könnte. Ihre Antwort: Backofengemüse! Na klar, geile Idee. Diese Farben, dieser Geschmack - SO GUT! Und dabei so einfach zu machen. Ich überlege ob das einen Blogbeitrag wert ist oder das doch zu einfach ist. Was meint Ihr?




Leider war das Gemüse - trotz meines ständigen Naschens abends - viel zu viel und es blieb eine Schale voll über. Auch etwas Reis war noch da. Das Gemüse habe ich dann einfach mit einer Zwiebel angebraten, Brühe dazu, alles püriert, nochmal abgeschmeckt und den Reis als Einlage dazu gegeben. Ach ja den angefangenen Becher Sauerrahm hab ich auch noch mit untergerührt ^^ Perfekte Resteverwertung also. 

So und zum Abschluss bekommt Ihr noch was Süßes. Die Äpfel mussten lange darben, wurden aber jetzt zu einem leckeren Apfelmuskuchen für die Kollegen von meinem Freund verarbeitet. Denn das Praktikum im KKH endet und er möchte sich verabschieden. Gut wenn man da jemand backaffinen im Haus hat *g*.



Mittwoch, 21. September 2016

Laugenbrötchensonne

Vermisst Ihr eigentlich die Krabbelgruppenbrötchen? Also auf Instagram? Ich habe sie wirklich schon lange nicht gemacht, denn die Spielgruppe mit Frühstück hat sich leider aufgelöst :/ Meine Freundin die sowohl Initiatorin als auch Raum-zur-Verfügung-Stellerin war, ist in diesem Sommer nach Leipzig gezogen. Und ohne Raum... Um so mehr hat es mich gefreut, dass eine andere Freundin nun eine neue Krabbelgruppe ins Leben gerufen hat. Wir haben uns das jetzt 4 Wochen lang angeschaut und besonders toll finde ich, dass die Frühstücksidee fortgeführt wird. Es gibt Kaffee, Wasser, Saft und selbst gebackenen Kuchen. Ist das toll? Nach 4 Wochen "durchfressen" fand ich es nun an der Zeit, mich auch wieder zu beteiligen - die Foodbloggergene kamen da glaube durch ^^

Nun hätte ich einfach wieder Krabbelgruppenbrötchen machen können und gut. Aber dann hätte ich Aufstrich bzw. Belag noch mit nehmen müssen. Es wird etwas schwierig zu essen, weil es keinen durchgehenden Tisch gibt und ich habe mir einfach gedacht das passt so nicht. Etwas kleines, quasi Fingerfood wäre super. Aber nichts süßes, sondern als Kontrast zum Kuchen etwas herzhaftes. Und in meinem Kopf wuchs die Idee von kleinen Laugenbrötchen in Form einer Sonne und dazu eine selbstgemachte Kräuterbutter. Das Grundrezept für die Laugenbrötchen habe ich von CarointheKitchen. Die Laugenknoten von ihr hatte ich bereits einmal gemacht und für super lecker befunden. Allerdings habe ich dann doch soviel abgewandelt, dass ich es besser hier verblogge, statt einfach nur auf sie zu verweisen.

Für die Brötchen:

560 g Weizenmehl T 550
300 ml Wasser
1 TL Zucker
3 TL Trockenhefe
40 g weiche Butter
2 TL Salz

Außerdem:

50 g Backnatron (1 Pkg.)
1 Liter Wasser
2 TL weiche Butter
2 TL warme Milch
Fleur de Sel oder Hagelsalz n. B. 


Montag, 19. September 2016

Quinoa-Spinat-Topf

Letzte Woche hatte ich einen Anruf von meiner Frauenarzt-Praxis - meine letzte Blutprobe hat ergeben, dass mein Eisenwert etwas zu niedrig ist. Der HB-Wert liegt wohl bei 10,2 oder so (keine Ahnung wieviel zu wenig das jetzt genau ist, meine Hebamme war auf jeden Fall nicht besorgt als ich ihr die Zahl genannt habe). Weil mir aber nahe gelegt wurde Eisentabletten zu nehmen und ich da wirklich keine Lust drauf habe, versuche ich nun ein wenig mehr drauf zu achten, dass die Ernährung mehr Eisen enthält. 

Auf Spinat hatte ich schon seit einer ganzen Weile Lust. Ich weiß, so hoch ist der Eisenwert im Spinat nicht - da gab es mal einen Berechnungsfehler und der hängt dem armen Spinat immer noch nach - aber so schlecht ist er auch nicht. Er enthält nur leider Substanzen, die die Eisenaufnahme im Darm verschlechtern. Quinoa hat einen recht hohen Eisenwert und dank der letzten Brandnooz Genuss Box hatte ich eine Packung hier stehen. Vitamin C verbessert die Aufnahme von Eisen und deshalb wollte ich unbedingt etwas Zitronensaft mit dran machen. Grundzutaten hatte ich also zusammen, dann hab ich einfach mal angefangen und "gebastelt". 

Dienstag, 13. September 2016

Kartoffelpfanne mit Fetakäse

Nach den Nudeltagen am Wochenende, war mir jetzt echt mal wieder nach Kartoffeln. Und von der Tafel hatte ich ja noch einige Paprika liegen. Und dann noch dieser leckere polnische Fetakäse - das musste doch was werden *g*


500 g Kartoffeln
2 Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe 
Salz, Pfeffer
1/2 TL Paprika, gemahlen
1/2 TL Thymian, getrocknet
3 Frühlingszwiebeln
1 Packung Fetakäse







Freitag, 9. September 2016

'Was wurde aus der Tafeltüte September 1?

Also diesen Monat ist es wirklich knapp bei uns. Durch den Familienzuwachs im November muss im Kinderzimmer ein bißchen was umgestellt werden - momentan bekomme ich die Kleidung von Madame Namenlos nicht unter oO Deshalb muss ein neuer, größerer Kleiderschrank her und der alte (eigentlich noch gute) soll verkauft werden. Kurze Story dazu "Gut erhaltener Kleiderschrank für 50 € VB abzugeben" - warum bekommt man dann 20 € angeboten? Ich finde das schon echt frech! Und meine Mum schimpft, weil der Schrank viel teurer war und sie ihn uns geschenkt haben - wie mans macht ... 

Nun gut, auf jeden Fall muss ich diesen Monat noch genauer kalkulieren als sowieso schon und ich nutze die Gelegenheit um diverse Vorräte aus meiner Kammer aufzubrauchen. Zum Beispiel beim Reis wird Euch das sicherlich auffallen. Ich bin ja ein Riesenfan von Basmatireis. Aber der ist leer. Deshalb brauche ich grad diverse Reissorten auf, die ich noch stehen habe - von Langkornreis, über roten Reis und Wild-Langkornreis-Mix war da jetzt schon einiges interessante dabei. Aber ich will nicht zuviel vorweg nehmen. Erst mal zeige ich Euch die Tüte:



Dienstag, 6. September 2016

Bunter Reistopf

Vor kurzem waren wir in Quedlinburg auf einem Familienfest. Wir sind zu spät losgekommen, haben eine Tiershow gesehen, wollten die Kinder noch etwas spielen lassen - in dem Moment fing es an zu nieseln. Dann kam noch "ich hab Hunger" dazu und der Dönerladen lag direkt auf dem Weg... Alles in allem also keine wirklich guten Voraussetzungen. Vor allem weil ich dann pampig auf "Ich gehe mir einen Döner holen" mit "Muss das wirklich sein? Ich kann uns Zuhause doch was kochen - der Kühlschrank ist voll!" antwortete.. Und so stand ich dann Samstag Abend in meiner Küche und überlegte was zum Teufel nochmal ich aus dem basteln sollte, was ich noch so da hatte. Denn Einkaufen ging ja nicht (Stolz und so XD). Aber der Reistopf den ich da spontan zusammen gekocht habe, war so lecker, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte:


Für ca. 3 Portionen:


1 Tasse Basmatireis
2 Tassen Gemüsebrühe
1 große Zwiebel
4-5 Möhren
ca. 100 g Erbsen
1/2 Dose Mais
1 Becher Schlagsahne
1/2 Becher Créme Fraîche (optional)
Salz, Pfeffer, Chili
1 EL Petersilie






Freitag, 2. September 2016

Einfache Tomatencremesuppe

Wer mir auf Instagram folgt, der weiß sicherlich, dass ich eine echte Leidenschaft für die regionalen Tomaten (aus Ballenstedt) entwickelt habe, die auf mittwochs und samstags auf unserem Markt verkauft werden. Zwar sind sie mit 3,99 € pro kg nicht gerade kostengünstig, aber so geschmacksintensiv, dass ich das gerne zahle. Und diese Farben - nicht nur rote, sondern auch gelbe und fast schwarze bekommt man, kleine, große, Ochsenherzen... Dieser Anblick ist mir jedes Mal ein Fest! Und dann sind sie einfach in den Urlaub gefahren oO Über 14 Tage keine tollen Tomaten! Deshalb habe ich dann letzte Woche extrem zugeschlagen und mindestens 2 Kilo auf einmal mitgenommen. Leider sind auf dem Heimweg ein paar zermatscht und deshalb mussten sie schnellstmöglich verarbeitet werden - sie wären sonst ein gefundenes Fressen für meine Gärfliegen geworden (haha Wortwitz).




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