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Sonntag, 19. Februar 2017

Quarkbällchen

Sicherlich erinnert Ihr Euch noch an meine persönliche Challenge - 5 kg Quark mussten in etwa 2 Wochen verbraucht werden. Auf der Suche nach Ideen hatte ich natürlich direkt bei Instagram gefragt, was meinen Followern bei Quark direkt einfällt. Ungefähr jeder Dritte schrieb Quarkbällchen :) Und als ich dann am Wochenende meine Freundin fragte, was ich mitbringen soll - Russischen Zupfkuchen, Quarkkuchen oder Quarkbällchen - entschied sie sich auch für letzteres. Also hab ich Quarkbällchen gemacht und es nicht bereut *-*


Für 35-40 Stück:

500 g Quark
400 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
1 Pkg. Vanillezucker
1 TL Salz
250 g Zucker
4 Eier

Außerdem:
Öl zum Frittieren
ca. 150 g Zucker zum Wälzen

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verkneten. Es entsteht eine relativ zähe Masse. 

Das Frittierfett in einem Topf erhitzen auf etwa 170-175 Grad. Es muss soviel Fett im Topf sein, dass die Bällchen ohne Probleme darin schwimmen können. Das Fett ist heiß genug, wenn man ein Holzstäbchen hinein hält und von diesem Bläschen aufsteigen. Am besten die Temperatur dann etwas herunter regeln (in der Fritteuse ist die Zubereitung wahrscheinlich einfacher...). 

Nun mit 2 Esslöffeln die Masse in das Fett manövrieren. Dafür 1 EL füllen und mit dem anderen Löffel in das Fett schieben. Keine Sorge, die Bällchen gehen noch gut auf und sehen am Ende fast immer schick aus. Wenn eine Seite fertig ist, drehen sich die Bällchen übrigens von allein um. Sollten sie das nicht tun, einfach mal am Topf rütteln, dann sind wahrscheinlich einfach nur zuviele Bällchen im Topf. 

Die Bällchen aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen. Dann in dem Zucker wälzen. 

Diese Bällchen waren SOOO lecker! Ich habe mich mit meiner Freundin fies dran überfressen. Und es waren immer noch welche da. Die habe ich ihr dagelassen, damit sie ihre Kolleginnen damit füttert. Man hilft ja wo man kann nicht wahr? :P 


Interessant wäre für mich jetzt nur noch, ob man die fertigen Quarkbällchen einfrieren kann. Es ist ja doch eine große Menge und wenn man gerade nicht genug Freiwillige hat, an die man die süßen Leckereien verteilen kann, wäre einfrieren eine super Alternative. Vor allem für den kleinen Hunger zwischendurch, den man dann mit einem kleinen Bällchen  begegnen kann. Was meint Ihr - geht das? 



Freitag, 17. Februar 2017

Käse-Lauch-Suppe 2.0

Ganz unbemerkt hatte mein Blog vor kurzem Geburtstag, ganze 4 Jahre ist er schon alt. Im Januar 2013 startete ich mit dem Rezept für Spaghetti Bolognese. Ein Rezept, dass ich auch heute noch genauso koche, wie in diesem Rezept beschrieben. Aber das Foto ist so gruselig, einfach schrecklich. Ich hatte keinerlei Ahnung von Anrichten, Fotografie, Belichtung, Geschirr, Tellergröße... Ein schnelles Foto mit meiner Handykamera im Dunklen mit Blitz und zack auf den Blog. Schön ist eindeutig was anderes. Aber diese Bilder zeigen meine Entwicklung.

Zwar bekomme ich auch heute das, was ich in meinem Kopf sehe seltenst so umgesetzt und ich sitze regelmäßig in Ehrfurcht erstarrt vor den Bildern von begabteren Bloggerkollegen, aber meine alten "Blogsünden" erinnern mich regelmäßig daran, wie sehr mein Fotostil sich tatsächlich zum Positiven verändert hat. Und immer wieder stellt sich die Frage - Bilder behalten oder austauschen? 

Diese Frage "beantwortet" Marc von Bake to the Roots momentan. Für sein Blogevent Re-Create ruft er dazu auf, alte Blogbeiträge hervorzuholen und diese neu zu bebildern. Tatsächlich habe ich bei einigen Beiträgen genau das schon getan. Gerade die Dauerbrenner wie z.B. Bauerntopf, besagte Bolognese, Chili con Carne, Grießbrei und Buttermilchkartoffeln haben bereits neue Bilder bekommen. Ich möchte meine Wurzeln nicht verleugnen, aber ich liebe Pinterest. Und ganz ehrlich mit den alten dunklen, unschönen Bildern kann man auf Pinterest keinen Blumentopf gewinnen. Als Kompromiss habe ich mich dafür entschieden ein schönes Bild zum Pinnen einzubauen und gleichzeitig ein altes Bild im Beitrag zu behalten. Damit die Entwicklung, die zum Bloggen dazu gehört trotzdem dokumentiert wird.

Zurück zu Marcs Event. Ich habe länger überlegt, was ich neu kochen möchte und bin immer wieder bei Käsesuppe hängen geblieben. Das alte Foto ist mega gruselig - Suppenteller von oben bei schlechtem Licht und etwas unscharf ist es auch. Ich habe die Käse-Lauch-Suppe ewig nach "Mamas Rezept" gekocht, allerdings fehlte mir irgendwann etwas. Also habe ich mich umgeschaut, was man evtl. ändern könnte. Inspiriert von Katha-kochts-Rezept habe ich diese Suppe mal ganz anders gekocht und jetzt will ich sie gar nicht mehr nach dem alten Rezept machen :) 



500 g Hackfleisch 
2 Stangen Lauch
4 Knoblauchzehen
250 g Champignons
750 ml Gemüsebrühe
400 g Crème Fraîche
600 g Schmelzkäse (hier 2x Sahne und 1xKräuter - ist aber variabel)
Salz und Pfeffer

Zuerst das Gemüse putzen. Den Lauch in Ringe schneiden, den Knoblauch fein würfeln, die Champignons in dicke Scheiben schneiden. 

In einem großen Topf Öl erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Lauchringe, Knoblauch und Champignons dazu geben und unter regelmäßigem Rühren anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

Wenn der Lauch zusammengefallen ist, die Crème Fraîche und den Schmelzkäse zugeben und unter Rühren aufkochen (Achtung - Anbrenngefahr!). Die Gemüsebrühe angießen , alles aufkochen und 5 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig. 

Wichtig ist, dass die Pilze nicht zu viel Flüssigkeit verlieren. Der Biss von den Champignons ist genau das, was ich gesucht habe für die Käse-Lauch-Suppe. Und die Crème Fraîche ist noch das Tüpfelchen auf dem I. Wer Käsesuppe anders kocht, sollte diese Version unbedingt probieren. Und wer Käsesuppe mit Fix kocht erst recht ;) 

Und hier nur für Euch mal ein paar Fotos aus meiner Anfangszeit: 































Dienstag, 14. Februar 2017

Vegetarischer Zwiebelkuchen für Faule

In einer der letzten Tafeltüten war wieder fertiger Pizzateig drin. Ich  muss zugeben - ich mag den nicht. Egal welche Sorte, wenn ich ihn backe ist er zu dünn. Auf dem Blech geht er kaum auf und man hat kaum was davon. Letztens habe ich versucht Pizzaschnecken mit Fertigteig zu machen. Sie waren ok, aber wirklich kein Vergleich zu meinen Schnecken mit selbstgemachtem Pizzateig! Ich wusste nicht, was ich mit dieser Packung anfangen sollte und bekam dann mega Lust auf Zwiebelkuchen. Also dachte ich mir, nicht verschwenden sondern verwenden und kombinierte meinen akuten Appetit mit dem verschmähten Pizzateig. So musste ich mich nur noch um die Füllung kümmern ;) 



Für eine Quicheform á 26 Zentimeter Durchmesser:

1 Packung fertiger Pizzateig
3 rote Zwiebeln
3 weiße Zwiebeln
120 ml Weißwein (hier alkoholfrei)
180 ml Sahne
100 ml Milch
1 Packung TK-Kräuter-Mischung nach Wahl
4 Eier

außerdem:
Öl zum Braten
etwas Zucker
Salz und Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelringe mit etwas Zucker glasig andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und dann mit dem Weißwein ablöschen. Etwas köcheln lassen. 

Die Eier mit der Milch und der Sahne verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann die TK-Kräuter unterrühren. Zum Schluss die Zwiebel-Wein-Mischung unterheben. 

Eine Quiche- oder Tortenform mit 26 cm Durchmesser fetten. Mit dem fertigen Pizzateig auslegen. Ich habe den Boden doppelt gelegt, am Rand umgeklappt und dann alles etwas angedrückt. Damit wollte ich verhindern, dass der Pizzateig auch für den Zwiebelkuchen zu dünn ist. 

Die fertige Zwiebel-Ei-Milch-Mischung in die Form gießen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C für 40-45 Minuten backen. 




Die Anregung für den Zwiebelkuchen habe ich bei Springlane gefunden. Es ist bereits das zweite Mal, dass ich ihn zubereitet habe. Beim ersten Mal hatte ich ihn für die Krabbelgruppe gebacken und ebenfalls fertigen Teig genommen. Er kam so gut an, dass es keine Reste gab. Genauso wie dieses Mal übrigens - allerdings habe ich ihn dieses Mal nahezu komplett allein gegessen XD Kinder und Mann waren nämlich von der Idee nicht begeistert und bevorzugten Brot, einzig das Mittelmädchen hat mir etwas Pizzateig abgequatscht. Aber lasst Euch davon nicht Irre führen, der Kuchen ist wirklich lecker. Meine Familie ist nur manchen Sachen sehr mäkelig *seufz*.




Freitag, 10. Februar 2017

Was wurde aus der Tafeltüte Februar 1?

An dieser Stelle möchte ich direkt mit zwei Hinweisen starten: 1. Dies wird höchstwahrscheinlich die längste Tafelzusammenfassung, seit ich die Zusammenfassungen schreibe und 2. diese Zusammenfassung wird höchstwahrscheinlich sehr quarklastig werden :)

Aber ich will nicht vorauseilen. Zuerst einmal was war überhaupt in der Tafeltüte drin?



Dieses Mal ist relativ wenig weggegangen, weil die Tüte uns sehr gut gefallen hat ^^. Nur der Kuchen, etwas Wurst, die Butter, der Kartoffelsalat, die Ajoli und ein bißchen Obst haben wir abgegeben. Bei dem Rest dachte ich, dass wir das durchaus schaffen. Mein Freund schimpft allerdings, weil ich die Schokolade behalten habe. Eigentlich wollte ich damit Kekse backen.. Das werde ich wohl nachholen müssen.

Die Schokoküsse haben sich die Kids geschnappt, genauso die Weintrauben. Die Würstchen wurden ebenfalls von den Kindern vernichtet - na gut ich hab ein bißchen geholfen... Die MilkyWays hab dafür ich nicht geteilt, die PickUps hat sich mein Freund geschnappt. Letztlich waren also alle glücklich *g*. 

Der Joghurt ist wieder in Salatdressing gelandet (davon habe ich auch diesmal kein Foto gemacht, verzeiht mir). Die Hefe habe ich eingefroren, ich hatte noch welche im Kühlschrank. Allerdings seht Ihr hier auch mein "Problem" - 5 kg Quark! Der nach Öffnung des Eimers zeitnah verarbeitet werden musste. Ich habe in den letzten zwei Wochen aber gemerkt, wie unterschiedlich man Quark einsetzen kann. 

Gestartet sind wir allerdings wieder mit Brötchentag - der Lachs musste schließlich fix weg, bei Fisch bin ich vorsichtig. Dazu gab es die ersten Würstchen in Form von Bärentatzen. Die werden hier von groß und klein geliebt und sind immer schnellstens weg.

Am Samstag öffnete ich aber direkt den Rieseneimer Quark und startete die Aktion #ranandenQuark mit einem Quark-Grieß-Auflauf. Nicht nur ist gut Quark draufgegangen, auch die Birne und ein Apfel aus der Tafeltüte wurden so verwertet. Das Rezept für den Auflauf findet Ihr übrigens bei Malteskitchen und der Beitrag dazu ist absolut lesenswert!




Abends wollte ich gern Burger machen. In den Burger Buns ist Hefe und Buttermilch aus der Tüte. Für mich gab es Möhren-Quark-Pattys und ein Spiegelei auf meinem Burger. Das Patty war durchaus interessant, ich würde aber noch dran arbeiten. Die Möhrenraspel waren mir zu grob, das müsste feiner sein beim nächsten Mal. 

Ganz spontan hatte ich am Sonntag morgen ja mit Mohnflesserl gebacken, das sind geflochtene Mohnbrötchen. Wieder etwas weniger Hefe im Kühlschrank und dank meines Brotaufstriches auch weniger Quark. Ich liebe nämlich süßen Quark mit Marmelade auf dem Brot, das weckt Kindheitserinnerungen. Das gab es eindeutig viel zu lange nicht!





Und kaum waren die Brötchen fertig gebacken und verspeist, stellte ich mich schon wieder in die Küche. Nachmittags wollte ich nämlich eine Freundin besuchen und meine Frage was ich mitbringen soll (Zupfkuchen, Quarkbällchen oder Käsekuchen) beantwortete sie mit Quarkbällchen. Eine gute Entscheidung - die waren nämlich spitze!

Die Pilze und ein paar Frühlingszwiebeln aus der Tafeltüte, etwas Hack aus dem Tiefkühler, Gnocchi aus der MHD-Kiste im Kaufland und Käsereste zusammen werfen - und tadaaa das Ergebnis ist dieser leckere Gnocchi-Hack-Auflauf *-*. 




Und weil das mit dem Auflauf so gut an kam, gab es etwas ähnliches direkt nochmal. Das Rezept für diesen Nudel-Quark-Auflauf mit Würstchen habe ich per Instagram von einer Leserin bekommen. Es ist notiert und soll demnächst auch noch veröffentlicht werden. Damit ich nicht allein Nutznießerin bin *g*. 

Diese Maulwurfmuffins habe ich für den Kindergarten gebacken. Das Mittelmädchen ist gerade voll in der Eingewöhnung und weil sie erst vor kurzem Geburtstag hatte ... Einen ganzen Maulwurfkuchen wollte ich nicht backen und deshalb war die kleine Version genau richtig. Und die Bananen die noch von der Tafel lagen waren damit auch Geschichte ... 




Das bei mir auch nicht immer alles klappt, habe ich mit diesem Buttermilchbrot eindrucksvoll bewiesen. Es war zu süß, noch klitschig in der Mitte und am schlimmsten - ich hatte die Form nicht gefettet und das Brot nur mit Gewalt herausbekommen. Schön ist anders ... Aber die Buttermilch war endlich leer. Immer positiv denken...

Besser geklappt hat dieser Käsekuchen den ich in einer Woche gleich zweimal gebacken habe! Da ich kein passendes Rezept gefunden habe, musste ich mir selbst eins zusammenschustern. Das Ergebnis hat mich und meine Kaffeegäste absolut überzeugt - und deshalb wurde der Kuchen sofort gebloggt. Gibt schließlich immer mal Momente wo ein kleiner Kuchen ausreicht.




Wenn der Brokkoli dringend weg muss, akute Kochunlust am Start ist und trotzdem Hunger da, dann bietet sich diese One-Pot-Pasta mit Blumenkohl und Brokkoli an. Einfach, fix gemacht und lecker obendrein, was will man mehr ne? Das Rezept hab ich mir im Notizbuch aufgeschrieben, ich will es auf jeden Fall verbloggen!

Diese sehr leckeren Quarkbuchteln habe ich allerdings allein gegessen. Na gut fast allein, mein Freund und das Mittelmädchen haben auch ein bißchen mit genascht. Weil ich das grundsätzliche Desinteresse allerdings erahnte, hatte ich nur eine halbe Portion davon gemacht. Dafür habe ich sie aber noch mit einer Himbeermarmeladen-Quark-Mischung gefüllt. 





Da wir außer dem 5-kg-Eimer Quark auch noch einen 5-kg-Sack Steakhouse-Pommes bekommen hatten, bot sich Pommes mit Knoblauchquark quasi von selbst an. War ok, aber es hat so gestopft, dass wir abends Bauchweh hatten... 

Mein Freund wünschte sich deshalb am nächsten Tag "Reis mit Uncle Bens Sauce". Ich wollte das nicht Essen! Deshalb hab ich mir parallel diese Reis-Gemüse-Pfanne gekocht. Mit Fenchel, Möhre, Zwiebel/Frühlingszwiebel und für den Asia-Touch Sojasauce. Soll er doch seine Fertigsauce essen - meine Reispfanne war definitiv leckerer! Fand übrigens auch mein Töchterchen, die mir noch ordentlich was weggemampft hat...


Und noch ein Wunschessen von meinem Freund - Köttbullar mit Nudeln. Ich hab ihn Hack und Pilze kaufen geschickt. Und die Flasche Schlagsahne von der Tafel verarbeitet. So hatte ich wenigstens keine Reste und wir genug Sauce. Die Reste gab es am nächsten Tag Abends. 

Vorher hatten wir allerdings Mittagessen. Und zwar Quarkwaffeln! Die Kinder sind ja mittlerweile immer begeistert wenn ich Waffeln oder Pfannkuchen mache. Der Große hilft mir meist beim Abwiegen und ist ganz wütend, wenn ich nicht Bescheid sage. Irgendwann hat er dann meist keine Lust mehr und den Rest mache ich dann allein/unter Beobachtung der Mädels. Das Ergebnis dieser Waffelaktion waren übrigens schön saftige Waffeln - die der Große nicht teilen wollte! Wir haben dann einfach gewartet bis er satt war und "die Reste" gegessen *g*



Der letzte Quark ist dann in diesem Quarkbrot gelandet. Das Rezept findet Ihr bei 180gradsalon. Das Brot ist recht fix zubereitet - alle Zutaten in der Küchenmaschine verkneten, Brotlaib formen, backen. Da es mit Backpulver gemacht wird, muss es nicht gehen. Der Teig ist zwar ziemlich klebrig, aber mit ordentlich etwas Mehl geht das. Geschmacklich auf jeden Fall gut, ob es am nächsten Tag noch schmeckt kann ich nicht sagen - die Kids haben sich das halbe Brot was nach dem Abendessen noch da war geschnappt und angeknabbert + ausgehöhlt *seufz* 




Den Abschluss macht heute diese Tortellini-Tomaten-Suppe. Wärend ich das Brot geknetet habe, fing mein Körper einfach an zu kochen. Mein Kopf war an dieser Entscheidung kaum beteiligt. Dosentomaten, Knoblauch und Zwiebeln aus dem Vorrat, ergänzt mit Zucchini und gefüllten Nudeln aus der Tüte ergaben dann auch ein fantastisches Mittagessen. Ich war regelrecht traurig als ich satt war ;)



Das war sie - die wahrscheinlich längste Tafelzusammenfassung, seit ich die Zusammenfassungen schreibe. Es fühlt sich für mich ein bißchen an, als wenn ich 4 Wochen und nicht 2 Wochen zusammen gefasst habe ^^. Aber der Eimer Quark ist leer! Und von der letzten Tafeltüte ist kaum etwas übrig geblieben. Gut die Waage ist nicht glücklich über die ganzen süßen Sachen in letzter Zeit, aber dafür geht es der Seele gut. 

Wie fandet Ihr denn meine "Quarkchallenge"? Hättet Ihr die 5 kg in zwei Wochen bewältigt? 


Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Gnocchi-Hack-Auflauf

Wenn ich Einkaufen gehe, dann zieht mich die "reduziert-Kiste bzw. Ecke" immer magisch an. Ich weiß in jedem Laden, den ich regelmäßig besuche, wo die zu finden ist. Und wenn dann interessante Sachen drin liegen, werden die auch mitgenommen - egal ob sie in diesem Moment auf der Einkaufsliste stehen oder nicht. Letztens habe ich auf diese Weise um 50 % reduzierte Marken-Gnocchi ergattert. Die lagen nun im Kühlschrank und lachten mich an. Außerdem hatte ich sicherheitshalber etwas mehr Hack gekauft und musste das nun dringend verarbeiten. Tja und weil ich im Netz nichts gefunden habe, was zu meinen Zutaten genau passte UND mich ansprach, hab ich einfach selbst gebastelt.




1 Packung Gnocchi
300 g Hack
3 dicke Frühlingszwiebeln
250 g Champignons
1 Dose Pizzatomaten
100 ml Sahne
1 Kugel Mozzarella 
50 g Käse (Gouda o. ä.)

Außerdem:
Öl zum Braten und einfetten
Salz und Pfeffer


Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gnocchi 5-7 Minuten rundherum anbraten. Eine Auflaufform fetten und die fertigen Gnocchi hineinfüllen. 

Noch einmal Öl in der Pfanne erhitzen und das Hack krümelig anbraten. Die Frühlingszwiebeln und die Champignons putzen und in Ringe/Scheiben schneiden. Zum angebratenen Hack geben und kurz mit braten. Mit den Pizzatomaten ablöschen, die Sahne unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz köcheln lassen, dann zu den Gnocchi geben und alles vermischen.

Den Mozzarella abtropfen und in Scheiben schneiden. Zusätzlichen Käse fein schneiden oder raspeln. Alles auf der Gnocchi-Hack-Mischung verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C 15-20 Minuten überbacken. 



Ich fand diese Kombination wirklich lecker. Und sowohl Mann, als auch Kinder haben mitgegessen - zwar haben die Kinder das Gemüse rausgesammelt, aber irgendwas ist ja immer. 


Auf jeden Fall will ich eine Veggie-Variante noch ausprobieren. Daher überlege ich, welches Gemüse man evtl. noch zufügen kann. Vielleicht Paprika? Was meint Ihr? Oder einfach mehr Pilze, aber ob das dann noch mit den Tomaten so gut schmeckt? Ich werde es ausprobieren und berichten *g*















Sonntag, 5. Februar 2017

Mini-Quarkkuchen

Meine Mutter und ihr Lebensgefährte waren die letzten zwei Wochen im Urlaub auf den kanarischen Inseln (mein Neid war ihr gewiss *seufz*). Aufgrund des Urlaubs haben sie allerdings den Geburtstag vom Mittelmädchen verpasst und deshalb gab es noch ein zu übergebendes Geburtstagsgeschenk. Kaum aus dem Urlaub zurück, kündigten sich die beiden deshalb zur Kaffeezeit an. Das war DIE Chance endlich mal wieder einen Kuchen zu backen!! Irgendwas mit Quark sollte es werden und weil ich keine Reste wollte, plante ich einen Kuchen für meine 18-er Springform. 


Ich suchte mir im Netz ein Rezept raus, startete voller Enthusiasmus und stellte dann mit Erschrecken fest, dass in dem Rezept Frischkäse und kein Quark verwendet wurde. Panisch suchte ich nach einem anderen Rezept und entweder wurde Puddingpulver verwendet (hab ich nicht im Haus), es war für Frischkäse oder das ganze sollte ohne Boden gemacht werden (der Boden war allerdings schon fertig). Ich bastelte mir also mein eigenes Rezept zusammen und es hat geklappt! 

85 g Butterkekse (hier Butterspekulatius)
60 g Butter
500 g Quark
100 g Puderzucker
2 Eier
60 g Butter
1 Prise Salz 
20 g Speisestärke

Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und klein zerkrümeln - am besten geht das mit einem Nudelholz oder etwas ähnlichem. Die Butter zwischenzeitlich zerlassen und dann mit den Krümeln vermischen. Die Springform fetten und den Boden mit der Butter-Krümelmasse auskleiden. Auf der untersten Schiene im Backofen für 12 Minuten bei 150°C backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 

Die Eier mit dem Puderzucker weiß schaumig aufschlagen. Dann den Quark, Salz, Speisestärke und die zerlassene Butter unterrühren. Die Masse auf den Boden geben und bei gleicher Temperatur etwa 60 Minuten backen. 

Aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Vor dem Anschnitt vollständig auskühlen lassen. 

Der Kuchen kam aus dem Ofen und sah gut aus. Ich freute mich schon sehr auf das erste Probestück und lies um den Tisch zu decken, den Kuchen kurz aus den Augen. Als ich wieder kam, sah ich das hier: 


Mein Mittelmädchen war voller Vorfreude auf den Kuchen und hat schon mal probiert... *seufz* Glücklicherweise war der Kuchen trotz der kleinen Form groß genug, dass alle noch ein vollwertiges Stück abbekamen. Und den Geschmackstest hat er auch bestanden. Eventuell könnte er noch etwas süßer sein, beim nächsten Mal teste ich ihn mit 150 g Puderzucker ;). 








Mittwoch, 1. Februar 2017

Mohnflesserl - Synchronbacken #14

Am letzten Sonntag wurde bereits zum 14. Mal mit Zorrakochtopf und FromSnuggskitchen synchron gebacken. Normalerweise bin ich ja der Typ "hab ich nicht mitbekommen". Dieses Mal allerdings hab ich die Veranstaltung gesehen, Erinnerungen bekommen, gesehen, dass das Rezept online ist und hab es dennoch ignoriert. Eine akute Unlust hatte mich ergriffen, eine Woche vorher gab es ja erst Synchronkochen mit dem Rezeptebuch (bei mir gab es geile Älplermagronen!) und überhaupt... Erst am Samstag späten Nachmittag habe ich mal nachgeschaut, was denn "Mohnflesserl" nun eigentlich sind. Und stellte fest, dass es sich dabei um geflochtene Mohnbrötchen handelt. Warte, Brötchen wollte ich sowieso für Sonntag. Ganz plötzlich hatte mich der Synchronvirus dann doch wieder erwischt. Und das obwohl mir klar war, dass ich damit viel zu viel Zeit am Sonntag in der Küche verbringen werde... 


Flesserl mit süßem Quark und Mandarinen-Vanille-Marmelade

Das Rezept für die Flesserl gab es bei homebaking-blog. Ein kurzer Blick in die Zutatenliste - alles was ich benötigte, war im Haus. Also hab ich um 19 Uhr abends noch schnell den Vorteig Poolish angesetzt und gehofft, dass es am nächsten Tag nicht ganz so viel Zeit in Anspruch nehmen wird. 



Für den Poolish

145 g Weizenmehl T 550 
145 g kaltes Wasser
1 g Hefe

verrühren und über Nacht im Kühlschrank reifen lassen. Empfohlene Zeit ca. 15 Stunden. Bei mir waren es ca. 14 Stunden. 

Der Vorteig ist recht ruhig, ein paar kleine Bläschen. Bei der wenigen Menge Hefe aber kein Wunder, also bloß keine Panik. 










Für den Flesserlteig braucht man letztlich:

das reife Poolish (ungefähr 290 g)
355  g Weizenmehl T 550
145 g kaltes Wasser
11 g Salz
10 g Butter
8 g Honig (hier 13 g ups ^^)
5 g Zucker
5 g Hefe

Alle Zutaten abwiegen und von der Küchenmaschine etwa 10 Minuten verkneten lassen. Der Teig ist nicht klebrig, löst sich also gut vom Schüsselrand. Den Teig abdecken und 10 Minuten entspannen lassen. 


Danach wird der Teig abgewogen. Ich empfinde 70 g Portionen zwar immer noch als etwas wenig, aber na gut. Insgesamt 12 runde 70-g-Portionen bekam ich aus meinem Teig heraus. Die Teigkugeln abdecken und 15-20 Minuten entspannen lassen. 



Nun folgt der schwierigste Teil - das flechten. Ich hab mir ungefähr 30/40 mal eine Videoanleitung angeschaut und mein Ergebnis sah trotzdem immer unbefriedigend aus.. Ich glaube aber das lag nicht am flechten, sondern daran, dass meine Teigstränge nicht so toll aussahen. Zu kurz, eingerissen, etc. die wollten einfach nicht wie ich wollte. Letztlich hab ich glaube fast 45 Minuten mit flechten verbracht ^^. 



Ich verbuche meine Ergebnisse einfach unter "nicht schön, aber selten" :) Nach dem Formen wurden sie noch mit Wasser bestrichen und in Mohn getaucht. 



Jetzt durften sie noch einmal gehen und sollten dann bei 2/3-Gare in den Ofen. Den Ofen hab ich auf 250°C vorgeheizt und die Flesserl noch mal etwa 20 Minuten gehen lassen. Weil ich solange rumgemauschelt hatte beim flechten, dachte ich mir, dass das schon ausreichend ist.. 

Eigentlich sollte beim Einschieben der Brötchen die Temperatur auf 235°C gesenkt werden. Das hab ich natürlich erst mal vergessen und deshalb buken sie die ersten 5 Minuten bei den vollen 250°C oO Eigentliche Backzeit: 15 Minuten bei 235°C mit Schwaden, die letzten 5 Minuten ohne Schwaden, also ablassen nach 10 Minuten. 

Und hier das Ergebnis: 



Sehen sie nicht wunderbar aus für so eine spontane Teilnahme? :) Da freu ich mich sehr, dass ich spontan doch noch Lust bekommen habe mitzumachen. Natürlich hab ich nicht allein gebacken, eine Liste der anderen Teilnehmer die darüber gebloggt haben, ergänze ich hier im Laufe des Tages.

https://verenaweb.wordpress.com
http://www.birgitd.com
http://www.teigliebe.com 
http://applethree.de
http://www.oberstrifftsahne.com
http://www.theapricotlady.com
http://www.esstmehrkuchen.de
http://krabsch.blogspot.com
https://backenmitleidenschaftblog.wordpress.com
https://www.kochtopf.me
http://www.from-snuggs-kitchen.com
http://gourmandisesvegetariennes.blogspot.com
https://fraubpunkt.de/wordpress